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	<title>Craniosakral &#8211; Der Lebensberater</title>
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		<title>Trauer: Wieso sie keine Krankheit ist</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Sudahl]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Apr 2018 14:11:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mit Körpertherapie Ressourcen aufbauen Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) will langanhaltende Trauer als psychische Krankheit erfassen. Wer länger trauert, etwa über den Tod seines Partners oder Kindes, würde dann laut Internationalem Statistischem Klassifikationssystem (ICD) als krank gelten. Die gute Nachricht: Bis die elfte Überarbeitung dieses Katalogs zur Anwendung kommt, werden noch Jahre vergehen. Das Urteil, das ich [&#8230;]</p>
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<h3><strong>Mit Körpertherapie Ressourcen aufbauen</strong></h3>
<p>Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) will <strong>langanhaltende Trauer als psychische Krankheit</strong> erfassen. Wer länger trauert, etwa über den Tod seines Partners oder Kindes, würde dann laut Internationalem Statistischem Klassifikationssystem (ICD) als krank gelten. Die gute Nachricht: Bis die elfte Überarbeitung dieses Katalogs zur Anwendung kommt, werden noch Jahre vergehen.</p>
<p>Das Urteil, das ich habe, wenn ich diese Nachricht lese, ist: Hier werden <strong>normale Zustände pathologisiert. Gesunde zu Kranken gemacht</strong>. Das Tabuthema Trauer wird dadurch (noch mehr) stigmatisiert. Und es kommt noch schlimmer: Bereits 2013 sollte im Diagnostik-Handbuch für psychische Störungen (DSM) Trauer, die länger als zwei Wochen andauert, eine Krankheit sein. Dagegen gab es zu <strong>Recht heftige Kritik</strong>. Das sehen übrigens auch Experten wie Trauerbegleiter und Palliativexperten so.</p>
<h3><strong>Trauerjahr ist ausgestorben</strong></h3>
<p>Dabei ist in unserem <strong>Kulturkreis</strong> das Trauerjahr noch gar nicht so lange „<strong>ausgestorben</strong>“. Als mein <strong>Opa Friedrich</strong> Mitte der 1980-er Jahre mit 85 Jahren starb, trug seine <strong>Frau Maria</strong>, ein ganzes <strong>Jahr lang schwarz</strong>. Ich war damals knapp zehn Jahre alt. Habe aber früher wie heute den Eindruck, dass meine Oma diese Zeit für sich genutzt hat, um den Verlust „ihres Fritz“ zu betrauern. <strong>Lachen habe ich sie in diesen Monaten nicht gesehen</strong>. Erst gegen Ende taute sie wieder auf.</p>
<p>Selbst als mein Vater zehn Jahre später (1996) überraschend starb, kleidete sich meine Mutter zwei Monate in schwarz. <strong>Innerhalb einer Generation</strong> und einer Dekade hatte sich die Tradition, <strong>der Trauer sichtbar Raum und Zeit zu geben</strong>, in meinem Familiensystem und wahrscheinlich in der Gesellschaft <strong>drastisch reduziert</strong>. Meine Mutter kaschierte oder verdrängte ihren Schmerz mit Konsum und Reisen. Zumindest fühlte sich das so für mich an. Sie starb wiederum zehn Jahre später. Ich habe es nie mit ihr klären können.</p>
<h3><strong>Zugangsemotion zum Liebhaber</strong></h3>
<p><strong>Meine Trauer</strong> war trotz dieser Erfahrung mit dem Tod lange Zeit wie <strong>festgefroren</strong>. Weder am Grabe von Mutter noch bei meinem Vater hatte ich mir Raum genommen, um zu trauern. Dass der <strong>Tod der Eltern</strong> vor dem Erleben des eigenen 30. Geburtstags seelische Deformationen oder <strong>Wunden hinterlassen</strong> kann, darüber gibt es inzwischen <strong>wissenschaftliche Erkenntnisse</strong>.</p>
<p>Die <strong>Trauer</strong> mit Ende 30 als <strong>lebendiges Gefühl</strong> (wieder) zu entdecken, war für mich wie eine Offenbarung. Ich konnte das, was wie gefroren schien, schmelzen und endlich emotional Abschied von meinen Eltern nehmen. <strong>Ich habe in diesen Arbeiten sehr viel geweint</strong>. Heute dient mir der <strong>Zugang</strong> zu meiner Traurigkeit, um <strong>weicher zu werden</strong>. Im <strong>Archetypen-Modell</strong> ist die Trauer die Zugangsemotion zum Liebhaber. Ich finde das ein sehr passendes Bild. Wenn <strong>ich Zugang zu meiner Trauer</strong> finde, werde ich <strong>empathischer</strong> und kann mich in andere hineinfühlen – was mir im Alltag mitunter schwerfällt.</p>
<h3><strong>Mit Cranio Ressourcen schaffen<br />
</strong></h3>
<p>Laut Statistik durchlaufen 65 bis 99 Prozent der Menschen einen normalen Trauerprozess. Etwa ein Drittel benötigt Hilfe. Trauerstörungen können <strong>Kopfschmerzen</strong> verursachen oder <strong>schlechte Schulnoten</strong>. Und im Gegensatz zu einer Depression helfen bei der Trauer <strong>Psychopharmaka</strong> und psychologische Therapie nicht, hat die <strong>Universität Zürich</strong> in Forschungen belegt. Trotzdem hilft es, wenn die Trauer aus den Fugen gerät, sich Hilfe zu holen. Allerdings erleben (Langzeit-)Trauernde oft eine <strong>Stigmatisierung</strong>. Die Gesellschaft hat verlernt, dass es keine Schande ist, mit lange anhaltender Trauer zu leben. Denn das sagt nichts anderes aus, als dass die <strong>Ressourcen</strong>, die einem Menschen zu Verfügung stehen, nicht ausreichen, um diese <strong>enorme Herausforderung</strong> wirkungsvoll anzugehen.</p>
