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	<title>Trauer &#8211; Der Lebensberater</title>
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	<title>Trauer &#8211; Der Lebensberater</title>
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		<title>Vaterrolle: Der Berserker in uns</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Sudahl]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2026 14:33:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ich bin Männer-Coach. Ich weiß, wie es geht. Und trotzdem habe ich gestern mein Kind angeschrien. Das Tabu, das keines ist Wenn ich Eltern erzähle, dass ich über das Ausrasten schreibe, sagen sie fast immer dasselbe: „Tolles Thema.&#8220; Sie klingen erleichtert. Nicht überrascht. Fast alle tun es. Kaum jemand redet darüber. Einer meiner Klienten nennt [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_2659" aria-describedby="caption-attachment-2659" style="width: 2560px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-2659 size-full" src="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2026/03/pexels-dmitry-demidov-515774-8059078-scaled.jpg" alt="Mann schreit in die Kamera " width="2560" height="1440" srcset="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2026/03/pexels-dmitry-demidov-515774-8059078-scaled.jpg 2560w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2026/03/pexels-dmitry-demidov-515774-8059078-300x169.jpg 300w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2026/03/pexels-dmitry-demidov-515774-8059078-1024x576.jpg 1024w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2026/03/pexels-dmitry-demidov-515774-8059078-768x432.jpg 768w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2026/03/pexels-dmitry-demidov-515774-8059078-1536x864.jpg 1536w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2026/03/pexels-dmitry-demidov-515774-8059078-2048x1152.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><figcaption id="caption-attachment-2659" class="wp-caption-text">Foto von Dmitry Demidov</figcaption></figure>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Ich bin Männer-Coach. Ich weiß, wie es geht.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Und trotzdem habe ich gestern mein Kind angeschrien.</p>
<h2 class="text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold">Das Tabu, das keines ist</h2>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Wenn ich Eltern erzähle, dass ich über das Ausrasten schreibe, sagen sie fast immer dasselbe: „Tolles Thema.&#8220; Sie klingen erleichtert. Nicht überrascht.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Fast alle tun es. Kaum jemand redet darüber.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Einer meiner Klienten nennt es „den Berserker&#8220; – diesen anderen Teil von sich, der rauskommt, wenn das dritte Kind nackt durch den Flur rennt und die Zahnbürste quer durch den Raum fliegt. Danach räumt er auf, deckt den Tisch, tut als wäre nichts. Sucht nach Worten. Schämt sich.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Was mich berührt: Er schämt sich nicht, weil er ausrastet. Er schämt sich, weil er sich dabei zusieht.</p>
<h2 class="text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold">Die Forschung, und was sie wirklich sagt</h2>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Ja, regelmäßiges Anschreien kann Kindergehirne in sensiblen Entwicklungsphasen schädigen. Stresshormone, Entzündungsmarker, veränderte Hirnstruktur – das ist belegt und ernst zu nehmen.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Ein befreundetet Kinderarzt sagt: Es kommt nicht auf die Lautstärke an. Man kann sehr gemeine Dinge auch sehr leise sagen. Und: Wenn die Beziehung gut ist, wenn danach geredet wird – dann ist einmal die Woche kein Weltuntergang.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Der Schaden entsteht nicht im Ausbruch. Er entsteht im Schweigen danach.</p>
