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	<title>Glaubenssätze &#8211; Der Lebensberater</title>
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	<title>Glaubenssätze &#8211; Der Lebensberater</title>
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		<title>Waiblinger Kreiszeitung: Porträt des Männercoaches Michael Sudahl</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Sudahl]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2026 14:41:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es sind nicht alle Männer Schweine – Wie ein Männercoach die Welt verbessern will Die Waiblinger Kreiszeitung hat meine Arbeit porträtiert: über Männlichkeit heute, Männergruppen und warum ein neues Männerbild überfällig ist. Manchmal braucht es jemanden von außen, der einen Blick auf die eigene Arbeit wirft. Redakteurin Andrea Wüstholz von der Waiblinger Kreiszeitung hat ein  [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_2360" aria-describedby="caption-attachment-2360" style="width: 300px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2360" src="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2023/04/Michael-Sudahl-8853-1-300x185.jpg" alt="Michael Sudahl Therapeut und Coach für Väter" width="300" height="185" srcset="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2023/04/Michael-Sudahl-8853-1-300x185.jpg 300w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2023/04/Michael-Sudahl-8853-1-1024x630.jpg 1024w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2023/04/Michael-Sudahl-8853-1-768x472.jpg 768w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2023/04/Michael-Sudahl-8853-1-1536x945.jpg 1536w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2023/04/Michael-Sudahl-8853-1-2048x1260.jpg 2048w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2023/04/Michael-Sudahl-8853-1-750x460.jpg 750w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-2360" class="wp-caption-text">Michael Sudahl</figcaption></figure>
<h1>Es sind nicht alle Männer Schweine –<br />
Wie ein Männercoach die Welt verbessern will</h1>
<p>Die Waiblinger Kreiszeitung hat meine Arbeit porträtiert: über Männlichkeit heute, Männergruppen und warum ein neues Männerbild überfällig ist.</p>
<p class="lead">Manchmal braucht es jemanden von außen, der einen Blick auf die eigene Arbeit wirft. Redakteurin Andrea Wüstholz von der Waiblinger Kreiszeitung hat ein  Gespräch mit mir geführt. Das Ergebnis ist ein Porträt, das mich sehr gefreut hat.</p>
<h2>Was Männer wirklich bewegt – und warum sie so selten darüber sprechen</h2>
<p>Zu mir kommen Männer mit den unterschiedlichsten Anliegen. Manche haben ihre Partnerin verletzt und verstehen nicht, woher diese Wut kommt. Andere sind seit Monaten krankgeschrieben, weil sie das Verhalten ihres Chefs nicht mehr ertragen. Wieder andere sind Väter, deren Frauen nach der Geburt des ersten Kindes jeden körperlichen Kontakt ablehnen.</p>
<p>Und dann gibt es Männer, die 40 oder 50 Jahre alt sind – und mir offenbaren, dass sie noch nie in ihrem Leben so offen über sich selbst gesprochen haben.</p>
<blockquote><p>„Über so persönliche Sachen hab ich noch nie mit jemandem geredet. Noch gar nie.&#8220;</p></blockquote>
<p>Dieser Satz begleitet mich seit Jahren. Er sagt alles darüber, was viele Männer in unserer Gesellschaft erlebt haben: eine Sozialisation, die ihnen beibrachte, standhaft zu sein, sich nichts anmerken zu lassen – und Gefühle bestenfalls in Leistung umzuwandeln.</p>
<h2>Komplett verschiedene subtile Botschaften</h2>
