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	<title>Eltern &#8211; Der Lebensberater</title>
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	<description>Coaching- und Sparring für Männer </description>
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	<title>Eltern &#8211; Der Lebensberater</title>
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	<item>
		<title>Wie Väter mit den Ängsten ihrer Kinder umgehen können</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Sudahl]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Jan 2026 14:45:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Coaching für Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Empowerment]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
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		<category><![CDATA[Vaterschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Leitfaden für moderne Väter Als Vater stehen wir oft vor der Herausforderung, unsere Kinder durch ihre Ängste zu begleiten. Ob es das Monster unter dem Bett ist, die Furcht vor der Dunkelheit oder die Sorge vor dem ersten Schultag – Kinderängste sind vielfältig und für die Kleinen absolut real. Dieser Blogpost zeigt dir, wie [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_2623" aria-describedby="caption-attachment-2623" style="width: 2560px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-2623" src="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2026/01/pexels-rdne-7104295-scaled.jpg" alt="Vater und Sohn beim Schwertkampf" width="2560" height="1707" srcset="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2026/01/pexels-rdne-7104295-scaled.jpg 2560w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2026/01/pexels-rdne-7104295-300x200.jpg 300w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2026/01/pexels-rdne-7104295-1024x683.jpg 1024w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2026/01/pexels-rdne-7104295-768x512.jpg 768w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2026/01/pexels-rdne-7104295-1536x1024.jpg 1536w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2026/01/pexels-rdne-7104295-2048x1365.jpg 2048w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2026/01/pexels-rdne-7104295-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><figcaption id="caption-attachment-2623" class="wp-caption-text">Foto von RDNE Stock project</figcaption></figure>
<h2><strong>Ein Leitfaden für moderne Väter</strong></h2>
<p>Als Vater stehen wir oft vor der Herausforderung, unsere Kinder durch ihre Ängste zu begleiten. Ob es das Monster unter dem Bett ist, die Furcht vor der Dunkelheit oder die Sorge vor dem ersten Schultag – Kinderängste sind vielfältig und für die Kleinen absolut real. Dieser Blogpost zeigt dir, wie du als Vater deinem Kind helfen kannst, seine Ängste zu bewältigen und dabei zu wachsen.</p>
<h2><strong>Warum haben Kinder überhaupt Ängste?</strong></h2>
<p>Ängste sind ein völlig normaler und wichtiger Teil der kindlichen Entwicklung. Sie begleiten Veränderungen und werden durch neue Wahrnehmungsreize verursacht, während Kinder gleichzeitig ihre eigenen Bewältigungsmöglichkeiten oft noch unterschätzen. Angst hat sogar eine wichtige Funktion: Sie schützt Kinder vor Gefahren und hilft ihnen, vorsichtig zu sein.</p>
<p>Interessant ist, dass sich Ängste bei Kleinkindern vorwiegend auf aktuelle Ereignisse der unmittelbaren Umgebung beziehen. Erst mit zunehmendem Alter entwickeln Kinder die Fähigkeit, zwischen Fantasie und Realität zu unterscheiden.</p>
<h2><strong>Entwicklungsbedingte Ängste nach Alter</strong></h2>
<p>Die Ängste unserer Kinder verändern sich mit ihrem Alter:</p>
<p><strong>0-12 Monate:</strong></p>
<ul>
<li>Angst vor lauten Geräuschen</li>
<li>Angst vor Fremden (Fremdeln)</li>
