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	<title>Resonanz &#8211; Der Lebensberater</title>
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	<description>Coaching- und Sparring für Männer </description>
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	<title>Resonanz &#8211; Der Lebensberater</title>
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		<title>Buchbesprechung Dr. Dogs</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jan 2018 08:00:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Therapeut braucht Persönlichkeit Mit großem Gewinn lese ich aktuell „Gefühle sind keine Krankheit“ von Dr. med. Christian Peter Dogs. Der Facharzt für Psychiatrie und Psychosomatik, der in einem Kapitel schonungslos über seine brutale Kindheit schreibt, spricht mir vollkommen aus dem Herzen. Wenn er etwa über inkompetente Therapeuten urteilt, die mehr ihr eigenes Auskommen im Blick [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Therapeut braucht Persönlichkeit</h3>
<p>Mit großem Gewinn lese ich aktuell <strong>„Gefühle sind keine Krankheit“</strong> von Dr. med. <a href="http://www.christian-dogs.de" target="_blank" rel="noopener">Christian Peter Dogs.</a> Der Facharzt für Psychiatrie und Psychosomatik, der in einem Kapitel schonungslos über seine brutale Kindheit schreibt, spricht mir vollkommen aus dem Herzen. Wenn er etwa über <strong>inkompetente Therapeuten</strong> urteilt, die mehr ihr eigenes Auskommen im Blick haben als das Wohl ihrer Klienten.</p>
<figure id="attachment_861" aria-describedby="caption-attachment-861" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-861 size-medium" src="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/01/002-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/01/002-300x225.jpg 300w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/01/002-768x576.jpg 768w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/01/002-1024x768.jpg 1024w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/01/002.jpg 1306w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-861" class="wp-caption-text">230 Seiten liefern leicht verdaulich, tiefe Einblicke in die Therapieszene (Foto: Fromm)</figcaption></figure>
<p>Wenn er ein <strong>Gesundheitssystem</strong> kritisiert, in dem bis zu 300-stündige Therapien bezahlt werden, die zu <strong>Plauderstunden</strong> verkommen und Akut-Patienten die dringend benötigten Plätze und Kapazitäten versperren. Fast bleiben mir die Zeilen in den Augen stecken, wenn er sich über den <strong>Dogmatismus</strong> lustig macht, mit dem sich unfähige oder faule <strong>Therapeuten</strong> auf eine <strong>sterile Zuhörerrolle</strong> zurückziehen und nicht mit ihrem Klienten empathisch und lösungsorientiert in <strong>Resonanz</strong> gehen.</p>
<h3>Mehr Gelassenheit in der Therapie</h3>
<p>„Gefühle sind keine Krankheit“ ist ein Plädoyer für mehr Gelassenheit auch in der <strong>Krise</strong>. Denn diese ist nur ein Aspekt einer Biographie oder Vita, die nicht den gesamten Menschen auf Dauer fluten darf. Aber auch der Appell, nicht jedes Problem sofort therapieren zu wollen, sondern den<strong> Selbstheilungskräften</strong> jedes Menschen samt seinem sozialen Umfeld etwas zuzutrauen.</p>
<p>Kenntnisreich spiegelt der Autor, dass mancher Arzt seinem Klienten den eigenen <strong>Perfektionismus</strong> überstülpt, indem er ihn nicht <strong>loslässt</strong> und ihm nicht <strong>sein Los lässt</strong>, sondern meint, jede Marotte begradigen zu müssen. So habe <strong>Reinhold Messner</strong> auch niemand eine Krankheit diagnostiziert, nur weil er sich immer wieder in Lebensgefahr begab mit seinen Expeditionen.</p>