<p>Männern und Frauen ist Ähnliches widerfahren: Beide wurden von Botschaften geprägt, die bestimmte Verhaltensweisen einforderten. Der Unterschied liegt im Inhalt. Für Männer hieß es: Sei ein ganzer Kerl. Zeig keine Schwäche. Für Frauen ging es – vereinfacht gesagt – darum, gefällig zu sein und gut auszusehen.</p>
<p>Diese Muster sind tief verankert. Sie verschwinden nicht einfach, weil die Gesellschaft sich verändert. Sie zeigen sich in der Art, wie Männer Konflikte austragen, wie sie Schmerz ausdrücken – oder eben nicht – und wie sie Beziehungen gestalten.</p>
<div class="highlight-box">
<h3>Themen in unseren Männergruppen</h3>
<ul>
<li>Macht und Kontrolle – was steckt wirklich dahinter?</li>
<li>Sexualität und Intimität in langjährigen Beziehungen</li>
<li>Gefühle ausdrücken – ohne sie zu überwältigen oder zu unterdrücken</li>
<li>Was bedeutet es, ein guter Vater zu sein?</li>
<li>Elternzeit, Karriere und das Dilemma vieler werdender Väter</li>
<li>Selbstfürsorge statt „Bis zum Umfallen arbeiten&#8220;</li>
</ul>
</div>
<h2>Was für ein Vater willst du sein?</h2>
<p>Ich höre es oft: Junge Väter fürchten, beruflich aufs Abstellgleis zu geraten, wenn sie Elternzeit nehmen. Meine Gegenfrage lautet dann immer: „Was für ein Vater willst du sein?&#8220; Nicht: Wie viel Elternzeit ist beruflich vertretbar. Sondern: Was ist dir wirklich wichtig?</p>
<p>Diese Frage öffnet Räume. Männer beginnen, über ihre eigenen Väter nachzudenken – über das, was sie vermisst haben, was sie weitergeben wollen und was sie verändern möchten. Das ist keine Schwäche. Das ist Stärke.</p>
<h2>Es braucht ein neues Männerbild</h2>
<p>Meine Überzeugung ist: Wir brauchen ein neues Bild von Männlichkeit. Kein Zurück zu patriarchalen Vorstellungen, die längst nicht mehr funktionieren – und die schon immer auf Kosten anderer gingen.</p>
<p>Bewusste Männlichkeit bedeutet: verbunden sein – mit sich selbst, mit der Partnerin oder dem Partner, mit den Kindern. Verantwortung übernehmen, ohne sich dabei zu verlieren. Und: empfindungsfähig bleiben.</p>
<div class="press-link-box">
<div class="content">
<div class="label">Den Pressebericht lesen:</div>
<div class="title">Es sind nicht alle Männer Schweine: Wie ein Männercoach die Welt verbessern will</div>
<div class="source">Von Andrea Wüstholz · Waiblinger Kreiszeitung / ZVW · 04.05.2026</div>
<p><a href="https://www.zvw.de/rems-murr-kreis/es-sind-nicht-alle-m%C3%A4nner-schweine-wie-ein-m%C3%A4nnercoach-die-welt-verbessern-will_arid-1082099" target="_blank" rel="noopener">Zum vollständigen Artikel →</a></div>
</div>
<div class="cta-box">
<h3>Männer- und Vätergruppen im Rems-Murr-Kreis</h3>
<p>Michael Sudahl und Leonhard Fromm leiten regelmäßige Gruppen für Männer und Väter – im Rems-Murr-Kreis und in Schwäbisch Hall. Alle Informationen, Termine und Anmeldung:</p>
<p><a href="https://www.der-lebensberater.net/maennergruppen/" target="_blank" rel="noopener">Zu den Männergruppen</a></div>
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			</item>
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		<title>Fantasie: Komm und spiel mit mir</title>