<li>Trennungsangst von den Eltern</li>
<li>Angst vor dem Alleinsein</li>
</ul>
<p><strong>1-3 Jahre:</strong></p>
<ul>
<li>Trennungsangst</li>
<li>Angst vor Tieren</li>
<li>Angst vor der Dunkelheit</li>
<li>Angst vor dem Alleinsein</li>
<li>Angst vor dem Ausscheidungsvorgang</li>
</ul>
<p><strong>3-6 Jahre (Die &#8222;magischen Jahre&#8220;):</strong> Dies ist die Phase, in der Realität und Fantasie sehr eng verwoben sind und oft gar nicht zu trennen scheinen. In dieser Zeit sind folgende Ängste typisch:</p>
<ul>
<li>Angst vor Monstern, Geistern und Fantasiegestalten</li>
<li>Angst vor Dunkelheit</li>
<li>Angst vor Naturgewalten (Gewitter, Donner)</li>
<li>Vernichtungsangst (die Befürchtung, dass die Versorgung aufgegeben wird)</li>
</ul>
<p><strong>6-12 Jahre:</strong></p>
<ul>
<li>Schulangst</li>
<li>Leistungsangst</li>
<li>Angst vor Verletzungen</li>
<li>Angst vor Krankheit</li>
<li>Soziale Ängste</li>
</ul>
<h2><strong>Die wichtigsten Grundregeln für Väter</strong></h2>
<ol>
<li><strong> Nimm die Ängste deines Kindes ernst</strong></li>
</ol>
<p>Das Wichtigste zuerst: Die Ängste des Kindes ernst zu nehmen und sich nicht darüber lustig zu machen, ist fundamental. Für dein Kind ist das Monster unter dem Bett genauso real wie für dich ein wichtiges Geschäftsmeeting. Vermeide Sätze wie:</p>
<ul>
<li>&#8222;Da ist doch nichts&#8220;</li>
<li>&#8222;Du brauchst keine Angst zu haben&#8220;</li>
<li>&#8222;In deinem Alter hat man doch keine Angst mehr&#8220;</li>
</ul>
<p>Diese gut gemeinten Worte vermitteln dem Kind, dass seine Gefühle nicht ernst genommen werden.</p>
<ol start="2">
<li><strong> Nutze Angst niemals als Erziehungsmittel</strong></li>
</ol>
<p>Wer Kinderängste auch noch schürt, handelt grausam und unverantwortlich und kann großen Schaden in der Kinderseele anrichten. Vermeide also Drohungen wie &#8222;Wenn du nicht brav bist, kommt der böse Mann&#8220; oder ähnliche angstmachende Aussagen.</p>
<p>Auch scheinbar harmlose Sätze können problematisch sein. Aussagen wie &#8222;Sei vorsichtig&#8220;, &#8222;Pass auf dich auf&#8220; oder &#8222;Melde dich, wenn du gut angekommen bist&#8220; können so verinnerlicht werden, dass sie später das ganze Leben bestimmen, wenn sie zu häufig verwendet werden.</p>
<ol start="3">
<li><strong> Bleibe selbst ruhig und gelassen</strong></li>
</ol>
<p>Als Vater bist du ein wichtiges Vorbild. Bleibe gelassen und lasse dich nicht von der Angst des Kindes anstecken. Deine Ruhe signalisiert deinem Kind: &#8222;Papa hat die Situation im Griff, hier bin ich sicher.&#8220;</p>
<ol start="4">
<li><strong> Zeige Verständnis durch Nähe</strong></li>
</ol>
<p>Anteilnahme muss nicht nur über Worte ausgedrückt werden. Manchmal hilft eine Umarmung, gemeinsames Kuscheln oder einfach deine körperliche Nähe mehr als tausend Worte. Gib deinem Kind die Sicherheit, dass du im Notfall immer helfen wirst.</p>
<h2><strong>Praktische Strategien für den Umgang mit Kinderängsten</strong></h2>
<p><strong>Sprechen und Zuhören</strong></p>
<p>Nimm dir Zeit für echte Gespräche. Frage dein Kind:</p>
<ul>
<li>&#8222;Wovor genau hast du Angst?&#8220;</li>
<li>&#8222;Wie fühlt sich das an?&#8220;</li>
<li>&#8222;Was könnte dir helfen?&#8220;</li>
</ul>
<p>Wichtig ist, dass du wirklich zuhörst und nicht sofort mit Lösungen kommst. Manchmal muss ein Kind seine Angst einfach nur aussprechen können.</p>
<p><strong>Gemeinsam die Angst &#8222;erforschen&#8220;</strong></p>
<p>Kinder können ihre Ängste besser bewältigen, wenn sie die Angstquelle kennenlernen. Habt gemeinsam die dunkle Ecke im Zimmer untersuchen? Schaut zusammen unter das Bett? Dies kann helfen, die Angst zu entmystifizieren.</p>
<p><strong>Kreative Angstbewältigung</strong></p>
<p>Es gibt viele spielerische Wege, Ängsten zu begegnen:</p>
