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	<title>Gefühle &#8211; Der Lebensberater</title>
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		<title>Die Männlichkeitskrise? Ein Trugschluss.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Sudahl]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 12:34:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Männlichkeitskrise? Ein Trugschluss. Jungen wollen tiefe Freundschaften. Sie wollen über Gefühle reden. Und sie lernen schnell, dass sie das nicht dürfen. Was das mit uns allen macht und was wir dagegen tun können. Wenn der Begriff „Männlichkeitskrise“ fällt, nicken viele. Klar, denken wir: Die alten Rollenbilder bröckeln, Männer finden sich in einer Welt, die [&#8230;]</p>
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<h2>Die Männlichkeitskrise? Ein Trugschluss.</h2>
<p><em>Jungen wollen tiefe Freundschaften. Sie wollen über Gefühle reden. Und sie lernen schnell, dass sie das nicht dürfen. Was das mit uns allen macht und was wir dagegen tun können.</em></p>
<p>Wenn der Begriff „Männlichkeitskrise“ fällt, nicken viele. Klar, denken wir: Die alten Rollenbilder bröckeln, Männer finden sich in einer Welt, die ihre Stärken nicht mehr braucht. Doch eine Entwicklungspsychologinnen sagt: Diese Diagnose ist falsch.</p>
<p>Niobe Way, Professorin an der New York University, befragt Jungen und Jugendliche seit fast vier Jahrzehnten zu ihren Freundschaften. Was sie dabei herausgefunden hat, ist so simpel wie erschütternd: Jungen wollen genau das, was man ihnen verboten hat.</p>
<h2><strong>Was 12-Jährige wissen – und 17-Jährige verlernen</strong></h2>
<p>Way hat in ihren Studien etwas Bemerkenswertes beobachtet: Die Sprache von 12- bis 15-jährigen Jungen ist emotional, tief, verletzlich. Sie sprechen über ihre besten Freunde mit einer Intensität, die uns überrascht – oder erschreckt. „Ich liebe ihn so sehr, ich kann nicht ohne ihn leben“, sagte ein Junge über seinen besten Freund. Diese Jungen wissen instinktiv, was Forschende erst mit jahrelanger Arbeit belegen mussten: Enge Freundschaft hält psychisch gesund.</p>
<p>Doch etwas passiert um das 16. Lebensjahr. Die Sprache verändert sich. Aus Liebe und Sehnsucht werden Frustration, Gleichgültigkeit und Verschlossenheit. Fragt man diese älteren Jungen nach Freundschaft, kommt: „Alles gut.“ „Ich habs im Griff.“ Oder die entlarvende Gegenfrage: „Fragst du mich gerade, ob ich schwul bin?“</p>
<p>Was ist passiert? Der kulturelle Druck, sich „wie ein Mann zu verhalten“, hat gewirkt. Genau die Offenheit und Verletzlichkeit, auf der tiefe Freundschaft beruht, wird nun unterdrückt. Die Jungen haben gelernt: Gefühle zeigen ist weibisch, unreif, verdächtig.</p>
<h2><strong>Keine Männlichkeitskrise – eine Verbindungskrise</strong></h2>
<p>Way schlägt eine andere Bezeichnung vor: Verbindungskrise. Und sie hat recht damit, denn die Benennung bestimmt die Lösung. Wer eine Männlichkeitskrise diagnostiziert, kommt auf Antworten wie: mehr traditionelle Männlichkeit wagen, mehr männliche Vorbilder, Stärke rehabilitieren.</p>
<p>Way hält das für grundlegend falsch – und für ein Symptom des Problems: Wir hören nicht zu, was Jungen selbst sagen. Wenn junge Männer von Studienabbruch, Orientierungslosigkeit und Zukunftsangst berichten, dann nicht, weil der Feminismus zu mächtig ist. Sondern weil eine Kultur, die akademische Leistung als „weiblich“ und Fürsorgeberufe als minderwertig markiert, für viele Männer keine attraktive Zukunft mehr zeichnet.</p>
<h2><strong>Was das für uns als Erwachsene bedeutet</strong></h2>
<p>Ich arbeite täglich mit Menschen, die lernen möchten, sich selbst besser zu verstehen. Und ich beobachte genau das, was Way beschreibt: Männer, die enormen emotionalen Hunger mitbringen, aber kaum Worte dafür haben. Die tief im Inneren Verbindung suchen und gleichzeitig gelernt haben, dieses Bedürfnis zu verstecken.</p>
<p>Ways Botschaft ist dabei keine Klage, sondern ein Auftrag. Sie sagt: Wir wurden alle mit der Fähigkeit zur Fürsorge geboren. Die Lösung ist nicht utopisch. Sie ist nah. Wir müssen das nähren, was 4- und 5-Jährige von Natur aus tun:</p>
<blockquote><p>Einander mit Neugier und Staunen begegnen, anstatt mit Urteilen.</p></blockquote>
<p>Für Eltern formuliert Way eine einfache Umkehrung: Nicht fragen „Was kann ich meinem Kind beibringen?“ – sondern: „Was kann ich von meinem Kind lernen?“ Wer Kinder und Jugendliche fragt, wie sie die Welt sehen, erlebt eine Verschiebung. Und das Zuhören verändert alles.</p>
<h2><strong>Mehr Vorbilder – aber nicht so, wie ihr denkt</strong></h2>
<p>Häufig lautet die politische Forderung: Jungen brauchen mehr männliche Lehrer, mehr männliche Vorbilder. Way stimmt zu – mit einem entscheidenden Vorbehalt. Nicht weil Jungen mehr Männer brauchen. Wir brauchen mehr Menschen, die alle Seiten des Menschseins zeigen. Männer, Frauen, nicht-binäre Personen gleichermaßen – die zeigen, dass man sensibel und stark sein kann, fürsorglich und leistungsfähig, verletzlich und verlässlich.</p>
<p>Wenn wir nur auf „mehr Männer“ setzen, ohne die Kultur zu ändern, in der diese Männer sozialisiert wurden, riskieren wir, mehr von dem zu bekommen, was schon nicht funktioniert: Menschen, die glauben, rücksichtslos sein zu müssen, um ernst genommen zu werden.</p>
<h2><strong>Was bleibt</strong></h2>
<p>Das Unbehagen, das viele Männer heute spüren, ist real. Die Einsamkeit, die Orientierungslosigkeit, der Rückzug – all das ist messbar und ernst zu nehmen. Doch der Fehler liegt darin, dieses Unbehagen als Beweis für eine Krise der Männlichkeit zu lesen. Es ist der Beweis für eine Krise der Verbindung. Und Verbindung ist keine weibliche Erfindung – sie ist die Grundlage jeden gesunden menschlichen Lebens.</p>
<p><strong>Hast du Fragen zur Männerarbeit und Persönlichkeitsentwicklung, dann <a href="https://www.der-lebensberater.net/kontaktieren-sie-uns/">kontaktiere</a> uns. </strong></p>
<p><em>(Dieser Beitrag basiert auf einem Interview mit Entwicklungspsychologin Niobe Way, erschienen im April 2026 in der Republik.)</em></p>
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		<title>Oeffingen: Ein Abend mit Gestalttherapeut Leonhard Fromm</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Sudahl]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 05:55:59 +0000</pubDate>
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<h2><strong>Warum Gefühle für Männer wichtig sind<br />