		<link>https://www.der-lebensberater.net/2018/05/24/fantasie-komm-und-spiel-mit-mir/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Sudahl]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 May 2018 12:28:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Cranio]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Schwarze Pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Transformation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie uns eine starke Vorstellungskraft dient „Das ist ein Träumer, der hat eine blühende Fantasie.“ So einen Satz schon mal gehört? Vielleicht von den Eltern über einen Verwandten oder Freund? Oder in der Schule über einen Klassenkameraden? Im Beruf über einen Kollegen? Unser Bild über Menschen, die sich ihren Träumen hingeben – und das tagsüber [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_1216" aria-describedby="caption-attachment-1216" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-1216 size-large" src="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/05/023-Fantasie-Kind-Träumer-pexels-1024x716.jpg" alt="Jung mit Hut vor Blumen, ein Träumer in Gedanken versunken" width="750" height="524" srcset="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/05/023-Fantasie-Kind-Träumer-pexels-1024x716.jpg 1024w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/05/023-Fantasie-Kind-Träumer-pexels-300x210.jpg 300w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/05/023-Fantasie-Kind-Träumer-pexels-768x537.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-1216" class="wp-caption-text">Lasst Kinder träumen &#8211; das ist gut so. (Foto: pexels)</figcaption></figure>
<h3><strong>Wie uns eine starke Vorstellungskraft dient</strong></h3>
<p>„Das ist ein Träumer, der hat eine <strong>blühende Fantasie</strong>.“ So einen Satz schon mal gehört? Vielleicht von den Eltern über einen Verwandten oder Freund? Oder in der Schule über einen Klassenkameraden? Im Beruf über einen Kollegen?</p>
<p>Unser Bild über Menschen, die sich ihren Träumen hingeben – und das tagsüber („So ein Tagträumer“) &#8211; ist schräg. Es ist geprägt von Geschichten wie der des träumenden <strong>Hanns Guck-in-die-Luft</strong> aus dem Struwwelpeter. Erst tritt der Träumer in Hundekacke und fällt, sehr zum Amüsement der Fische die ihn auslachen, mit samt seiner Schulmappe ins Wasser – Platsch. Psychologe und Lyriker Heinrich Hoffmann wollte Kinder wohl davor bewahren zu träumen, weil wir uns dann angeblich nicht mehr konzentrieren können. Eine Denke, die sich bis weit in die 1970-er verfestigt hat und als „<strong>Schwarze Pädagogik</strong>“, mit Rohrstock und Schlägen für träumende Schüler, noch Etlichen bekannt sein dürfte.</p>
<h3><strong>Träumen ist wichtig</strong></h3>
<p>Was für ein Graus. Und wie unnütz. Wir wissen heute: Träumen ist wichtig. <strong>So wichtig wie die Luft zum Atmen.</strong> Auf jede Konzentration muss eine Weitung des Verstandes, des Geistes folgen. Sonst drohen wir engstirnig zu werden und verkrampfen. Als Kind lag ich oft auf dem Rasen und guckte wie der Hoffmannsche Hans in die Luft. Träumte mich weg in ferne Länder, auf wilde Piratenschiffe oder wie ich, wenn ich groß bin, als Fußballerprofi oder Stuntman wohl leben würde.</p>
<blockquote><p>Ohne Fantasie kommen wir nicht voran.</p></blockquote>
<p>Und obwohl ich mit einer recht ordentlichen Rechtschreibschwäche ausgestattet bin, waren in der Schule Stimmungsbilder lange meine liebste Beschäftigung. Ich konnte mich träumerisch in Details verlieren und mit Worten feine Ansichten zeichnen. Die dann rot korrigiert vom Lehrer zurück kamen. Note 4 im Aufsatz. Weil 25 Schreibfehler auf einer Seite zu viel waren. Absurd. Mir wurde mit Macht das Träumen, die <strong>Fantasie, vergrätzt</strong>.</p>