<p><strong>Malen und Basteln:</strong> Ängste kreativ auszudrücken hilft besonders, wenn Worte fehlen oder nicht ausreichen. Lass dein Kind das Monster malen – und dann gemeinsam einen Plan entwickeln, wie es besiegt werden kann.</p>
<p><strong>Rollenspiele:</strong> Nutze die heilenden Kräfte des Spiels, etwa mit dem Doktorkoffer auf einen Krankenhausaufenthalt vorbereiten. Ermutige dein Kind auch, in die Rolle des &#8222;Bösewichts&#8220; zu schlüpfen – so kann es sich dessen mächtige Anteile aneignen.</p>
<p><strong>Geschichten und Märchen:</strong> Märchen fassen Kinderängste in Worte, Kinder identifizieren sich gern mit den mutigen, starken oder schlauen Helden.</p>
<h2><strong>Die Balance zwischen Schutz und Herausforderung</strong></h2>
<p>Hier liegt die größte Herausforderung für uns Väter: Wir möchten unsere Kinder beschützen, müssen ihnen aber auch die Chance geben, an ihren Ängsten zu wachsen.</p>
<p>Es geht darum, durch angeleitete Konfrontation den Kreislauf zu durchbrechen, der sich aus der Angstvermeidung ergibt. Wenn wir dem Kind immer alles abnehmen, wovor es Angst hat, sammelt es keine Erfahrungen im Umgang mit der Angst.</p>
<p><strong>Das bedeutet konkret:</strong></p>
<ul>
<li>Ermutige dein Kind, sich der Angst zu stellen – aber ohne Druck</li>
<li>Gehe schrittweise vor (z.B. erst mit Nachtlicht, dann mit offener Tür, später ohne)</li>
<li>Feiere kleine Erfolge</li>
<li>Sei da, wenn dein Kind dich braucht</li>
</ul>
<p><strong>Rituale schaffen Sicherheit</strong></p>
<p>Besonders bei Einschlafängsten helfen feste Rituale:</p>
<ul>
<li>Gemeinsames Vorlesen</li>
<li>Ein Gute-Nacht-Lied</li>
<li>Das Zimmer gemeinsam &#8222;monstersicher&#8220; machen</li>
<li>Ein Kuscheltier als &#8222;Beschützer&#8220;</li>
<li>Eine Taschenlampe griffbereit legen</li>
</ul>
<h2><strong>Wann solltest du dir professionelle Hilfe holen?</strong></h2>
<p>Die meisten entwicklungsbedingten Ängste verschwinden von selbst wieder. Wenn du jedoch den Eindruck hast, ängstliche Situationen nehmen im Leben deines Kindes überhand – es weint oft, zieht sich zurück, schweigt, schläft schlecht, zittert, hat Kopfschmerzen – solltest du mit einer ärztlichen Praxis Kontakt aufnehmen.</p>
<p><strong>Warnzeichen für behandlungsbedürftige Angststörungen:</strong></p>
<ul>
<li>Die Ängste halten über Wochen oder Monate an</li>
<li>Das Kind vermeidet zunehmend Situationen (Schule, soziale Kontakte)</li>
<li>Die Angst beeinträchtigt den Alltag massiv</li>
<li>Es kommt zu Panikattacken</li>
<li>Das Kind entwickelt körperliche Symptome (Bauchschmerzen, Kopfweh)</li>
<li>Depressive Verstimmungen treten auf</li>
</ul>
<p>In solchen Fällen können Kinderärzte, Kinderpsychologen oder Familienberatungsstellen weiterhelfen. Eine frühzeitige Behandlung ist wichtig und wirksam.</p>
<h2><strong>Was macht dich als Vater besonders?</strong></h2>
<p>Als Vater bringst du oft einen besonderen Zugang zu den Ängsten deiner Kinder mit:</p>
<p><strong>Spielerischer Ansatz:</strong> Väter nutzen häufig Humor und Spiel, um Ängste zu nehmen. Das &#8222;Monster-Vertreib-Spray&#8220; aus der Wasserflasche oder der gemeinsame &#8222;Mut-Tanz&#8220; können Wunder wirken.</p>
<p><strong>Praktisches Problemlösen:</strong> Während Mütter oft trösten, tendieren Väter dazu, praktische Lösungen zu finden. Beides hat seinen Wert! Kombiniere Verständnis mit handfesten Strategien.</p>
<p><strong>Vorbild für Mut:</strong> Zeige deinem Kind, wie du selbst mit Unsicherheiten umgehst. Erzähle von eigenen Ängsten (altersgerecht!) und wie du sie bewältigt hast.</p>
<p><strong>Dein Kind wird stärker durch diese Erfahrung</strong></p>
<p>Jede bewältigte Angst stärkt das Selbstvertrauen deines Kindes. Das Kind lernt durch Angstbewältigung, dass es dem Leben und seinem Alltag gewachsen ist. Diese Selbstwirksamkeit ist ein unschätzbares Geschenk, das du deinem Kind mitgibst.</p>