</strong></h2>
<p>(Vortrag: 20.05.26, Oeffingen) Für das Auto haben Männer ein Navi, damit sie die Orientierung nicht verlieren. Doch für ihre Gefühle haben die wenigsten Männer einen Kompass, weshalb sie emotional im Blindflug unterwegs sind. Dabei können sie – wie Frauen und Kinder – Freude, Trauer, Angst und Wut empfinden. Allerdings wurde ihnen das meist früh abtrainiert, weil Angst feige sei, Trauer schwächlich und Wut gefährlich.</p>
<h2>Gemeindehaus von Christkönig</h2>
<p>Am <strong>Mittwoch, 20. Mai,</strong> gibt der Schorndorfer Gestalttherapeut Leonhard Fromm ab <strong>19 Uhr im Oeffinger Gemeindehaus von Christkönig Einblick</strong> in seine Arbeit mit Männern im Stuhlkreis, z.B. wer da kommt und warum, wie diese Abende ablaufen und was sich im Leben dieser Teilnehmer verändert. Dabei führt der katholische Diplom-Theologe, der mehrere Männergruppen monatlich leitet und in kirchlichen Bildungshäusern Seminare gibt, auch in das Modell der vier Grundgefühle nach C.G. Jung ein.</p>
<h2>Leben auf Kurs halten</h2>
<p>Die Botschaft des 62-Jährigen, mit dem etwa der Schorndorfer Kinderarzt Dr. Ralf Brügel 2022 eine erste Väter-Gruppe in der Daimler-Stadt gegründet hat: „Gefühle sind für Männer essenziell wichtig, um in ihrem Leben Kurs halten zu können.“ Allerdings erfordere die Bereitschaft zur Veränderung Mut. Auch Frauen sind zu dem Abend willkommen, den die Katholische Erwachsenenbildung Rems-Murr veranstaltet.</p>
<p><a href="http://www.der-lebensberater.net">www.der-lebensberater.net</a></p>
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		<title>Manosphere: Sind alle Männer Schweine?</title>
		<link>https://www.der-lebensberater.net/2026/04/03/manosphere-sind-alle-maenner-schweine/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Sudahl]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 11:38:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Manosphere: Sind alle Männer Schweine? Ein Klient sitzt mir gegenüber. 44 Jahre alt, Ingenieur, zwei Kinder. Er sagt: „Meine Ex hat mir am Ende gesagt, alle Männer sind Schweine. Ich hab dann lange darüber nachgedacht. Vielleicht hat sie recht.“ Ich frage: „Hat sie recht?&#8220; Er denkt nach. Lange. Dann: „Ich weiß es nicht.“ Der Satz, der gerade [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_2762" aria-describedby="caption-attachment-2762" style="width: 2560px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-2762" src="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2026/04/pexels-mali-110820-scaled.jpg" alt="Männer sind Schweine?" width="2560" height="1704" srcset="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2026/04/pexels-mali-110820-scaled.jpg 2560w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2026/04/pexels-mali-110820-300x200.jpg 300w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2026/04/pexels-mali-110820-1024x681.jpg 1024w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2026/04/pexels-mali-110820-768x511.jpg 768w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2026/04/pexels-mali-110820-1536x1022.jpg 1536w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2026/04/pexels-mali-110820-2048x1363.jpg 2048w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2026/04/pexels-mali-110820-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><figcaption id="caption-attachment-2762" class="wp-caption-text">Foto von mali maeder</figcaption></figure>
<h2>Manosphere: Sind alle Männer Schweine?</h2>
<p>Ein Klient sitzt mir gegenüber. 44 Jahre alt, Ingenieur, zwei Kinder. Er sagt: „Meine Ex hat mir am Ende gesagt, alle Männer sind Schweine. Ich hab dann lange darüber nachgedacht. Vielleicht hat sie recht.“ Ich frage: „Hat sie recht?&#8220; Er denkt nach. Lange. Dann: „Ich weiß es nicht.“</p>
<h2><strong>Der Satz, der gerade überall steht</strong></h2>
<p>Gisèle Pelicot hat im vergangenen Jahr vor einem französischen Gericht einen Satz gesagt, der durch ganz Europa gegangen ist: <em>„Die Scham muss die Seite wechseln.&#8220;</em></p>
<p>Ihr Mann hatte sie über Jahre betäubt, missbraucht, und Dutzende Männer eingeladen, dasselbe zu tun. Sie hat sich entschieden, den Prozess öffentlich zu führen. Nicht aus Rache. Sondern damit das Schweigen aufhört. Ich habe diesen Satz gelesen und lange über ihn nachgedacht. Er stimmt. Vollständig. Ohne Einschränkung.</p>
<p>Bei sexuellen Übergriffen gegen Frauen sind die Täter zu 98,2 Prozent männlich — das zeigt eine große Dunkelfeldstudie im Auftrag der Bundesregierung, veröffentlicht Anfang 2026. Fast jede sechste Person erlebt körperliche Gewalt in der Partnerschaft — und 19 von 20 Taten werden nicht angezeigt.</p>
<p>Das sind keine abstrakten Zahlen. Das sind Frauen, die ich kenne. Frauen, die Männer kennen, die ich kenne. Die Scham gehört zu den Tätern. Nicht zu den Opfern. Das ist nicht verhandelbar. Und gleichzeitig — hier fängt meine eigentliche Arbeit an.</p>
<h2><strong>Was die Manosphäre wirklich verkauft</strong></h2>
<p>Gerade erreichen Influencer der sogenannten <strong>Manosphere </strong>täglich Millionen junger Männer. Auf TikTok, YouTube, Instagram. Im Fokus steht, wie diese Akteure Krisen wie Einsamkeit, Zukunftsängste und den Druck zur Selbstoptimierung gezielt ausnutzen.</p>
<p>Die Botschaft ist simpel: Die Welt ist gegen euch. Frauen sind der Feind. Stärke ist alles. Gefühle sind Schwäche. Ich verstehe, warum das zieht. Nicht weil es stimmt. Sondern weil es auf eine echte Leere trifft.</p>
<p>Wenn Männer nicht einbezogen werden — oder wenn man sie nur anspricht, um ihnen zu sagen, was sie nicht tun und wie sie nicht sein sollen — entsteht ein leerer Raum. Ein Raum voller unbeantworteter Fragen zu Identität, Sinn und dem eigenen Platz in der Welt. Genau diesen Raum füllt die Manosphäre nur allzu gern.</p>
<p>Das ist das eigentliche Problem. Nicht zu viel Männlichkeit. Sondern zu wenig Auseinandersetzung damit, was Männlichkeit heute bedeuten kann.</p>
<h2><strong>Die Frage, die sich keiner stellt</strong></h2>
<p>In meiner Praxis sitze ich Männern gegenüber, die fremdgegangen sind. Die ihre Partnerin angeschrien haben. Die sexuelle Grenzen überschritten haben — manche bewusst, manche in einer Art Benommenheit, die sie selbst erschreckt.</p>
<p>Sind das Schweine? Das ist die falsche Frage. Die richtigen Fragen lauten: Was hat diesen Mann dahin gebracht? Was hat er nie gelernt? Was traut er sich nicht zu sehen? Was sind seine Schatten?</p>
