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	<title>Psychofalle &#8211; Der Lebensberater</title>
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		<title>Studie: Der normale Arbeitsplatz tötet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Sudahl]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jul 2018 11:25:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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<h3>Stresspegel im Job senken – ohne Hilfe der Firma</h3>
<p>Die Zahlen erschrecken: <strong>120.000 Menschen sterben</strong> jedes Jahr in den USA, weil ihre <strong>Arbeitsplatzbedingungen schlecht</strong> sind. Die Angst den Arbeitsplatz zu verlieren und <strong>arbeitslos</strong> zu werden sind Hauptfaktoren. Das hat Jeffery Pfeffer in seinem Buch „<strong>Dying for a Paycheck</strong>“ jüngst veröffentlicht. Der Professor der <strong>Standford</strong> <strong>University</strong> gilt als Vordenker und warnt davor bei aller <strong>Digitalisierung</strong> die Menschen zu verlieren.</p>
<h3>Stress macht Krank</h3>
<p>Ja, ja, die USA sind weit weg und nicht jeder <strong>Trend aus Amerika</strong> kommt auch bei uns an, mag mancher jetzt abwinken. Doch so einfach ist es nicht. Schauen wir uns an, was die <strong>Menschen</strong> im <strong>Job krank</strong> macht, genießt <strong>Stress oberste Priorität</strong>. Und wer fühlt sich nicht auch Mal in seinem Job gestresst? Und das heute häufiger als noch vor ein paar Jahren?</p>
<p>Deutsche <strong>Krankenkassen</strong> notieren jedenfalls, dass <strong>Burn-out, Depression </strong>und <strong>Rückenschmerzen</strong> die Rankings der <strong>Arbeitsausfälle</strong> erklimmen – und das seit Jahren. Professor Pfeffer kennt die <strong>Ursachen</strong>: Die <strong>künstliche Intelligenz</strong> sieht der 71-Jährige besonders kritisch. Einmal würden durch sie viele <strong>Jobs verloren</strong> gehen, was <strong>wirtschaftliche Unsicherheit</strong> mit sich bringt, ein <strong>enormer Stressfaktor</strong>. Zudem hindern zeitlich <strong>befristete Beschäftigungsverhältnisse</strong> einen, das <strong>Leben</strong> zu planen. Die Leute wissen nicht mehr wann und wie viel Arbeit sie haben. Das ist schlecht für die Gesundheit.</p>
<blockquote><p>Firmen pflegen Garten besser, als ihre Mitarbeiter</p></blockquote>
<p>Dramatisch sieht der Stanford-Professor auch die <strong>Wegwerfmentalität</strong>, die neben Coffee-Cups auch <strong>Menschen</strong> betrifft. Selbst <strong>hochqualifizierte</strong> IT-Cracks in <strong>Silicon Valley</strong>, etwa in der Game-Industrie, <strong>rackern wie blöde</strong> bis ein Spiel fertig ist, um dann erstmal <strong>keinen Plan</strong> zu haben, wie es weitergeht. Erst wenn ein neues Team steht, gibt es wieder <strong>Sicherheit</strong>.</p>
<h3>Den Elite-Trick durchschauen</h3>
<p>Befeuert wird das ganze laut Pfeffer durch einen simplen <strong>Elite-Trick</strong>. Und der geht so: Hier arbeiten nur die Besten, wenn du deinen Job nicht schaffst, gehörst du nicht dazu. Bei soviel <strong>Prestigedenken</strong> fällt es den Leuten schwer, sich <strong>einzugestehen</strong>, dass diese <strong>Arbeitsbedingungen krank</strong> machen.</p>
<h3>Der Psychofalle entkommen</h3>
<p>Pfeffer kommt zu dem Schluss: Lasst euch nicht vom <strong>Image</strong> einer Firma <strong>blenden</strong>. Es gibt <strong>keinen Zusammenhang</strong> zwischen dem <strong>Prestige</strong> eines Unternehmens und dem <strong>Umgang mit Mitarbeitern</strong>. Und wer erstmal drin ist, kommt so schnell nicht wieder raus aus der<strong> psychologischen Falle</strong>. Auch die <strong>Erfolgreichsten</strong> sind nicht immun gegen die <strong>zerstörerische Wirkung</strong> von zu viel <strong>Arbeitsstress</strong> und verlieren schnell die <strong>Kontrolle</strong> über ihren Job und ihr <strong>Leben</strong>.</p>
<p>Als <strong>Gegenmittel</strong> empfiehlt Pfeffer: <strong>kündigen</strong>! Und wenn das nicht geht, dann über <strong>Familie und Freunde</strong> einen <strong>Ausgleich</strong> schaffen. Ansonsten helfen die üblichen Übungen, um den <strong>Stresspegel</strong> zu senken und in seiner <strong>Resilienz</strong> zu wachsen: <strong>meditieren</strong>, Sport mit <strong>Spaß</strong> machen und das innere System ausrichten, etwa mit einer <a href="https://www.der-lebensberater.net/portfolio/cranio-sakral-therapie/">Cranio</a>-Session.</p>
<h3>Menschliche Nachhaltigkeit fehlt</h3>
<p>Pfeffers Resümee ist dennoch ziemlich ernüchternd: Viele Firmen kümmern sich um den Erhalt des Urwalds oder übernehmen Patenschaften für gefährdete Bienenvölker. Was natürlich gut ist. Aber <strong>um die menschliche Nachhaltigkeit kümmern sich die wenigsten</strong>. Vielen Unternehmen pflegen ihren Garten besser, als die eigenen Mitarbeiter, ist die traurige Wahrheit.</p>
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