<h2><strong>Zusammenfassung: Die wichtigsten Punkte für Väter</strong></h2>
<ol>
<li><strong>Akzeptiere:</strong> Ängste sind normal und Teil der Entwicklung</li>
<li><strong>Nimm ernst:</strong> Die Angst deines Kindes ist real – auch wenn das Monster nicht existiert</li>
<li><strong>Bleib ruhig:</strong> Deine Gelassenheit gibt Sicherheit</li>
<li><strong>Höre zu:</strong> Manchmal braucht es nur ein offenes Ohr</li>
<li><strong>Unterstütze aktiv:</strong> Hilf deinem Kind, die Angst schrittweise zu bewältigen</li>
<li><strong>Vermeide Überbehütung:</strong> Lass dein Kind wachsen, indem es lernt, mit Ängsten umzugehen</li>
<li><strong>Feiere Erfolge:</strong> Jeder kleine Schritt zählt</li>
<li><strong>Hole Hilfe:</strong> Bei anhaltenden oder sehr starken Ängsten ist professionelle Unterstützung wichtig</li>
</ol>
<p><strong>Schlusswort</strong></p>
<p>Als Vater durch die Ängste deines Kindes zu navigieren, kann herausfordernd sein. Aber es ist auch eine wunderbare Gelegenheit, die Beziehung zu deinem Kind zu vertiefen und ihm wichtige Lebenskompetenzen mitzugeben. Mit Geduld, Verständnis und der richtigen Balance zwischen Schutz und Ermutigung hilfst du deinem Kind, zu einem selbstbewussten Menschen heranzuwachsen, der weiß: &#8222;Ich kann Ängste bewältigen – und Papa ist immer für mich da.&#8220;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wie ich meinen Kindern Verantwortung vorlebe – und warum das heute wichtiger ist denn je</title>
		<link>https://www.der-lebensberater.net/2026/01/09/wie-ich-meinen-kindern-verantwortung-vorlebe-und-warum-das-heute-wichtiger-ist-denn-je/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Sudahl]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jan 2026 11:50:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Coaching für Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Risiko]]></category>
		<category><![CDATA[Vaterschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Verantwortung lässt sich nicht verordnen. Man kann sie nicht delegieren, nicht auslagern und auch nicht durch immer neue Regeln erzwingen. Verantwortung entsteht dort, wo Menschen lernen, die Realität wahrzunehmen – und ihr eigenes Handeln daran auszurichten. Genau diese Haltung versuche ich meinen Kindern vorzuleben. Wenn Regeln den gesunden Menschenverstand ersetzen sollen Der Anlass für diese [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2387" src="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2024/01/Baustelle-mit-Kids.jpg" alt="" width="984" height="932" srcset="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2024/01/Baustelle-mit-Kids.jpg 984w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2024/01/Baustelle-mit-Kids-300x284.jpg 300w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2024/01/Baustelle-mit-Kids-768x727.jpg 768w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2024/01/Baustelle-mit-Kids-360x340.jpg 360w" sizes="(max-width: 984px) 100vw, 984px" /></p>
<p>Verantwortung lässt sich nicht verordnen.<br />
Man kann sie nicht delegieren, nicht auslagern und auch nicht durch immer neue Regeln erzwingen. Verantwortung entsteht dort, wo Menschen lernen, die Realität wahrzunehmen – und ihr eigenes Handeln daran auszurichten. Genau diese Haltung versuche ich meinen Kindern vorzuleben.</p>
<p><strong>Wenn Regeln den gesunden Menschenverstand ersetzen sollen</strong></p>
<p>Der Anlass für diese Gedanken ist erschütternd: das Unglück von Crans-Montana in der Schweiz, bei dem an Silvester 40 Menschen, darunter viele Jugendliche, starben. Sie feiern ausgelassen in einem überfüllten Kellerclub. Feuerwerk wird gezündet, unter einer brennbaren Decke. Laut, aufregend, scheinbar harmlos – bis es plötzlich zu spät ist.</p>