<p>Das macht das Verhalten nicht gut. Das entschuldigt nichts. Aber es ist der einzige Weg, aus dem Muster herauszukommen.</p>
<p>Scham als Dauerzustand verändert nichts. Scham lähmt. Es kann nicht sein, dass aus Scham und Sorge Opfer weiter schweigen — aber wenn die einzige Konsequenz Stille ist, dann wird die Last nur an die Opfer weitergegeben.</p>
<p>Was ich hinzufüge: Dasselbe gilt für Täter. Wer nie in echten Kontakt mit dem kommt, was er getan hat — wer nicht begreift, nicht fühlt, nicht konfrontiert wird — der ändert sich nicht. Er versteckt sich nur besser.</p>
<h2><strong>Das Tabu auf der anderen Seite</strong></h2>
<p>Fast kein Mann traut sich, dem Pauschalurteil zu widersprechen. Weil Widerspruch sofort verdächtig wirkt. Als wolle man Täter schützen. Als sei man selbst einer.</p>
<p>Ich arbeite als Männer-Coach. Ich muss widersprechen — gerade, weil mir die Realität sexueller Gewalt ernst ist. „Alle Männer sind Schweine“ ist kein Beitrag zur Lösung. Es ist ein Abschluss. Eine Tür, die zugeknallt wird.</p>
<p>Ich kenne Männer, die nach diesem Satz aufgehört haben, sich zu fragen. Die sagen: Wenn ich eh schon ein Schwein bin — wozu dann noch die Arbeit? Die sich in der Manosphäre wiederfinden, nicht weil sie Frauen hassen, sondern weil dort endlich jemand zu ihnen spricht. Auch wenn das Gesprochene Gift ist.</p>
<p>Das ist kein Argument gegen Gisèle Pelicot. Es ist ein Argument dafür, den Satz zu Ende zu denken. Die Scham muss die Seite wechseln — zu den Tätern. Und die Frage muss folgen: Wie werden aus Jungen keine Täter?</p>
<h2><strong>Was ich in meiner Arbeit erlebe</strong></h2>
<p>Männer kommen in meine Männergruppen, die noch nie mit jemandem über ihre eigene Sexualität gesprochen haben. Über Druck. Über Momente, in denen sie etwas getan haben, das sich im Nachhinein falsch anfühlte — und über das sie seither schweigen.</p>
<p>Ich kenne einen Mann, der mir nach unserem dritten Gespräch sagte: „Das ist das erste Mal, dass ich das laut gesagt habe.“ Er meinte: dass er sich an einem Abend verhalten hat wie jemand, der er nicht sein will.</p>
<p>Das war kein Geständnis im juristischen Sinn. Es war der Beginn von etwas.</p>
<p>Männer, die sich begegnen — die hinschauen, was sie getan haben und warum — werden keine besseren Väter, Partner, Freunde aus Pflichtgefühl. Sie werden es, weil sie sich selbst nicht mehr ertragen, wer sie waren.</p>
<p>Das ist langsame Arbeit. Unsichtbare Arbeit. Keine Algorithmen. Kein TikTok-Format.</p>
<h2><strong>Was ich Klienten sage</strong></h2>
<p>Ich sage ihnen: Ihr seid nicht das Problem. Ich sage ihnen aber auch: Ihr seid ein Teil des Problems, solange ihr nicht hinschaut.</p>
<p>Der Unterschied zwischen einem Mann, der Schaden anrichtet, und einem Mann, der wächst, ist nicht Charakter. Es ist Bereitschaft. Die Bereitschaft, sich zu fragen: Was tue ich eigentlich? Warum? Was hat das mit mir gemacht — und was habe ich damit anderen angetan?</p>
<p>Das ist keine Selbstgeißelung. Das ist Würde.</p>
<p>Mein Klient vom Anfang — der mit der Frage, ob er ein Schwein ist — hat am Ende unserer Arbeit etwas gesagt, dass ich nicht vergesse: „Ich war manchmal einer. Aber ich wusste damals nicht, was ich nicht wusste.&#8220; Damit fängt es an.</p>
<p><em>Interesse? Vereinbaren Sie ein kostenloses </em><a href="https://www.der-lebensberater.net/kontaktieren-sie-uns/"><em>Erstgespräch</em></a><em>.</em></p>
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		<title>Vaterrolle: Der Berserker in uns</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Mar 2026 14:33:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ich bin Männer-Coach. Ich weiß, wie es geht. Und trotzdem habe ich gestern mein Kind angeschrien. Das Tabu, das keines ist Wenn ich Eltern erzähle, dass ich über das Ausrasten schreibe, sagen sie fast immer dasselbe: „Tolles Thema.&#8220; Sie klingen erleichtert. Nicht überrascht. Fast alle tun es. Kaum jemand redet darüber. Einer meiner Klienten nennt [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_2659" aria-describedby="caption-attachment-2659" style="width: 2560px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2659 size-full" src="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2026/03/pexels-dmitry-demidov-515774-8059078-scaled.jpg" alt="Mann schreit in die Kamera " width="2560" height="1440" srcset="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2026/03/pexels-dmitry-demidov-515774-8059078-scaled.jpg 2560w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2026/03/pexels-dmitry-demidov-515774-8059078-300x169.jpg 300w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2026/03/pexels-dmitry-demidov-515774-8059078-1024x576.jpg 1024w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2026/03/pexels-dmitry-demidov-515774-8059078-768x432.jpg 768w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2026/03/pexels-dmitry-demidov-515774-8059078-1536x864.jpg 1536w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2026/03/pexels-dmitry-demidov-515774-8059078-2048x1152.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><figcaption id="caption-attachment-2659" class="wp-caption-text">Foto von Dmitry Demidov</figcaption></figure>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Ich bin Männer-Coach. Ich weiß, wie es geht.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Und trotzdem habe ich gestern mein Kind angeschrien.</p>
<h2 class="text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold">Das Tabu, das keines ist</h2>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Wenn ich Eltern erzähle, dass ich über das Ausrasten schreibe, sagen sie fast immer dasselbe: „Tolles Thema.&#8220; Sie klingen erleichtert. Nicht überrascht.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Fast alle tun es. Kaum jemand redet darüber.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Einer meiner Klienten nennt es „den Berserker&#8220; – diesen anderen Teil von sich, der rauskommt, wenn das dritte Kind nackt durch den Flur rennt und die Zahnbürste quer durch den Raum fliegt. Danach räumt er auf, deckt den Tisch, tut als wäre nichts. Sucht nach Worten. Schämt sich.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Was mich berührt: Er schämt sich nicht, weil er ausrastet. Er schämt sich, weil er sich dabei zusieht.</p>