<p>Die gute Nachricht: Auch Ressourcen, um zu trauern, können über <strong>Körperarbeit</strong> aufgebaut werden. Die kann jeder für sich tun. Die <strong>Craniosakral-Therapie</strong> ist eine Möglichkeit.</p>
<p><em>Termine bei Michael <a href="mailto:sudahl@der-lebensberater.net">sudahl@der-lebensberater.net</a> oder 0170 9494220.</em></p>
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		<title>Trauma verändert Stoffwechsel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Sudahl]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Apr 2018 13:19:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Stress im Körper: Schlaf- und Appetitstörungen Ulmer Forscher können seit kurzem belegen, was Betroffene schon lange vermuten: Kindheitstrauma wie sexueller Missbrauch, Schläge oder andere Formen psychischer oder physischer Gewalt, hinterlassen Spuren &#8211; nachweisbar im Blut. Die Wissenschaftler haben acht Stoffwechselprodukte gefunden, die auf belastende Erlebnisse in der Kindheit hinweisen. So einzigartig wie ein bio-chemischer Fingerabdruck. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_1066" aria-describedby="caption-attachment-1066" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-1066 size-large" src="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/04/beautiful-blonde-hair-child-160477-1024x683.jpg" alt="Kind Trauer Sephia" width="750" height="500" srcset="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/04/beautiful-blonde-hair-child-160477-1024x683.jpg 1024w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/04/beautiful-blonde-hair-child-160477-300x200.jpg 300w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/04/beautiful-blonde-hair-child-160477-768x512.jpg 768w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/04/beautiful-blonde-hair-child-160477-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-1066" class="wp-caption-text">Kindheitstrauma sind im Blut nachweisbar. (FOTO: Pexels)</figcaption></figure>
<h3>Stress im Körper: Schlaf- und Appetitstörungen</h3>
<p>Ulmer Forscher können seit kurzem belegen, was Betroffene schon lange vermuten: Kindheitstrauma wie <strong>sexueller Missbrauch, Schläge oder andere Formen psychischer oder physischer Gewalt, hinterlassen Spuren</strong> &#8211; nachweisbar im Blut. Die Wissenschaftler haben acht Stoffwechselprodukte gefunden, die auf belastende Erlebnisse in der Kindheit hinweisen. So <strong>einzigartig wie ein bio-chemischer Fingerabdruck.</strong></p>
<blockquote><p>Kindheitstrauma bestimmen den Stoffwechsel</p></blockquote>
<p>Damit wird deutlich: traumatische psychische und physische Erlebnisse<strong> manifestieren sich zu somatischen und körperlichen Erkrankungen,</strong> wie Schlaf- und Appetitstörungen. Selbst wenn sich Betroffene als Erwachsene wohl fühlen, bleiben Spuren zurück. In <strong>neun von zehn Fällen sind bei Traumatisierten bestimmte Stoffwechselprodukte</strong> (Metabolite) höher konzentriert. Darunter Phospholipide, Substanzen aus der Endocannabinoid-Familie oder Abbauprodukte des Hämoglobins, einem körpereigenen Antioxidanz. Für ihre Studie haben die Ulmer Forscher 105 junge Mütter untersucht, davon hatten 59 traumatische Kindheitserlebnisse.</p>
<h3>Stress-Signale haben Folgen:</h3>
<p>Durch sie bilden sich im Körper<strong> freie Radikale</strong>. Diese schädigen <strong>Zellen und verändern den Stoffwechsel</strong>. <strong>Chronische Entzündungen</strong> treten häufiger auf. In der Zeitschrift Laborpraxis erklärt Dr. Alexander Karabatsiakis, Abteilung klinische und biologische Psychologie an der Uni Ulm: Wenn Kinder sexuell missbraucht, wenn sie geschlagen oder vernachlässigt werden, führt dies zu chronischem Stress. Dieser kann für den Körper belastend sein. Denn er erhöht das <strong>Risiko für Herzkreislauferkrankungen und Diabetes</strong>. Vor allem, wenn Betroffene nicht auf einen gesunden Lebensstil achten.</p>
<h3>Für die Frauen bedeutet dies:</h3>
<p>Sie haben ein <strong>erhöhtes Risiko, psychisch zu erkranken</strong> – auch wenn sie augenblicklich gesund sind. Umso wichtiger ist es, rechtzeitig gegenzusteuern. <a href="https://www.der-lebensberater.net/portfolio/termine-offene-gruppe/">Therapien können helfen</a>, die Spätfolgen zu mindern. Ebenso helfen <strong>viel Bewegung, ausgewogenes, mediterranes Essen, regelmäßige Entspannungen und ein intakter Freundeskreis</strong>.</p>
<p>&lt;p&gt;The post <a rel="nofollow" href="https://www.der-lebensberater.net/2018/04/20/trauma-veraendert-stoffwechsel/">Trauma verändert Stoffwechsel</a> first appeared on <a rel="nofollow" href="https://www.der-lebensberater.net">Der Lebensberater</a>.&lt;/p&gt;</p>
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