<p>Dabei ist Fantasie elementar. Hätte Steve Jobs ohne Fantasie das iPhone erfinden können? Oder Gottlieb Daimler das Automobil? Wohl kaum. Wahlweise Albert Einstein bzw. James Robbins wird das Zitat zugeordnet: „Verrückt ist, wer immer wieder das Gleiche tut und ein anderes Ergebnis erwartet.“ Ohne Fantasie kommen wir nicht voran. Weder in der Technik, noch in der Liebe.</p>
<h3>Ein Energie- und Lebensspender</h3>
<p>Frisch Verliebte malen sich dank <strong>Oxytocin-Ausschüttung</strong> die Zukunft rosa, das ist Fantasie. Software-Entwickler stellen sich Programm-Codes vor, mit Hilfe ihrer Fantasie. Und in meiner Arbeit als <a href="https://www.der-lebensberater.net/portfolio/cranio-sakral-therapie/" target="_blank" rel="noopener">Cranio-Sakral-Therapeut </a>bekommen viele Klienten nur über ihr <strong>Vorstellungsvermögen</strong> Zugang zu ihrem Körper. Wenn sie Herz, Lunge und Becken nicht spüren können, dann bitte ich sie, sich die Organe und Knochen vorzustellen. Ihre Fantasie zu gebrauchen. Nach anfänglichem Widerstand gelingt das den Meisten. Ich merke aber, wie verdorrt die Fantasie Einzelner ist. Das macht mich traurig.</p>
<p>Dabei ist eine blühende Fantasie ein <strong>Energie- und Lebensspender</strong>. Heisa, wie wird mir warm ums Herz, wenn ich träumen kann. Im Wald spazieren gehen und meinem kindlichen Ich (was dann 12 Jahre alt ist) freien Lauf lasse. Renne, spiele und schwer atmend auf den Waldboden sinke. In meinem Kopf die Fantasiebilder von Drachen, Elfen und bösen Mächten, mit denen ich ringe und immer gewinne.</p>
<blockquote><p><em>Streifen Glaubenssätze ab und erfinden uns neue Sichtweisen auf Menschen und Dinge.</em></p></blockquote>
<p>Auch im Kontakt mit Klienten ist Phantasie (oh, eine alte Schreibweise?!) wichtig, dabei hilft uns die <strong>Vorstellungskraft</strong>. Wie in einem <strong>Labor</strong> üben wir mit einem imaginären Gegenüber neue <strong>Verhaltensweisen</strong>. Streifen Glaubenssätze ab und erfinden uns neue Sichtweisen auf Menschen und Dinge. Wie frei sich das anfühlt, Neues zu wagen, ohne ins volle Risiko gehen zu müssen. Die Amygdala, das Stresszentrum in Gehirn, dankt es uns, wenn wir mutig ausprobieren, was uns in Zukunft dienen kann um einfacher, gelassener und reifer zu leben. <strong>Grundstock</strong> für ganz viele Prozesse der <strong>Persönlichkeitsentwicklung</strong> ist unsere Fantasie oder Phantasie. Wir brauchen sie.</p>
<h3><strong>Offene Gruppe</strong></h3>
<p>Wer sich nun abgeholt, mitgenommen oder hingezogen fühlt, kann mich und unsere Arbeit als <strong>Lebensberater</strong> näher kennen lernen. Einmal im Monat, samstags, bieten wir hierfür eine <a href="https://www.der-lebensberater.net/portfolio/termine-offene-gruppe/" target="_blank" rel="noopener">offene Gruppe</a> an. Komme und entwickle deine Fantasie.</p>
<p>Gerne kannst du mich auch direkt anrufen und mir erzählen, von deinen Träumen und wie sie wahr werden sollen: 0170 9494220.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Jede Störung ist eine Kontaktstörung</title>
		<link>https://www.der-lebensberater.net/2018/04/20/jede-stoerung-ist-eine-kontaktstoerung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Apr 2018 12:21:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gestalttherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Glaubenssätze]]></category>
		<category><![CDATA[Heilung]]></category>
		<category><![CDATA[Kontakt]]></category>
		<category><![CDATA[Kontaktstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Schatten]]></category>