<h2 class="text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold">Die Forschung, und was sie wirklich sagt</h2>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Ja, regelmäßiges Anschreien kann Kindergehirne in sensiblen Entwicklungsphasen schädigen. Stresshormone, Entzündungsmarker, veränderte Hirnstruktur – das ist belegt und ernst zu nehmen.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Ein befreundetet Kinderarzt sagt: Es kommt nicht auf die Lautstärke an. Man kann sehr gemeine Dinge auch sehr leise sagen. Und: Wenn die Beziehung gut ist, wenn danach geredet wird – dann ist einmal die Woche kein Weltuntergang.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Der Schaden entsteht nicht im Ausbruch. Er entsteht im Schweigen danach.</p>
<h2 class="text-text-100 mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold">Was wirklich in der Vaterrolle hilft</h2>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Kinder brauchen keine perfekten Eltern. Sie brauchen ehrliche.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Ich kenne Männer, die als Kinder jahrelang darauf gewartet haben, dass ihr Vater sagt: Das war nicht in Ordnung. Diese Entschuldigung kam nie. Nicht weil er kein Mitgefühl hatte – man hat es geahnt. Aber aussprechen? Zu viel Distanz zu sich selbst verlangt. Damals nicht üblich.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Heute schon. Wir rasten aus – heimlich. Aber wir bitte um Verzeihung. Das ist kein kleiner Unterschied. Das ist alles.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Was ich meinen Klienten mitgebe, ist deshalb nicht „atmen Sie fünfmal tief durch&#8220;. Sondern: Reden Sie darüber. Mit dem Partner. Mit Freunden. Mit mir. Nicht weil sie versagen – sondern weil Elternsein das Schwierigste ist, was die meisten Menschen je tun werden.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Mein Sohn hat heute Morgen „Kack-Papa&#8220; gesagt.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Morgen probiere ich es wieder.</p>
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			</item>
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		<title>Wie Väter mit den Ängsten ihrer Kinder umgehen können</title>
		<link>https://www.der-lebensberater.net/2026/01/31/wie-vaeter-mit-den-aengsten-ihrer-kinder-umgehen-koennen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Sudahl]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Jan 2026 14:45:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Coaching für Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Empowerment]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Panik]]></category>
		<category><![CDATA[Vaterschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Leitfaden für moderne Väter Als Vater stehen wir oft vor der Herausforderung, unsere Kinder durch ihre Ängste zu begleiten. Ob es das Monster unter dem Bett ist, die Furcht vor der Dunkelheit oder die Sorge vor dem ersten Schultag – Kinderängste sind vielfältig und für die Kleinen absolut real. Dieser Blogpost zeigt dir, wie [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_2623" aria-describedby="caption-attachment-2623" style="width: 2560px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2623" src="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2026/01/pexels-rdne-7104295-scaled.jpg" alt="Vater und Sohn beim Schwertkampf" width="2560" height="1707" srcset="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2026/01/pexels-rdne-7104295-scaled.jpg 2560w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2026/01/pexels-rdne-7104295-300x200.jpg 300w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2026/01/pexels-rdne-7104295-1024x683.jpg 1024w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2026/01/pexels-rdne-7104295-768x512.jpg 768w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2026/01/pexels-rdne-7104295-1536x1024.jpg 1536w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2026/01/pexels-rdne-7104295-2048x1365.jpg 2048w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2026/01/pexels-rdne-7104295-272x182.jpg 272w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><figcaption id="caption-attachment-2623" class="wp-caption-text">Foto von RDNE Stock project</figcaption></figure>
<h2><strong>Ein Leitfaden für moderne Väter</strong></h2>
<p>Als Vater stehen wir oft vor der Herausforderung, unsere Kinder durch ihre Ängste zu begleiten. Ob es das Monster unter dem Bett ist, die Furcht vor der Dunkelheit oder die Sorge vor dem ersten Schultag – Kinderängste sind vielfältig und für die Kleinen absolut real. Dieser Blogpost zeigt dir, wie du als Vater deinem Kind helfen kannst, seine Ängste zu bewältigen und dabei zu wachsen.</p>
<h2><strong>Warum haben Kinder überhaupt Ängste?</strong></h2>
<p>Ängste sind ein völlig normaler und wichtiger Teil der kindlichen Entwicklung. Sie begleiten Veränderungen und werden durch neue Wahrnehmungsreize verursacht, während Kinder gleichzeitig ihre eigenen Bewältigungsmöglichkeiten oft noch unterschätzen. Angst hat sogar eine wichtige Funktion: Sie schützt Kinder vor Gefahren und hilft ihnen, vorsichtig zu sein.</p>
<p>Interessant ist, dass sich Ängste bei Kleinkindern vorwiegend auf aktuelle Ereignisse der unmittelbaren Umgebung beziehen. Erst mit zunehmendem Alter entwickeln Kinder die Fähigkeit, zwischen Fantasie und Realität zu unterscheiden.</p>
<h2><strong>Entwicklungsbedingte Ängste nach Alter</strong></h2>
<p>Die Ängste unserer Kinder verändern sich mit ihrem Alter:</p>
<p><strong>0-12 Monate:</strong></p>
<ul>
<li>Angst vor lauten Geräuschen</li>
<li>Angst vor Fremden (Fremdeln)</li>
<li>Trennungsangst von den Eltern</li>
<li>Angst vor dem Alleinsein</li>
</ul>
<p><strong>1-3 Jahre:</strong></p>
<ul>
<li>Trennungsangst</li>
<li>Angst vor Tieren</li>
<li>Angst vor der Dunkelheit</li>
<li>Angst vor dem Alleinsein</li>
<li>Angst vor dem Ausscheidungsvorgang</li>
</ul>
<p><strong>3-6 Jahre (Die &#8222;magischen Jahre&#8220;):</strong> Dies ist die Phase, in der Realität und Fantasie sehr eng verwoben sind und oft gar nicht zu trennen scheinen. In dieser Zeit sind folgende Ängste typisch:</p>
<ul>
<li>Angst vor Monstern, Geistern und Fantasiegestalten</li>
<li>Angst vor Dunkelheit</li>
<li>Angst vor Naturgewalten (Gewitter, Donner)</li>
<li>Vernichtungsangst (die Befürchtung, dass die Versorgung aufgegeben wird)</li>
</ul>
<p><strong>6-12 Jahre:</strong></p>
<ul>
<li>Schulangst</li>
<li>Leistungsangst</li>
<li>Angst vor Verletzungen</li>
<li>Angst vor Krankheit</li>
<li>Soziale Ängste</li>
</ul>