<h2 class="text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold">Was wirklich in der Vaterrolle hilft</h2>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Kinder brauchen keine perfekten Eltern. Sie brauchen ehrliche.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Ich kenne Männer, die als Kinder jahrelang darauf gewartet haben, dass ihr Vater sagt: Das war nicht in Ordnung. Diese Entschuldigung kam nie. Nicht weil er kein Mitgefühl hatte – man hat es geahnt. Aber aussprechen? Zu viel Distanz zu sich selbst verlangt. Damals nicht üblich.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Heute schon. Wir rasten aus – heimlich. Aber wir bitte um Verzeihung. Das ist kein kleiner Unterschied. Das ist alles.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Was ich meinen Klienten mitgebe, ist deshalb nicht „atmen Sie fünfmal tief durch&#8220;. Sondern: Reden Sie darüber. Mit dem Partner. Mit Freunden. Mit mir. Nicht weil sie versagen – sondern weil Elternsein das Schwierigste ist, was die meisten Menschen je tun werden.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Mein Sohn hat heute Morgen „Kack-Papa&#8220; gesagt.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Morgen probiere ich es wieder.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Focus: Abschied von der Krieger-Energie</title>
		<link>https://www.der-lebensberater.net/2021/05/06/focus-abschied-von-der-krieger-energie/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Sudahl]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 May 2021 17:47:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Coaching für Männer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das passierte, als ich meinem Vater vergab Sieben Männer in einer Männergruppe in Stuttgart stehen um eine Kerze. Die Rituale an den Abenden sind immer gleich. Das gibt den Männern Sicherheit. Sie kommen, um sich zu klären und zu erklären. Dann bin ich dran, mir mein Leben anzuschauen. Ich weiß schon, wohin die Reise geht. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1240" src="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/06/027-Freunde-Männer-Strand-pexels.jpg" alt="" width="5110" height="3494" srcset="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/06/027-Freunde-Männer-Strand-pexels.jpg 5110w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/06/027-Freunde-Männer-Strand-pexels-300x205.jpg 300w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/06/027-Freunde-Männer-Strand-pexels-768x525.jpg 768w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/06/027-Freunde-Männer-Strand-pexels-1024x700.jpg 1024w" sizes="(max-width: 5110px) 100vw, 5110px" /></h2>
<h2>Das passierte, als ich meinem Vater vergab</h2>
<div>Sieben Männer in einer Männergruppe in Stuttgart stehen um eine Kerze. Die Rituale an den Abenden sind immer gleich. Das gibt den Männern Sicherheit. Sie kommen, um sich zu klären und zu erklären. Dann bin ich dran, mir mein Leben anzuschauen. Ich weiß schon, wohin die Reise geht.</div>
<div></div>
<div>VON MICHAEL SUDAHL</div>
<div></div>
<div><a href="https://www.focus.de/finanzen/experten/michael_sudahl/maennergruppen-abend-schmerz-angst-trauer-wut-liebe-dass-passierte-als-ich-meinem-vater-vergeben-habe_id_5175633.html" target="_blank" rel="noopener">Hier gehts zum Focus-Artikel &#8222;Abschied von der Krieger-Energie: Das passierte, als ich meinem Vater vergab&#8220;.</a></div>
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		<title>Wissensmanagement: Warum übliche Trainings nicht greifen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Sudahl]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 May 2021 14:30:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Coaching für Männer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir wissen zu wenig über unsere Gefühle Mit Fakten sind wir überfüttert. Doch die allermeisten Trainings, selbst im Coaching-Bereich, bleiben auf dieser Ebene stecken. Dort bekommen Teilnehmer weitere Fakten und Techniken, wie sie sich und ihre (Arbeits-)Umwelt optimieren. Was aber zentral fehlt, ist Wissen über die eigenen Gefühle und Muster, wie jeder letztlich tickt. Denn [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Wir wissen zu wenig über unsere Gefühle</h2>