		<category><![CDATA[Traumata überwinden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gestalttherapie kennt fünf Formen Die Gestalttherapie, die auf C.G. Jung zurückgeht und von Fritz Perls und anderen um 1940 in den USA entwickelt wurde, hält jede Störung in Beziehungen für eine Kontaktstörung. Deshalb laden wir Gestalttherapeuten dazu ein, in den „vollen Kontakt“ zu gehen und zu schauen, was passiert. Im &#8222;vollen Kontakt&#8220; finden wir Antworten [&#8230;]</p>
<p>&lt;p&gt;The post <a rel="nofollow" href="https://www.der-lebensberater.net/2018/04/20/jede-stoerung-ist-eine-kontaktstoerung/">Jede Störung ist eine Kontaktstörung</a> first appeared on <a rel="nofollow" href="https://www.der-lebensberater.net">Der Lebensberater</a>.&lt;/p&gt;</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Gestalttherapie kennt fünf Formen</h3>
<p>Die Gestalttherapie, die auf <em>C.G. Jung</em> zurückgeht und von <em>Fritz Perls</em> und anderen um 1940 in den USA entwickelt wurde, hält jede Störung in Beziehungen für eine Kontaktstörung. Deshalb laden wir Gestalttherapeuten dazu ein, in den „vollen Kontakt“ zu gehen und zu schauen, was passiert.</p>
<h3>Im &#8222;vollen Kontakt&#8220; finden wir Antworten</h3>
<figure id="attachment_1056" aria-describedby="caption-attachment-1056" style="width: 334px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-1056" src="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/04/michelangelo-abstract-boy-child-73805-300x188.jpeg" alt="" width="334" height="209" srcset="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/04/michelangelo-abstract-boy-child-73805-300x188.jpeg 300w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/04/michelangelo-abstract-boy-child-73805-768x482.jpeg 768w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/04/michelangelo-abstract-boy-child-73805-1024x643.jpeg 1024w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/04/michelangelo-abstract-boy-child-73805.jpeg 1920w" sizes="(max-width: 334px) 100vw, 334px" /><figcaption id="caption-attachment-1056" class="wp-caption-text">Im Alltag meiden wir &#8222;vollen Kontakt&#8220; häufig – aus Angst vor Ablehnung oder dem Blick in den eigenen Abgrund. (Foto: Pexels)</figcaption></figure>
<p>Im Alltag tun wir in der Regel genau dies nicht. Denn beim anderen scheuen wir den Konflikt oder die Ablehnung und bei uns selbst den Abgrund, der sich auftun könnte, wenn wir etwa in vollen Kontakt mit unserer Einsamkeit, Trauer oder dem Selbstzweifel gehen. Aber nur in diesem vollen Kontakt finden wir Antworten.</p>
<p>Ein guter Gestalttherapeut ermuntert deshalb zum Experiment, zum „mal schauen, was dann passiert“ oder zur <strong>vorauseilenden Kompetenz.</strong> Das heißt, wir tun jetzt mal so, als ob wir uns selbst grenzenlos vertrauen oder uns lieben würden. Was ist dann? Wie fühlt sich das an? Was spüre ich dann? Das Experiment darf übrigens auch mal scheitern. Daran kann ich dann üben, mir das Scheitern zu verzeihen oder mich auf die nächste Chance zu freuen.</p>
<p>Mit diesem<strong> Perspektivwechsel</strong> macht der Klient wieder neue Erfahrungen und kommt in eine andere Haltung und Energie.  Denn im Negativen wird ihm der Bedarf nach Veränderung, nach Verwandlung oder sogar nach Heilung oder zumindest nach <strong>Überwindung alter Traumata</strong> bewusst. Das heißt, das Unbewußte, der <strong>lähmende Schatten</strong>, kommt im vollen Kontakt ans Licht.</p>
<p>Die Folge: Der Schatten verschwindet. Und: Das Licht wirft geradezu zwangsläufig neue Schatten. Dieser erlöste oder bewusste Schatten aber lähmt nun nicht mehr, sondern hält achtsam (Awareness). Er dient als Frühwarnsystem, aus Situationen und Beziehungen zu gehen, die mir nicht gut tun.</p>