<p>Nach solchen Ereignissen richtet sich der Blick schnell auf Politik und Behörden: Wo war die Kontrolle? Welche Vorschrift wurde missachtet? Wer hat versagt?</p>
<p>Diese Fragen sind legitim, aber sie greifen zu kurz. Denn selbst die strengsten Brandschutzvorschriften sind nicht der eigentliche Grund, weshalb unsere Gesellschaft früher vergleichsweise sicher war. Sicherheit entstand nicht primär durch Paragrafen – sondern durch kulturelle Selbstverständlichkeiten.</p>
<p>Man brauchte keine Vorschrift, um zu wissen, dass man in Innenräumen kein Feuerwerk zündet. Das war kein Gesetz, das war gesunder Menschenverstand.</p>
<p><strong>Wenn der innere Kompass verloren geht</strong></p>
<p>Diesen gesunden Menschenverstand könnte man als den eigentlichen „Brandschutz“ einer Gesellschaft bezeichnen. Und genau dieser erodiert. Was einmal selbstverständlich war, muss heute geregelt, überwacht und dokumentiert werden – und selbst dann funktioniert es oft nicht mehr. Der Grund ist einfach: Wo der innere Kompass fehlt, kann kein äußerer Rahmen ihn ersetzen.</p>
<p><strong>Die unbequeme Wahrheit für Eltern</strong></p>
<p>Für uns Eltern ist das eine unbequeme, aber notwendige Erkenntnis: Wir dürfen nicht blind darauf vertrauen, dass unsere Kinder automatisch sicher sind, nur weil sie sich in offiziell genehmigten Räumen bewegen oder staatliche Bildungseinrichtungen besuchen.</p>
<p>Wir dürfen auch nicht voraussetzen, dass das, was „alle machen“, vernünftig ist. Manchmal ist es schlicht Irrsinn.</p>
<p>Deshalb geht es in der Erziehung nicht nur darum, Regeln zu erklären oder Gefahren aufzuzählen. Es geht um Haltung. Um die Fähigkeit, Situationen realistisch einzuschätzen – und notfalls auszusteigen.</p>
<p><strong>Erwachsenwerden heißt, Verantwortung zu übernehmen</strong></p>
<p>Junge Menschen sollten danach streben, Erwachsene zu werden – nicht ewige Kinder zu bleiben. Erwachsensein beginnt nicht mit einem bestimmten Alter, sondern mit Realismus. Mit Wahrnehmung. Mit der Fähigkeit, dem Sog von „alle machen das“ zu widerstehen, gerade dann, wenn offensichtlich alle etwas Gefährliches oder Dummes tun.</p>
<p>Ich spreche mit meinen Kindern darüber, dass sie jederzeit gehen dürfen. Dass sie niemandem etwas beweisen müssen. Dass echte Stärke oft darin liegt, Nein zu sagen und sich zu entziehen, auch wenn etwas aufregend, modern oder sozial belohnt erscheint.</p>
<p><strong>Freiheit braucht Verantwortung</strong></p>
<p>Wahre Freiheit entsteht nicht aus staatlichem Rundumschutz vor jedem Risiko. Sie wächst aus der Disziplin der Verantwortung:</p>
<ul>
<li>Verantwortung gegenüber der Realität</li>
<li>Verantwortung für die eigene Urteilskraft</li>
<li>Verantwortung dafür, auf das eigene Bauchgefühl zu hören</li>
</ul>
<p>Und den Mut zu haben, sich zu entfernen, wenn sich etwas falsch anfühlt.</p>
<p><strong>Vorleben statt predigen</strong></p>
<p>Diese Haltung lässt sich nicht verordnen. Man kann sie nicht lehren wie ein Schulfach. Man muss sie leben.</p>
<p>Kinder lernen weniger aus unseren Worten – und sehr viel mehr aus unserem Verhalten. Wenn wir Verantwortung vorleben, lernen sie Verantwortung.<br />
Wenn wir Realismus zeigen, lernen sie Realismus. Wenn wir den Mut haben, Grenzen zu setzen, lernen sie, es selbst zu tun.</p>
<p>Und genau darin sehe ich heute eine der wichtigsten Aufgaben von Eltern:<br />
<strong>Nicht alles abzusichern – sondern Haltung zu vermitteln.</strong></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Neue Vätergruppe der AWO startet in Weiler</title>
		<link>https://www.der-lebensberater.net/2024/03/06/neue-vaetergruppe-der-awo-startet-im-maerz-in-schorndorf-weiler/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Sudahl]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Mar 2024 13:29:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Männergruppen & Männerarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[AWO]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Ortsverein]]></category>