<p>Dr. Dogs hat mit Co-Autorin Nina Poelchau erfrischende 230 Seiten Lektüre vorgelegt, die leicht verdaulich<strong> tiefe Einblicke in die Therapieszene</strong> gewähren und dabei viel Wissenswertes über Grundgefühle wie Angst oder Trauer oder die verschiedenen Varianten von Depressionen und anderen Krankheitsbildern transportieren. Das im Ullstein-Verlag erschiene Buch teilt kräftig aus, leistet aber einen <strong>wertvollen Beitrag zur Entkrampfung dieser Tabu-Szene.</strong></p>
<h3>Querköpfe als Therapeuten</h3>
<p>Quereinsteiger wie ich oder mein Partner Michael Sudahl, die wir uns zuvor teils 20 Jahre <strong>in soliden Berufen bewährt</strong>, Krisen gemeistert und auf die Therapeutenarbeit – ohne Studium – in jahrelanger Praxis vorbereitet haben, adelt Dogs geradezu. Denn er hebt auf die P<strong>ersönlichkeit des Therapeuten</strong> ab, der seine <strong>Energie und Kreativität</strong> dem Klienten leiht, ihn beruhigt, bestärkt – und letztlich liebt.</p>
<p>Denn gelegentlich werde ich gefragt, woher ich das Recht oder den <strong>Mut</strong> nehme, mit Klienten zu arbeiten, wo ich doch weder Medizin noch Psychologie studiert hätte. Dabei verkennen die Frager, dass ich mich in<strong> 6000 Stunden Selbsterfahrung</strong>, Ausbildung und Training bewährt habe, während der Akademiker im Zweifel von dem allem nichts hat. Mein Theologie-Studium besagt ja auch nichts über meine religiöse Praxis.<br />
Und mein Ausbilder, dem ich noch heute unendlich dankbar bin für die <strong>Verwirrung,</strong> die er in mir zunächst auslöste, sagte mehrmals: <strong>„Leo, ob Du als Therapeut arbeitest, entscheidet der Markt.“</strong> Und er glaubte schon damals an mich, als ich noch voller Zweifel war. Recht hatte er, dieser Menschenfreund und –kenner, der auch ein Querkopf war und ist.</p>
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		<title>Männerabend beim Entsorgungsbetrieb</title>
		<link>https://www.der-lebensberater.net/2017/10/23/mannerabend-beim-entsorgungsbetrieb/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Sudahl]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Oct 2017 12:27:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aktives Zuhören]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsalltag]]></category>
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		<category><![CDATA[Teamcoaching]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Damit Männer nicht am Telefon lügen Sechs Kerle stehen im Kreis. Gestandene Männer. Trucker und Disponenten. Der Lebensberater ist hier, weil die Kommunikation hinkt. Geredet wird zwar viel, gesagt oft wenig. Wenn die Männer am Morgen ihre Touren bekommen oder es unterwegs Ärger gibt, geht es um Fakten. Zumindest formal. Da ist ein Container verschlossen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Damit Männer nicht am Telefon lügen</h3>
<p><img decoding="async" class=" wp-image-676 alignleft" src="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2017/10/004_Aktives-Zuhören-300x233.png" alt="" width="346" height="269" srcset="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2017/10/004_Aktives-Zuhören-300x233.png 300w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2017/10/004_Aktives-Zuhören-768x596.png 768w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2017/10/004_Aktives-Zuhören-360x280.png 360w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2017/10/004_Aktives-Zuhören.png 858w" sizes="(max-width: 346px) 100vw, 346px" />Sechs Kerle stehen im Kreis. Gestandene Männer. Trucker und Disponenten. Der Lebensberater ist hier, weil die Kommunikation hinkt. <strong>Geredet wird zwar viel, gesagt oft wenig.</strong> Wenn die Männer am Morgen ihre Touren bekommen oder es unterwegs Ärger gibt, geht es um Fakten. Zumindest formal. Da ist ein Container verschlossen oder eine Straße gesperrt. <strong>Doch mancher hört Zwischentöne. Und weiß nicht, wie genau er es ansprechen soll, wenn er sich vom Kollegen wie in die Wüste geschickt fühlt.</strong> Denn Männer reden selten über Gefühle.</p>