<blockquote><p>Bewusst gewordener Schatten dient als Frühwarnsystem, aus Situationen und Beziehungen zu gehen, die mir nicht gut tun.</p></blockquote>
<h3>Die Gestalttherapie kennt fünf Formen der Kontaktstörung:</h3>
<p><strong>Die Retroflektion:</strong> Sie entsteht durch Druck von außen, der nicht abfließt, sondern in der Person stecken bleibt. Das passiert meist in Abhängigkeitsstrukturen und führt zu Autoaggression, weil der Betroffene aus dem Kontakt zum Gegenüber geht, sich etwa nicht abgrenzt oder wehrt, aus Angst vor Sanktionen. Das führt in die Depression. Der Therapeut leiht dem Klienten dann bspw. seine Veränderungsenergie, in dem er ihn in die Wut über seine Situation bringt, ihn etwa über eine paradoxe Intervention quasi provoziert.</p>
<p><strong>Die Projektion:</strong> Sie entsteht dort, wo eigene, unbewußte Eigenschaften auf das Gegenüber projiziert werden. Nicht ich bin eitel, sondern vermeintlich der andere. Im positiven Sinn findet die Projektion in der Verliebtheit statt: Der andere verkörpert alles, wonach ich mich sehne. Das Subjekt verliert sich dabei aber im Objekt und spürt seine eigenen Bedürfnisse nicht mehr oder verleugnet sie, was wiederum aggressiv und vorwurfsvoll macht.</p>
<p><strong>Die Introjektion:</strong> Sie ist ein Glaubenssatz, den der Betroffene wie eine Monstranz vor sich herträgt und kultiviert, oft auch, um bspw. nicht in die eigene Verantwortung zu gehen. Solche Sätze heißen „ich kann das nicht“, „dafür bin ich zu feig, klein, dumm etc.“, „das habe ich noch nie gemacht“ oder auch „ich darf das nicht“ oder „dafür bin ich nicht ausgebildet“. Diese Introjekte werden überwunden, wenn sie im Labor quasi experimentell mal nicht beachtet werden, also übergangen.</p>
<p><strong>Die Deflektion:</strong> Sie beschreibt das Ausblenden eigener Bedürfnisse und Handlungsoptionen. Weil der Kontakt zu sich selbst fehlt, spürt und sieht der Betroffene nicht, was er braucht oder kann. So werden Konflikte gar nicht wahrgenommen, bewusst verdrängt oder ins Lächerliche gezogen, damit sie nicht gelöst werden müssen. Statt in der Gegenwart bewegen sich Betroffene stark in der verklärten Vergangenheit und treten übertrieben konventionell und höflich auf.</p>
<p><strong> Die Konfluenz:</strong> Hier verschmelzen ich und Du. Die Harmoniesucht überlagert die eigene Person und Position. Sie praktizieren häufig langjährige Paare, die sich nichts mehr zu sagen haben und den Kontakt aus Angst vor dem Konflikt vermeiden. Solche Personen sind stark burn-out-gefährdet, weil diese Vermeidung Kraft kostet und man stets die Bedürfnisse anderer erfüllt. Bei stillenden Müttern ist diese Konfluenz elementar, um das Baby optimal zu versorgen &#8211; emotional wie physisch.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Warum der Busfahrer aggressiv ist</title>
		<link>https://www.der-lebensberater.net/2018/01/03/warum-der-busfahrer-aggressiv-ist/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jan 2018 15:15:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Einzeltherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Glaubenssätze]]></category>