<h2><strong>Die wichtigsten Grundregeln für Väter</strong></h2>
<ol>
<li><strong> Nimm die Ängste deines Kindes ernst</strong></li>
</ol>
<p>Das Wichtigste zuerst: Die Ängste des Kindes ernst zu nehmen und sich nicht darüber lustig zu machen, ist fundamental. Für dein Kind ist das Monster unter dem Bett genauso real wie für dich ein wichtiges Geschäftsmeeting. Vermeide Sätze wie:</p>
<ul>
<li>&#8222;Da ist doch nichts&#8220;</li>
<li>&#8222;Du brauchst keine Angst zu haben&#8220;</li>
<li>&#8222;In deinem Alter hat man doch keine Angst mehr&#8220;</li>
</ul>
<p>Diese gut gemeinten Worte vermitteln dem Kind, dass seine Gefühle nicht ernst genommen werden.</p>
<ol start="2">
<li><strong> Nutze Angst niemals als Erziehungsmittel</strong></li>
</ol>
<p>Wer Kinderängste auch noch schürt, handelt grausam und unverantwortlich und kann großen Schaden in der Kinderseele anrichten. Vermeide also Drohungen wie &#8222;Wenn du nicht brav bist, kommt der böse Mann&#8220; oder ähnliche angstmachende Aussagen.</p>
<p>Auch scheinbar harmlose Sätze können problematisch sein. Aussagen wie &#8222;Sei vorsichtig&#8220;, &#8222;Pass auf dich auf&#8220; oder &#8222;Melde dich, wenn du gut angekommen bist&#8220; können so verinnerlicht werden, dass sie später das ganze Leben bestimmen, wenn sie zu häufig verwendet werden.</p>
<ol start="3">
<li><strong> Bleibe selbst ruhig und gelassen</strong></li>
</ol>
<p>Als Vater bist du ein wichtiges Vorbild. Bleibe gelassen und lasse dich nicht von der Angst des Kindes anstecken. Deine Ruhe signalisiert deinem Kind: &#8222;Papa hat die Situation im Griff, hier bin ich sicher.&#8220;</p>
<ol start="4">
<li><strong> Zeige Verständnis durch Nähe</strong></li>
</ol>
<p>Anteilnahme muss nicht nur über Worte ausgedrückt werden. Manchmal hilft eine Umarmung, gemeinsames Kuscheln oder einfach deine körperliche Nähe mehr als tausend Worte. Gib deinem Kind die Sicherheit, dass du im Notfall immer helfen wirst.</p>
<h2><strong>Praktische Strategien für den Umgang mit Kinderängsten</strong></h2>
<p><strong>Sprechen und Zuhören</strong></p>
<p>Nimm dir Zeit für echte Gespräche. Frage dein Kind:</p>
<ul>
<li>&#8222;Wovor genau hast du Angst?&#8220;</li>
<li>&#8222;Wie fühlt sich das an?&#8220;</li>
<li>&#8222;Was könnte dir helfen?&#8220;</li>
</ul>
<p>Wichtig ist, dass du wirklich zuhörst und nicht sofort mit Lösungen kommst. Manchmal muss ein Kind seine Angst einfach nur aussprechen können.</p>
<p><strong>Gemeinsam die Angst &#8222;erforschen&#8220;</strong></p>
<p>Kinder können ihre Ängste besser bewältigen, wenn sie die Angstquelle kennenlernen. Habt gemeinsam die dunkle Ecke im Zimmer untersuchen? Schaut zusammen unter das Bett? Dies kann helfen, die Angst zu entmystifizieren.</p>
<p><strong>Kreative Angstbewältigung</strong></p>
<p>Es gibt viele spielerische Wege, Ängsten zu begegnen:</p>
<p><strong>Malen und Basteln:</strong> Ängste kreativ auszudrücken hilft besonders, wenn Worte fehlen oder nicht ausreichen. Lass dein Kind das Monster malen – und dann gemeinsam einen Plan entwickeln, wie es besiegt werden kann.</p>
<p><strong>Rollenspiele:</strong> Nutze die heilenden Kräfte des Spiels, etwa mit dem Doktorkoffer auf einen Krankenhausaufenthalt vorbereiten. Ermutige dein Kind auch, in die Rolle des &#8222;Bösewichts&#8220; zu schlüpfen – so kann es sich dessen mächtige Anteile aneignen.</p>
<p><strong>Geschichten und Märchen:</strong> Märchen fassen Kinderängste in Worte, Kinder identifizieren sich gern mit den mutigen, starken oder schlauen Helden.</p>
<h2><strong>Die Balance zwischen Schutz und Herausforderung</strong></h2>
<p>Hier liegt die größte Herausforderung für uns Väter: Wir möchten unsere Kinder beschützen, müssen ihnen aber auch die Chance geben, an ihren Ängsten zu wachsen.</p>
<p>Es geht darum, durch angeleitete Konfrontation den Kreislauf zu durchbrechen, der sich aus der Angstvermeidung ergibt. Wenn wir dem Kind immer alles abnehmen, wovor es Angst hat, sammelt es keine Erfahrungen im Umgang mit der Angst.</p>
<p><strong>Das bedeutet konkret:</strong></p>
<ul>
<li>Ermutige dein Kind, sich der Angst zu stellen – aber ohne Druck</li>
<li>Gehe schrittweise vor (z.B. erst mit Nachtlicht, dann mit offener Tür, später ohne)</li>
<li>Feiere kleine Erfolge</li>
<li>Sei da, wenn dein Kind dich braucht</li>
</ul>
<p><strong>Rituale schaffen Sicherheit</strong></p>
<p>Besonders bei Einschlafängsten helfen feste Rituale:</p>
<ul>
<li>Gemeinsames Vorlesen</li>
<li>Ein Gute-Nacht-Lied</li>
<li>Das Zimmer gemeinsam &#8222;monstersicher&#8220; machen</li>
<li>Ein Kuscheltier als &#8222;Beschützer&#8220;</li>
<li>Eine Taschenlampe griffbereit legen</li>
</ul>
<h2><strong>Wann solltest du dir professionelle Hilfe holen?</strong></h2>
<p>Die meisten entwicklungsbedingten Ängste verschwinden von selbst wieder. Wenn du jedoch den Eindruck hast, ängstliche Situationen nehmen im Leben deines Kindes überhand – es weint oft, zieht sich zurück, schweigt, schläft schlecht, zittert, hat Kopfschmerzen – solltest du mit einer ärztlichen Praxis Kontakt aufnehmen.</p>
<p><strong>Warnzeichen für behandlungsbedürftige Angststörungen:</strong></p>
<ul>
<li>Die Ängste halten über Wochen oder Monate an</li>
<li>Das Kind vermeidet zunehmend Situationen (Schule, soziale Kontakte)</li>
<li>Die Angst beeinträchtigt den Alltag massiv</li>
<li>Es kommt zu Panikattacken</li>
<li>Das Kind entwickelt körperliche Symptome (Bauchschmerzen, Kopfweh)</li>
<li>Depressive Verstimmungen treten auf</li>
</ul>
<p>In solchen Fällen können Kinderärzte, Kinderpsychologen oder Familienberatungsstellen weiterhelfen. Eine frühzeitige Behandlung ist wichtig und wirksam.</p>
<h2><strong>Was macht dich als Vater besonders?</strong></h2>
<p>Als Vater bringst du oft einen besonderen Zugang zu den Ängsten deiner Kinder mit:</p>
<p><strong>Spielerischer Ansatz:</strong> Väter nutzen häufig Humor und Spiel, um Ängste zu nehmen. Das &#8222;Monster-Vertreib-Spray&#8220; aus der Wasserflasche oder der gemeinsame &#8222;Mut-Tanz&#8220; können Wunder wirken.</p>
<p><strong>Praktisches Problemlösen:</strong> Während Mütter oft trösten, tendieren Väter dazu, praktische Lösungen zu finden. Beides hat seinen Wert! Kombiniere Verständnis mit handfesten Strategien.</p>
<p><strong>Vorbild für Mut:</strong> Zeige deinem Kind, wie du selbst mit Unsicherheiten umgehst. Erzähle von eigenen Ängsten (altersgerecht!) und wie du sie bewältigt hast.</p>
<p><strong>Dein Kind wird stärker durch diese Erfahrung</strong></p>