<blockquote><p><span style="color: #999999; font-size: 24px;"><em>„Wie motiviert bist du heute hier?“</em></span></p></blockquote>
<p>Heute tun sie es. Als erstes geht es in der Runde um Befindlichkeiten. <strong>Wir fragen die Männer und bitten sie, sich auf einer Skala von Null bis 100 aufzustellen.</strong> Null ist rechts die Wand im Raum und 100 die gegenüberliegende Raumseite. „Wie motiviert bist du heute hier?“ fragen wir in die Runde. Die Gruppe spaltet sich. Einer steht bei 30 Prozent, ein paar Kollegen bei 50 und weitere bei 75 bis 90 Prozent.</p>
<p>Wir Trainer fragen nach: „Wieso stehst du bei 50, wieso bei 80 oder 30 Prozent?&#8220; Die Antworten sind erhellend. „Weil ich keine Ahnung habe, was wir hier tun.“ Oder: „Ich freue mich auf den Abend mit den Kollegen und bin gespannt, was kommt“ lauten sie. Um tiefer gehen zu können, fragen wir erneut: „<strong>Wie geht es dir damit?“ </strong>Oder<strong> „Was fühlst du jetzt, wo du deinen Kollegen gehört hast?“</strong></p>
<h3><strong>Alltagsmasken fallen</strong></h3>
<p>Nun liefern die Antworten Hintergründe: <strong>„Ich kann ihn besser verstehen, wenn er sagt, dass ihm unwohl ist“</strong>, geht einer der Disponenten auf die Antwort eines Lkw- Fahrers ein. Oder „Ich freue mich mit ihm, wenn er lacht“, sagt ein anderer Teilnehmer.</p>
<blockquote><p><span style="font-size: 24px;"><em><span style="color: #999999;">Langsam ziehen sie die Alltagsmaske vom Gesicht und sagen, was sie denken – und viel wichtiger: Was sie fühlen. Wie es ihnen geht. </span></em></span></p></blockquote>
<p>Schon in dieser Aufwärmrunde wird deutlich, um was es im Teamtraining beim Entsorgungsbetrieb geht. Die Männer werden lockerer. Langsam ziehen sie die Alltagsmaske vom Gesicht und sagen, was sie denken – und viel wichtiger: Was sie fühlen. Wie es ihnen geht. <strong>Vor allem in Resonanz mit Aussagen der Kollegen. Denn das ist es, was im Alltag verborgen bleibt.</strong> Da laufen die Gespräche in etwa so ab:</p>
<p>„He Karl, kannst du noch schnell einen Umweg fahren?“. <strong>Was im Arbeitstag fehlt, sind Emotionen.</strong> Die Frage könnte ab morgen lauten: „Karl, es tut mir leid, dass ich dich darum bitte, ich weiß, es ist kurz vor Feierabend: Aber, könntest du einen Umweg fahren?“ Und Karls Antwort könnt lauten: „Das ist echt ärgerlich, ich wollte heute Abend zum Fußball gehen.“ Statt: „Hol deinen sch… Container doch selber ab.“</p>
<p><iframe src="https://player.vimeo.com/video/238366167" width="750" height="422" frameborder="0" title="Mitarbeitertraining &ndash; Aktives Zuhören" webkitallowfullscreen mozallowfullscreen allowfullscreen></iframe></p>
<p><em>Das sagt die Chefin Beate Schwarz zum Teamtraining aktives Zuhören</em></p>
<h3><strong>Effektiver arbeiten</strong></h3>
<p>Das Training dauert an diesem Abend fast vier Stunden. Die Männer sind müde wie nach einer Laufeinheit. Aber in ihren Gesichtern zeichnet sich Freude ab. <strong>Endlich hat mich jemand gehört und meine Anliegen verstanden, steht da.</strong></p>
<p>Es geht weiter beim Logistikunternehmen. Denn der Ton im Alltag ist rau. <strong>Mehr Empathie für den Anderen zu empfinden ist aber lernbar.</strong> Aber dafür müssen die Männer sich selber besser kennen lernen. Dann entstehen Konflikte gar nicht erst oder können schneller ausgeräumt werden. Darum geht es beim Mittelständler: <strong>Die Arbeit effektiver gestalten und weniger Ärger produzieren.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
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Hier erfahren Sie mehr über den Ablauf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&lt;p&gt;The post <a rel="nofollow" href="https://www.der-lebensberater.net/2017/10/23/mannerabend-beim-entsorgungsbetrieb/">Männerabend beim Entsorgungsbetrieb</a> first appeared on <a rel="nofollow" href="https://www.der-lebensberater.net">Der Lebensberater</a>.&lt;/p&gt;</p>
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