		<category><![CDATA[Vätergruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Vaterschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der AWO-Ortsverein startet  ein neuen Gruppenformat für Väter, welches Michael Sudahl leitet. Die Schorndorfer Nachrichten berichten. Väter am Feuer Neues Angebot der AWO, Ortsverein Schorndorf, in Weiler. Archaisch ums Feuer sitzen und über Abenteuer reden. Was vielen Männern über Jahrtausende als Gesprächsrunde diente, ist in der modernen Welt nahezu verschwunden. Auch, weil sich Gefahren verändert [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2410" src="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2024/03/Ludwig-klein.jpg" alt="Zeitungsartikel Vätergruppe" width="1920" height="1257" srcset="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2024/03/Ludwig-klein.jpg 1920w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2024/03/Ludwig-klein-300x196.jpg 300w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2024/03/Ludwig-klein-1024x670.jpg 1024w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2024/03/Ludwig-klein-768x503.jpg 768w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2024/03/Ludwig-klein-1536x1006.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<p>Der <a href="http://www.awo-schorndorf.de/willkommen.html" target="_blank" rel="noopener">AWO-Ortsverein</a> startet  ein neuen Gruppenformat für Väter, welches Michael Sudahl leitet. Die <a href="https://www.zvw.de/lokales/schorndorf/neue-v%C3%A4tergruppe-der-awo-startet-im-m%C3%A4rz-in-schorndorf-weiler_arid-781250" target="_blank" rel="noopener">Schorndorfer Nachrichten</a> berichten.</p>
<h2>Väter am Feuer</h2>
<h3><em>Neues Angebot der AWO, Ortsverein Schorndorf, in Weiler.</em></h3>
<p>Archaisch ums Feuer sitzen und über Abenteuer reden. Was vielen Männern über<br />
Jahrtausende als Gesprächsrunde diente, ist in der modernen Welt nahezu<br />
verschwunden. Auch, weil sich Gefahren verändert haben. Säbelzahntiger sind<br />
ausgestorben. Wir kämpfen heute eher gegen innere Drachen – die mit den Begriffen<br />
„Glaubenssätze“ oder „Verhaltensmuster“ übersetzt werden.</p>
<p>Sich diese im 21. Jahrhundert anzuschauen, ist die Intention einer Vätergruppe. Um<br />
die Vaterrolle annehmen und leben zu können, die sich jeder Einzelne vorstellt. Mit<br />
„Väter am Feuer“ startet die AWO Ortsverein Schorndorf am 11. März 2024 ein<br />
passendes Gruppenformat. Im Kreis um ein Lagerfeuer – die Veranstaltung ist<br />
draußen angesetzt – treffen sich Väter zum Austausch und zur Reflexion ihrer<br />
eigenen Vaterrolle.</p>
<h3>Wieso eine Vätergruppe?</h3>
<p>Vor allem die erste Vaterschaft bedeutet für viele Männer einen tiefen Einschnitt ins<br />
Leben: Eine neue Beziehung (zum Kind) entsteht, die Paarbeziehung (mit der Mutter)<br />
verändert sich. Später kommen äußere Faktoren wie Schule, Pubertät und<br />
schließlich der Auszug der Kinder hinzu, die sich auf die Vaterschaft auswirken. Die<br />
Vätergruppe dient dem Austausch von Erfahrungen sowie dem Reflektieren der<br />
eigenen Rolle.</p>
<h3>Um welche Themen geht es?</h3>
<p>In der Gruppe initiiert Michael Sudahl eine Gesprächsrunde. Teilnehmer reden im<br />
Sitzkreis etwa über Erziehungsfragen, die eigene Position zwischen Job und Familie<br />
und wie sich diese in Einklang bringen lassen. Außerdem geht es um Themen wie<br />
Trennung oder Scheidung bzw. wie sich die Vaterrolle hieraus (neu) entwickelt. Alles<br />
gerne abseits von Stereotypen und gesellschaftlicher Erwartung bzw. zugeschnitten<br />
auf den jeweiligen Einzelfall.</p>