<p>Jede bewältigte Angst stärkt das Selbstvertrauen deines Kindes. Das Kind lernt durch Angstbewältigung, dass es dem Leben und seinem Alltag gewachsen ist. Diese Selbstwirksamkeit ist ein unschätzbares Geschenk, das du deinem Kind mitgibst.</p>
<h2><strong>Zusammenfassung: Die wichtigsten Punkte für Väter</strong></h2>
<ol>
<li><strong>Akzeptiere:</strong> Ängste sind normal und Teil der Entwicklung</li>
<li><strong>Nimm ernst:</strong> Die Angst deines Kindes ist real – auch wenn das Monster nicht existiert</li>
<li><strong>Bleib ruhig:</strong> Deine Gelassenheit gibt Sicherheit</li>
<li><strong>Höre zu:</strong> Manchmal braucht es nur ein offenes Ohr</li>
<li><strong>Unterstütze aktiv:</strong> Hilf deinem Kind, die Angst schrittweise zu bewältigen</li>
<li><strong>Vermeide Überbehütung:</strong> Lass dein Kind wachsen, indem es lernt, mit Ängsten umzugehen</li>
<li><strong>Feiere Erfolge:</strong> Jeder kleine Schritt zählt</li>
<li><strong>Hole Hilfe:</strong> Bei anhaltenden oder sehr starken Ängsten ist professionelle Unterstützung wichtig</li>
</ol>
<p><strong>Schlusswort</strong></p>
<p>Als Vater durch die Ängste deines Kindes zu navigieren, kann herausfordernd sein. Aber es ist auch eine wunderbare Gelegenheit, die Beziehung zu deinem Kind zu vertiefen und ihm wichtige Lebenskompetenzen mitzugeben. Mit Geduld, Verständnis und der richtigen Balance zwischen Schutz und Ermutigung hilfst du deinem Kind, zu einem selbstbewussten Menschen heranzuwachsen, der weiß: &#8222;Ich kann Ängste bewältigen – und Papa ist immer für mich da.&#8220;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Michael Sudahl: Erforsche dich und deine Gefühlswelt</title>
		<link>https://www.der-lebensberater.net/2024/02/12/erforsche-dich-und-deine-gefuehlswelt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Sudahl]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Feb 2024 13:37:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Coaching für Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Männergruppen & Männerarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Schimpfen]]></category>
		<category><![CDATA[Vater]]></category>
		<category><![CDATA[Vaterschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Vatersein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn Eltern meckern, bewirkt es fast immer das Gegenteil des Gewollten. Autorin Claudia Minner hat für Stern-online hat einen Artikel über Erziehung und Meckern geschrieben. Im Text geben Eltern, und Coaches wie Michael Sudahl, Einblicke in ihren Alltag und ihre Arbeit. Prädikat: lesenswert.</p>
<p>&lt;p&gt;The post <a rel="nofollow" href="https://www.der-lebensberater.net/2024/02/12/erforsche-dich-und-deine-gefuehlswelt/">Michael Sudahl: Erforsche dich und deine Gefühlswelt</a> first appeared on <a rel="nofollow" href="https://www.der-lebensberater.net">Der Lebensberater</a>.&lt;/p&gt;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1516" src="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2021/05/pexels-ric-rodrigues-1278566-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2021/05/pexels-ric-rodrigues-1278566-scaled.jpg 2560w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2021/05/pexels-ric-rodrigues-1278566-300x200.jpg 300w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2021/05/pexels-ric-rodrigues-1278566-1024x683.jpg 1024w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2021/05/pexels-ric-rodrigues-1278566-768x512.jpg 768w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2021/05/pexels-ric-rodrigues-1278566-1536x1024.jpg 1536w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2021/05/pexels-ric-rodrigues-1278566-2048x1365.jpg 2048w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2021/05/pexels-ric-rodrigues-1278566-272x182.jpg 272w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>
<p>Wenn Eltern meckern, bewirkt es fast immer das Gegenteil des Gewollten. Autorin Claudia Minner hat für <a href="https://www.stern.de/gesellschaft/erziehung--familienalltag-ohne-meckern---geht-das--34402248.html" target="_blank" rel="noopener">Stern-online</a> hat einen Artikel über Erziehung und Meckern geschrieben. Im <a href="https://www.stern.de/gesellschaft/was-eltern-hilft--weniger-zu-meckern---ein-ratgeber-34402454.html" target="_blank" rel="noopener">Text</a> geben Eltern, und Coaches wie Michael Sudahl, Einblicke in ihren Alltag und ihre Arbeit. Prädikat: lesenswert.</p>
<p>&lt;p&gt;The post <a rel="nofollow" href="https://www.der-lebensberater.net/2024/02/12/erforsche-dich-und-deine-gefuehlswelt/">Michael Sudahl: Erforsche dich und deine Gefühlswelt</a> first appeared on <a rel="nofollow" href="https://www.der-lebensberater.net">Der Lebensberater</a>.&lt;/p&gt;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Focus-online: Angst vor dem Chef-Gespräch</title>
		<link>https://www.der-lebensberater.net/2022/03/09/focus-online-angst-vor-dem-gespraech-mit-der-chefin/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Sudahl]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Mar 2022 08:44:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sparring für Führungskräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Focus]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Drei Wege führen aus der Spirale VON MICHAEL SUDAHL Sie haben Angst vor dem Gespräch mit Ihrer Chefin oder dem Chef? Um diese Angst zu bekämpfen, ist es wichtig zu verstehen, woher sie kommt. Das erklärt Medienberater Michael Sudahl &#8211; und er nennt drei Wege, mit denen Sie der Angstspirale entkommen. Gehaltsverhandlungen oder Projekt-Meetings sind [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1411" src="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2019/08/005-Flirten-pexels-photo-349494.jpeg" alt="" width="2250" height="1500" srcset="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2019/08/005-Flirten-pexels-photo-349494.jpeg 2250w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2019/08/005-Flirten-pexels-photo-349494-300x200.jpeg 300w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2019/08/005-Flirten-pexels-photo-349494-768x512.jpeg 768w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2019/08/005-Flirten-pexels-photo-349494-1024x683.jpeg 1024w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2019/08/005-Flirten-pexels-photo-349494-272x182.jpeg 272w" sizes="auto, (max-width: 2250px) 100vw, 2250px" /></h2>