<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="596" src="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2021/05/pexels-gratisography-1990-1024x596.jpg" alt="" class="wp-image-1472" srcset="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2021/05/pexels-gratisography-1990-1024x596.jpg 1024w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2021/05/pexels-gratisography-1990-300x175.jpg 300w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2021/05/pexels-gratisography-1990-768x447.jpg 768w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2021/05/pexels-gratisography-1990-1536x894.jpg 1536w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2021/05/pexels-gratisography-1990-2048x1192.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Fakten sind wir überfüttert. Doch die allermeisten Trainings, selbst im Coaching-Bereich, bleiben auf dieser Ebene stecken. Dort bekommen Teilnehmer weitere Fakten und Techniken, wie sie sich und ihre (Arbeits-)Umwelt optimieren. Was aber zentral fehlt, ist Wissen über die eigenen Gefühle und Muster, wie jeder letztlich tickt. Denn nur, wenn sich jemand sein Unbewusstes bewusst macht, es also zu seinem Wissen über sich selbst wird, kann er situativ bestmöglich handeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">VON LEONHARD FROMM </p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2021/05/016-Wissensmanagement-06-2017.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hier den Artikel &#8222;Warum die üblichen Trainings substantiell nicht greifen&#8220; als PDF lesen.</a></p>
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			</item>
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		<title>Der Chef ist nicht (mehr) mein Freund</title>
		<link>https://www.der-lebensberater.net/2018/06/05/der-chef-ist-nicht-mehr-mein-freund/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Sudahl]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jun 2018 08:05:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Umgang mit Vorgesetzten Timo steigen die Tränen in die Augen. „Das habe ich nicht erwartet“, sagt der Wirtschaftsinformatiker im Einzelcoaching beim lebensberater. Der 44-jährige Mainzer wollte herausfinden, wieso er in Meetings immer wieder aggressiv auf Einwände seines Chefs reagiert. „Ich habe detaillierte Kostenpläne ausgearbeitet, um zu zeigen, wann und wie wir in die Gewinnzone kommen“, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="attachment_1240" aria-describedby="caption-attachment-1240" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1240 size-large" src="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/06/027-Freunde-Männer-Strand-pexels-1024x700.jpg" alt="Abendstimmung drei Männer lässige Kleidung" width="750" height="513" srcset="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/06/027-Freunde-Männer-Strand-pexels-1024x700.jpg 1024w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/06/027-Freunde-Männer-Strand-pexels-300x205.jpg 300w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/06/027-Freunde-Männer-Strand-pexels-768x525.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-1240" class="wp-caption-text">Freunde für immer? Nicht unbedingt im Job. (Foto: Pexels)</figcaption></figure></p>
<h3><strong>Umgang mit Vorgesetzten</strong></h3>
<p>Timo steigen die <strong>Tränen</strong> in die Augen. „Das habe ich nicht erwartet“, sagt der Wirtschaftsinformatiker im <strong>Einzelcoaching</strong> beim <strong>lebensberater</strong>. Der 44-jährige Mainzer wollte herausfinden, wieso er in Meetings immer wieder aggressiv auf <strong>Einwände</strong> seines Chefs reagiert.</p>
<p>„Ich habe detaillierte Kostenpläne ausgearbeitet, um zu zeigen, wann und wie wir in die Gewinnzone kommen“, berichtet Timo. Doch Thomas <strong>würdigt</strong> diese <strong>Anstrengung</strong> nicht. Der Chef, mit dem Timo per Du ist, greift stattdessen zwei Zahlen aus der Analyse heraus und stempelt die komplette Kalkulation als fragwürdig ab.</p>