		<category><![CDATA[Psychopharmaka]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ursachen und Glaubenssätze aufspüren Kürzlich hat mich ein Busfahrer angerufen. Er habe eine Abmahnung bekommen wegen Aggression im Straßenverkehr und im Umgang mit Reisenden, verbunden mit der Auflage, sich „um seine Ausraster“ zu kümmern. Sein Hausarzt schrieb den langjährigen Mitarbeiter sofort krank, verschrieb dem 48-Jährgen Psychopharmaka und diskutierte mit ihm die Möglichkeiten einer Psycho-/Verhaltenstherapie. Auf [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Ursachen und Glaubenssätze aufspüren</h3>
<p>Kürzlich hat mich ein Busfahrer angerufen. Er habe eine <strong>Abmahnung</strong> bekommen wegen <strong>Aggression im Straßenverkehr</strong> und im Umgang mit Reisenden, verbunden mit der Auflage, sich „um seine Ausraster“ zu kümmern. Sein Hausarzt schrieb den langjährigen Mitarbeiter sofort krank, verschrieb dem 48-Jährgen <strong>Psychopharmaka</strong> und diskutierte mit ihm die <strong>Möglichkeiten einer Psycho-/Verhaltenstherapie</strong>.<br />
Auf einen bezahltem Platz via Krankenkasse hätte er jedoch bis Ende 2018 warten müssen. Er googelte in seiner <strong>Verzweiflung</strong> im Netz und <strong>fand mich</strong>.</p>
<figure id="attachment_811" aria-describedby="caption-attachment-811" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-811 size-medium" src="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/01/bus-1-300x174.jpg" alt="" width="300" height="174" srcset="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/01/bus-1-300x174.jpg 300w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/01/bus-1-768x444.jpg 768w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/01/bus-1.jpg 930w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-811" class="wp-caption-text">Aggression im Straßenverkehr wegen fehlender Durchsetzungskraft (Foto:Pexels)</figcaption></figure>
<p>Bereits binnen zweier Einzeltermine war klar, dass der Mann loyal, pflichtbewusst und gutmütig ist; es ihm aber an <strong>Durchsetzungskraft fehlt</strong>. Das verwundert wiederum deshalb nicht, weil er <strong>ohne Vater aufwuchs</strong>.</p>
<p>Seine Aggression kommt daher, dass er immer wieder Fahrten und Einsätze macht, die er nicht will bzw. um die Kollegen ständig herumkommen, weil sie – aus seiner Sicht – rücksichtslos sind und den Chef / die Firma hängen lassen. Seine Glaubenssätze: „<strong>Das geht doch nicht!“</strong> oder <strong>„wenn das jeder so machen würde“</strong>. Diese gefühlte Ungerechtigkeit führt bei ihm zu seinem destruktiven Verhalten – außer Reichweite der Firma.</p>
<h3>Einzelsitzungen statt Psychopharmaka</h3>
<p>Noch vor Weihnachten habe ich ihm gesagt, er soll die <strong>Psychopharmaka absetzen</strong>, weil er NICHT KRANK ist und dass er seinen <strong>klaren Verstand</strong> und sein <strong>großes Herz</strong> für die Arbeit mit mir und sich selbst brauche. Ab Silvester arbeitet er bereits wieder und bis auf weiteres treffe ich mich wöchentlich eine Stunde mit ihm, damit er sich seiner Muster bewusst wird und alternative Handlungsoptionen ausprobiert und trainiert.</p>
<p>Der Mann ist n <strong>glücklich und dankbar</strong>,<strong> dass ich ihn „verstehe“</strong>. Vor allem freut er sich, dass er nun die <strong>Ursache und die Zusammenhänge</strong> für seine „Ausraster“ kennt, die ihm zuvor unerklärlich waren. Denn er arbeitet gerne und „will nur einfach seinen Job machen“</p>
<p>Seinem Vorgesetzten, dem er ja mitteilen sollte, dass und wie er sich um sich kümmert, hat er noch vor Weihnachten mitgeteilt, dass er nun bei mir im Einzel sei und ihm das helfe. Dessen Reaktion: Er solle ihm meine Adresse „für andere Fälle gleich da lassen.“</p>
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