<h3>Wie funktioniert die Gruppe?</h3>
<p>Durch den Austausch können Väter neue Perspektiven gewinnen und voneinander<br />
lernen. Die Gruppe schafft einen sicheren Rahmen, in dem Väter sich unterstützen,<br />
ermutigen und ihre Fähigkeiten als Elternteil weiterentwickeln können. Letztlich<br />
wirken sie so auch positiv auf das eigene Familiensystem.</p>
<h3>Was ist der methodische Ansatz?</h3>
<p>Weil etliche innerfamiliären Konflikte auf Erlebtem aus der eigenen Kindheit beruhen,<br />
lohnt es sich, diese Zeit einmal auszuleuchten. Als Werkzeuge der Reflektion dienen<br />
Methoden aus der Gestalttherapie sowie dem Psychodrama. Zudem finden die<br />
Abende, zumindest in weiten Teilen, draußen am Lagerfeuer statt. Verbindung mit<br />
der Natur ist gewollt.</p>
<h3>Wo, wann und wie oft findet der Austausch statt?</h3>
<p>Die Vätergruppe trifft sich jeden zweiten Montag im Monat, abends ab 19 Uhr im<br />
Waldkindergarten, Schützenstraße 78 in 73614 Schorndorf. Die Dauer ist auf zwei<br />
Stunden angelegt. Los geht’s am 11. März. Folgetermine 2024 sind: 8. April, 13. Mai,<br />
10. Juni, 8. Juli, 12. August, 9. September, 14. Oktober, 11. November und 9.<br />
Dezember.</p>
<h3>Wer leitet die Gruppe?</h3>
<p>Initiator und Moderator ist Michael Sudahl (50). Der Schorndorfer leitet seit mehr als<br />
zehn Jahren ehrenamtlich Männergruppen und arbeitet auch als Therapeut und<br />
Coach. Außerdem ist Michael fünffacher Familienvater. Die Vätergruppe wird bei<br />
Bedarf und themenbezogen um den Schorndorfer Kinderarzt Dr. Ralf Brügel ergänzt.</p>
<p><strong>Anmeldung und Kontakt:</strong><br />
Michael Sudahl<br />
Mobil: 0170 9494220<br />
Mail: <a href="mailto:sudahl@der-lebensberater.net">sudahl@der-lebensberater.net </a></p>
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		<title>Resilienz und wie ich sie bekomme</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Sudahl]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Oct 2017 07:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[1955]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Cranio]]></category>
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		<category><![CDATA[Systemisch]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Kunst des Stehaufmännchens Tibetische Meditationsmeister sollen bereits vor rund 1000 Jahren gesagt haben: „Wenn man alles, was einem begegnet, als Möglichkeit zu innerem Wachstum ansieht, gewinnt man innere Stärke.“ Resilienz, oder die Toleranz eines Systems gegenüber Störungen, ist die moderne Übersetzung der fernöstlichen Weisheit. Heute begegnen wir dieser Wachstumschance auf mehreren Ebnen: körperlich, emotional [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Die Kunst des Stehaufmännchens</h3>
<p>Tibetische Meditationsmeister sollen bereits vor rund 1000 Jahren gesagt haben: „Wenn man alles, was einem begegnet, als Möglichkeit zu innerem Wachstum ansieht, gewinnt man innere Stärke.“ <strong>Resilienz</strong>, oder die <strong>Toleranz eines Systems gegenüber Störungen</strong>, ist die moderne Übersetzung der fernöstlichen Weisheit.</p>
<p>Heute begegnen wir dieser Wachstumschance auf mehreren Ebnen: körperlich, emotional und spirituell. Dabei stammt der Begriff „Resilienz“ aus der Physik. Er bezeichnet die Fähigkeit eines Werkstoffes, sich verformen zu lassen und dennoch in die ursprüngliche Form zurückzukehren.</p>