<h3><strong>Perspektivwechsel </strong></h3>
<p>Timo fühlt sich <strong>angegriffen</strong> und schießt zurück. Im Meeting herrscht betretenes <strong>Schweigen</strong>. Der Ton wird schärfer und am Ende fegt Chef Thomas das Projekt vom Tisch.</p>
<p>Als Timo im Coaching die Situation noch einmal in einem <strong>Perspektivwechsel</strong> erlebt, staunt er. Bei einer sogenannten Stuhlarbeit wechselt Timo die Position. Zuerst sitzt er auf seinem Stuhl, ihm gegenüber steht ein leerer Platz. Timo erzählt die <strong>Streitsituation</strong> mit seinem Chef von seinem Stuhl aus. Seine zentrale Botschaft an Thomas lautet: „Wir sind doch Freunde, ich will mit dir auf Augenhöhe reden können – und nicht wie dein kleiner Angestellter behandelt werden.“</p>
<p>Auf meine Bitte einmal die <strong>Perspektive</strong> seines Chefs einzunehmen, wird ihm klar, was sich in den zurückliegenden 20 Jahren verändert hat. So lange arbeiten Timo und Thomas schon in der gleichen Firma. Als Studienfreunde im Unternehmen gestartet, verliefen ihre beruflichen und persönlichen Wege unterschiedlich. Zwar war Thomas von Beginn an Chef und Timo Bereichsleiter, doch ihre <strong>Freundschaft</strong> hat sich verändert.</p>
<blockquote><p>Beruf und Privat trennen</p></blockquote>
<p>Nachdem Timo auf dem Stuhl des Chefs (Thomas) hört, dass sein IT-Experte (Timo) sich einen freundschaftlichen Umgang wünscht, antwortet Thomas: „Ich trenne Beruf- und Privatleben. Schon lange. Wenn wir im Büro reden, dann ist Business-Zeit. Bitte akzeptiere das.“</p>
<p>Timo hört sich diesen Satz sagen. Er spürt, auf Thomas Stuhl sitzend, was dieser ihm jeden Tag im Büro vermittelt. Als Timo wieder auf seinen Platz zurückkehrt, weicht sein Erstaunen einer <strong>Klarheit</strong>. „Ich mache es ja genauso“, sagt er. Früher habe er seine komplette IT-Abteilung zum Grillen nachhause eingeladen. Doch mit der Zeit hatte er keine Freude mehr an diesen Festen. Viel Aufwand und immer weniger Kollegen folgten der Einladung.</p>
<h3><strong>Raum für verdrängte Trauer</strong></h3>
<p>„Irgendwann habe ich es dann gelassen“, resümiert Timo. Seither trennt er Job und Privates. Genau wie Thomas. Diese Einsicht macht den stattlichen Mann und früheren Leistungssportler traurig. Vorbei sind die Zeiten studentischer <strong>Unbekümmertheit</strong>. Verpflichtungen im Beruf und Familie haben den Männern immer weniger Raum für die Pflege der alten <strong>Freundschaft</strong> gelassen oder sie haben sie durch andere ersetzt.</p>
<p><strong>Unbewusst</strong> hat Timo diese Veränderung geschmerzt. In der Prozessarbeit mit dem imaginären Chef Thomas hat er sich diese <strong>Trauer</strong> erarbeitet, die er im Alltag nie bewusst gefühlt und damit <strong>transformiert</strong> hat.</p>
<h3><strong>Keine Trigger-Momente mehr</strong></h3>
<p>Als ich Timo vier Wochen später wieder im Coaching erlebe, wirkt er viel <strong>gelöster</strong>, als wir über die <strong>Beziehung</strong> zu seinem Chef reden. „Neulich kam Thomas in mein Büro, was bisher nie vorgekommen ist, und wir haben etwas Fachliches besprochen“, berichtet der IT-Mann. Danach habe der Chef nach Timos neuem Auto gefragt. Und es hat sich ein Gespräch entsponnen, wie früher, wie unter Freunden. Auch berichtet Timo, dass er in den Meetings cool auf Einwände reagiert und keine <strong>Trigger-Momente</strong> mehr spürt, wenn Thomas nachfragt.</p>
<p>Die <strong>Klarheit</strong>, die sich Timo über seinen Prozess und den Zugang zu seinem vergrabenen Gefühl (der Trauer), erarbeitet hat, strahlt er im Büro aus. Das nimmt auch sein Chef (unbewusst)war. Und offensichtlich hat sich die Beziehung der beiden geklärt. Auch wenn nur einer daran gearbeitet hat: Timo.</p>
<p>&lt;p&gt;The post <a rel="nofollow" href="https://www.der-lebensberater.net/2018/06/05/der-chef-ist-nicht-mehr-mein-freund/">Der Chef ist nicht (mehr) mein Freund</a> first appeared on <a rel="nofollow" href="https://www.der-lebensberater.net">Der Lebensberater</a>.&lt;/p&gt;</p>
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