<h2>Drei Wege führen aus der Spirale</h2>
<p>VON MICHAEL SUDAHL</p>
<p>Sie haben Angst vor dem Gespräch mit Ihrer Chefin oder dem Chef? Um diese Angst zu bekämpfen, ist es wichtig zu verstehen, woher sie kommt. Das erklärt Medienberater Michael Sudahl &#8211; und er nennt drei Wege, mit denen Sie der Angstspirale entkommen.</p>
<p>Gehaltsverhandlungen oder Projekt-Meetings sind für viele Menschen Stress pur. Um das Magengrummeln zu verhindern, meiden wir solche Situationen. Doch irgendwann geht es nicht mehr. Das schwierige Gespräch mit der Chefin steht an.</p>
<p>Das beherrschende Gefühl, das uns begleitet, wenn wir mit Menschen reden, die in der beruflichen Hierarchie über uns stehen, ist oft Angst. Der Körper reagiert darauf mit dem flauen Gefühl im Bauch oder wir bekommen feuchte Hände, den Angstschweiß. Doch weil Angst zu haben in der Leistungsgesellschaft als Schwäche gilt &#8230;</p>
<p>Hier gibt es den gesamten Artikel zu lesen: <a href="https://www.focus.de/finanzen/experten/michael_sudahl/angst-vor-dem-chef-woher-sie-kommt-und-wie-sie-sie-ueberwinden_id_64864814.html" target="_blank" rel="noopener">Focus-online</a></p>
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		<item>
		<title>Focus: Abschied von der Krieger-Energie</title>
		<link>https://www.der-lebensberater.net/2021/05/06/focus-abschied-von-der-krieger-energie/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Sudahl]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 May 2021 17:47:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Coaching für Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Presse & Veröffentlichungen]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Focus]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[innere Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Männerarbeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Vater]]></category>
		<category><![CDATA[Vergebung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das passierte, als ich meinem Vater vergab Sieben Männer in einer Männergruppe in Stuttgart stehen um eine Kerze. Die Rituale an den Abenden sind immer gleich. Das gibt den Männern Sicherheit. Sie kommen, um sich zu klären und zu erklären. Dann bin ich dran, mir mein Leben anzuschauen. Ich weiß schon, wohin die Reise geht. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1240" src="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/06/027-Freunde-Männer-Strand-pexels.jpg" alt="" width="5110" height="3494" srcset="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/06/027-Freunde-Männer-Strand-pexels.jpg 5110w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/06/027-Freunde-Männer-Strand-pexels-300x205.jpg 300w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/06/027-Freunde-Männer-Strand-pexels-768x525.jpg 768w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/06/027-Freunde-Männer-Strand-pexels-1024x700.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 5110px) 100vw, 5110px" /></h2>
<h2>Das passierte, als ich meinem Vater vergab</h2>
<div>Sieben Männer in einer Männergruppe in Stuttgart stehen um eine Kerze. Die Rituale an den Abenden sind immer gleich. Das gibt den Männern Sicherheit. Sie kommen, um sich zu klären und zu erklären. Dann bin ich dran, mir mein Leben anzuschauen. Ich weiß schon, wohin die Reise geht.</div>
<div></div>
<div>VON MICHAEL SUDAHL</div>
<div></div>
<div><a href="https://www.focus.de/finanzen/experten/michael_sudahl/maennergruppen-abend-schmerz-angst-trauer-wut-liebe-dass-passierte-als-ich-meinem-vater-vergeben-habe_id_5175633.html" target="_blank" rel="noopener">Hier gehts zum Focus-Artikel &#8222;Abschied von der Krieger-Energie: Das passierte, als ich meinem Vater vergab&#8220;.</a></div>
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		<title>Wissensmanagement: Warum übliche Trainings nicht greifen</title>
		<link>https://www.der-lebensberater.net/2021/05/06/wissensmanagement-warum-die-ueblichen-trainings-substantiell-nicht-greifen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Sudahl]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 May 2021 14:30:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Coaching für Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsumwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
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		<category><![CDATA[Muster]]></category>
		<category><![CDATA[SCham]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Wut]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir wissen zu wenig über unsere Gefühle Mit Fakten sind wir überfüttert. Doch die allermeisten Trainings, selbst im Coaching-Bereich, bleiben auf dieser Ebene stecken. Dort bekommen Teilnehmer weitere Fakten und Techniken, wie sie sich und ihre (Arbeits-)Umwelt optimieren. Was aber zentral fehlt, ist Wissen über die eigenen Gefühle und Muster, wie jeder letztlich tickt. Denn [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Wir wissen zu wenig über unsere Gefühle</h2>


<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="596" src="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2021/05/pexels-gratisography-1990-1024x596.jpg" alt="" class="wp-image-1472" srcset="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2021/05/pexels-gratisography-1990-1024x596.jpg 1024w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2021/05/pexels-gratisography-1990-300x175.jpg 300w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2021/05/pexels-gratisography-1990-768x447.jpg 768w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2021/05/pexels-gratisography-1990-1536x894.jpg 1536w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2021/05/pexels-gratisography-1990-2048x1192.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Fakten sind wir überfüttert. Doch die allermeisten Trainings, selbst im Coaching-Bereich, bleiben auf dieser Ebene stecken. Dort bekommen Teilnehmer weitere Fakten und Techniken, wie sie sich und ihre (Arbeits-)Umwelt optimieren. Was aber zentral fehlt, ist Wissen über die eigenen Gefühle und Muster, wie jeder letztlich tickt. Denn nur, wenn sich jemand sein Unbewusstes bewusst macht, es also zu seinem Wissen über sich selbst wird, kann er situativ bestmöglich handeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">VON LEONHARD FROMM </p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2021/05/016-Wissensmanagement-06-2017.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hier den Artikel &#8222;Warum die üblichen Trainings substantiell nicht greifen&#8220; als PDF lesen.</a></p>