<blockquote><p><em>„Und wie bekommen wir sie: die Resilienz?“</em></p></blockquote>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-661 alignleft" src="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2017/10/resilienz-300x233.png" alt="" width="300" height="233" srcset="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2017/10/resilienz-300x233.png 300w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2017/10/resilienz-768x596.png 768w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2017/10/resilienz-360x280.png 360w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2017/10/resilienz.png 858w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Die Resilienz-Studie (1955-1999) von Emmy Werner liefert Antworten. Die Professorin für Psychologie (University of California) untersuchte den Einfluss von biologischen und psychosozialen Risiken auf die Entwicklung von <strong>698 Kindern, die 1955 auf der Insel Kauai (Hawaii)</strong> geboren wurden. Unterstützt von Kinderärzten und Mitarbeitern des Gesundheits- und Sozialdienstes fand sie heraus:</p>
<p>Ein Drittel der Kinder hatte ein hohes Entwicklungsrisiko, weil sie arm geboren wurden, während der Geburt Komplikationen ausgesetzt waren und in Familien aufwuchsen, die durch elterliche Psychopathologie und dauerhafte Disharmonie belastet waren.</p>
<h3><strong>Die Starken</strong></h3>
<p>Ein Drittel der Kinder, die diesen Risiken ausgesetzt waren, entwickelten sich zu leistungsfähigen, zuversichtlichen und fürsorglichen Erwachsenen. Im Alter von 40 Jahren gab es in dieser Gruppe die niedrigste Rate an Todesfällen, chronischen Krankheiten und Scheidungen. Keiner hatte Konflikte mit dem Gesetz oder bezog Sozialhilfe. Alle hatten Arbeit. Die Ehen waren stabil. Sie schauten positiv in die Zukunft und hatten viel Mitgefühl für Menschen in Not. <strong>Diese Kinder waren und sind resilient.</strong></p>
<p>Die starken Kinder von Kauai hatten etwas, das die anderen nicht hatten: Es gab eine liebevolle Bezugsperson in ihrem Leben. Eine solche Bindung macht so stark, dass negative Einflüsse dadurch wettgemacht werden.</p>
<h3><strong>Hilfe in der Not suchen</strong></h3>
<p>Auf diese Weise erlangen die Starken eine wichtige Fähigkeit. Weil sie gelernt haben, dass sie sich auf andere verlassen können, suchen sie sich in der Not die Hilfe, die sie brauchen. <strong>Denn auch wer stark ist, ist keineswegs immer gut drauf.</strong> Zum Starksein gehört es, nach einer Kündigung oder Scheidung nicht in ein tiefes Loch zu fallen. Wissenschaftler dachten zunächst, die starken Kinder von Kauai seien unverwundbar. Doch das sind sie nicht, weiß Emmy Werner:</p>
<blockquote><p><em>„Sie sind verwundbar, aber unbesiegbar.“</em></p></blockquote>
<p>Auch wer als Kind nicht derart gut ausgestattet wurde – und dazu gehören viele – kann im erwachsenen Leben Resilienz aufbauen. <strong>Ein therapeutisches Werkzeug ist der Perspektivwechsel</strong>. Statt in der Rolle des Opfers haften zu bleiben, hilft zu fragen:</p>
<ul>
<li>Wie kann ich aus einer Krise gestärkt hervorgehen?</li>
<li>Wie lerne ich, Probleme als Herausforderung anzunehmen?</li>
<li>Was muss ich tun, um fit und gesund zu bleiben?</li>
</ul>
<p>Die <strong>Resilienz-Forschung</strong> wiederum unterscheidet innere und äußere Schutzfaktoren.</p>
<p>Zum <strong>inneren Schutz</strong> gehören Eigenschaften und Verhaltensweisen, die in der Person selbst liegen (Freundlichkeit, Ängstlichkeit, Gelassenheit). Hinzu kommen Haltungen, Glaubenssätze, Überzeugungen, Verhaltensstrategien und ganz wichtig: Positive Erfahrungen der Selbstwirksamkeit.</p>
<p><strong>Äußere Schutzfaktoren</strong> umfassen das unterstützende Umfeld: Familie, Schule, Sportverein, Vorbilder, enge Bezugsperson, Freundschaften, Schulbildung sowie eine Resilienz fördernde Umgebung, sprich Lebens- und Arbeitskultur.</p>
<p>&lt;p&gt;The post <a rel="nofollow" href="https://www.der-lebensberater.net/2017/10/16/resilienz-und-wie-ich-sie-bekomme/">Resilienz und wie ich sie bekomme</a> first appeared on <a rel="nofollow" href="https://www.der-lebensberater.net">Der Lebensberater</a>.&lt;/p&gt;</p>
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