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		<title>Im Fluss: Verliebt sein ist keine Liebe</title>
		<link>https://www.der-lebensberater.net/2018/09/25/im-fluss-verliebt-sein-ist-keine-liebe/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Sudahl]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Sep 2018 14:08:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Achterbahnfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Botenstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Endorphin]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Hormone]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Love]]></category>
		<category><![CDATA[Oxytocin]]></category>
		<category><![CDATA[Paar]]></category>
		<category><![CDATA[Serotonin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wieso Langeweile in der Beziehung gut tut Viele Paar jagen dem Gefühl des Verliebtseins hinter. Wie schade. Denn oft ist aus der Verliebtheit Liebe geworden. Was genau dahintersteckt, erschließt sich bei einem Blick auf unser Gehirn und den Hormonhaushalt. Laute Botenstoffe Verliebtheit und Liebe finden in ganz unterschiedlichen Hirnarealen statt. Und sie sind mit anderen [&#8230;]</p>
<p>&lt;p&gt;The post <a rel="nofollow" href="https://www.der-lebensberater.net/2018/09/25/im-fluss-verliebt-sein-ist-keine-liebe/">Im Fluss: Verliebt sein ist keine Liebe</a> first appeared on <a rel="nofollow" href="https://www.der-lebensberater.net">Der Lebensberater</a>.&lt;/p&gt;</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="attachment_1301" aria-describedby="caption-attachment-1301" style="width: 610px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1301 size-full" src="http://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/09/033-Beine-Mann-Frau-pexels.jpg" alt="Frau und Mann sitzen auf einer Balustrade" width="610" height="409" srcset="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/09/033-Beine-Mann-Frau-pexels.jpg 610w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/09/033-Beine-Mann-Frau-pexels-300x201.jpg 300w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/09/033-Beine-Mann-Frau-pexels-272x182.jpg 272w" sizes="auto, (max-width: 610px) 100vw, 610px" /><figcaption id="caption-attachment-1301" class="wp-caption-text">Liebe ist leiser als verliebt sein (FOTO: Pexels).</figcaption></figure></p>
<h3><strong>Wieso Langeweile in der Beziehung gut tut</strong></h3>
<p><strong>Viele Paar jagen dem Gefühl des Verliebtseins hinter.</strong> Wie schade. <strong>Denn oft ist aus der Verliebtheit Liebe geworden</strong>. Was genau dahintersteckt, erschließt sich bei einem Blick auf unser Gehirn und den <strong>Hormonhaushalt</strong>.</p>
<h3><strong>Laute Botenstoffe<br />
</strong></h3>
<p>Verliebtheit und Liebe finden in ganz unterschiedlichen <strong>Hirnarealen</strong> statt. Und sie sind mit anderen <strong>Botenstoffen</strong> verknüpft. <strong>Verliebt sein</strong> ist wahrscheinlich der (r)evolutionärste <strong>Ausnahmezustand</strong> schlechthin. Wenn wir verliebt sind, empfinden wir <strong>Verlustängste</strong>, wir kämpfen um die Aufmerksamkeit eines Menschen und wir rasen ins Tal der <strong>Trauer</strong> oder erklimmen, ähnlich einer <strong>Achterbahnfahrt</strong>, einen <strong>Höhepunkt</strong> nach dem nächsten. <strong>Koksen</strong> fühlt sich so ähnlich an. Vor allem unser <strong>Stammhirn</strong> ist in dieser Phase besonders aktiv. Die <strong>lauten Botenstoffe</strong> <strong>Adrenalin</strong> und <strong>Dopamin</strong> werden gefühlt kübelweise ausgeschüttet. Das knallt rein. Unser Körperempfinden ist auf <strong>Vollkontakt</strong> eingestellt.</p>
<h3><strong>Das hält ja keiner aus</strong></h3>
<p>So ein <strong>Ausnahmezustand</strong> ist auf Dauer <strong>nicht gesund</strong>. Verliebtheit ist im Wortsinn nicht auszuhalten. Deshalb regelt unser Körper den <strong>Hormon-Cocktail</strong> von ganz alleine wieder runter. <strong>Liebe</strong> hingegen findet im <strong>Großhirn</strong> statt. Im <strong>Vorderlappen</strong> um genau zu sein. Sie folgt auf das Verliebtsein. Statt <strong>Aufruhr</strong> entwickeln wir ein <strong>Gefühl</strong> von <strong>Ankommen</strong> und sich sicher und geborgen fühlen.</p>
<h3><strong>Leise Botenstoffe</strong></h3>
<p>Dahinter stecken die <strong>leisen</strong> <strong>Botenstoffe</strong> wie <strong>Serotonin</strong>, das <strong>Bindungshormon</strong> <strong>Oxytocin</strong> und auch das <strong>Glückshormon</strong> <strong>Endorphin</strong>.  Sie bemerken wir körperlich kaum. Deutlich wird aber, <strong>verliebt sein </strong>und <strong>Liebe </strong>sind zwei völlig <strong>verschiedene Zustände</strong> – auch und gerade auf körperlicher Ebene. Die Krux ist: Wir haben das vergessen. Und unsere <strong>Gesellschaft</strong> hetzt dem <strong>Bacardi-Mythos</strong> hinterher.</p>
<h3><strong>Ruhiger Fluss der Liebe</strong></h3>
<p>Aber <strong>Gute-Laune-Wackelpopo-Sonnenschein</strong> ist nicht das Leben. Zumindest nicht ständig. Solange wir jedoch glauben, <strong>Aufregung und Achterbahn</strong> sind der <strong>Normalzustand</strong>, kommen wir nicht in den <strong>ruhigen Fluss der Liebe</strong>. Dabei geht es nur darum, sich etwa als <strong>Paar anzuschauen</strong>, was man <strong>gemeinsam</strong> hat und das <strong>wertzuschätzen</strong>. Diese <strong>Erkenntnis</strong> kann unglaublich <strong>erleichternd</strong> sein. Es ist sehr schön zu sehen, wenn Leute begreifen, dass sie <strong>gefühlte Langeweile</strong> auch als <strong>Sicherheit, Ruhe, Ankunft</strong> sehen können. Durch diesen Perspektivwechsel verändert sich der <strong>Rahmen</strong>. Die <strong>Beziehung</strong> bekommt eine andere <strong>Basis</strong>. Ich erlebe, dass vermeintlich gelangweilte Paare aus unserem Seminar gehen und sagen: <strong>„Hey, alles ist okay! Wir lieben uns.“</strong></p>
<p>&lt;p&gt;The post <a rel="nofollow" href="https://www.der-lebensberater.net/2018/09/25/im-fluss-verliebt-sein-ist-keine-liebe/">Im Fluss: Verliebt sein ist keine Liebe</a> first appeared on <a rel="nofollow" href="https://www.der-lebensberater.net">Der Lebensberater</a>.&lt;/p&gt;</p>
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