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	<title>Cranio &#8211; Der Lebensberater</title>
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		<title>Wieso Migräne besonders schmerzt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Sudahl]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Sep 2018 19:38:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Kopf- und Zahnschmerzen sind mörderisch Kopf- und Zahnschmerzen sind mörderisch. Oft empfinden wir sie als viel intensiver und bekommen auch schneller Angst, wenn wir sie empfinden. So können wir Migräneanfälle oder Ohrenweh nicht ignorieren, einen zwickende Ischiasnerv oder ein verstauchtes Sprunggelenk hingegen viel eher. Mitten in die Amygdala Forscher aus den USA (Duke University in [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_1293" aria-describedby="caption-attachment-1293" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-1293 size-large" src="http://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/09/adult-alone-anxious-568027-1024x683.jpg" alt="Frau hälte den Kopf in Händen" width="750" height="500" srcset="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/09/adult-alone-anxious-568027-1024x683.jpg 1024w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/09/adult-alone-anxious-568027-300x200.jpg 300w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/09/adult-alone-anxious-568027-768x513.jpg 768w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/09/adult-alone-anxious-568027-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-1293" class="wp-caption-text">Kopfschmerzen und Migräne nehmen wir stärker war, als einen verstauchten Knöchel (FOTO: pexels).</figcaption></figure>
<h3>Kopf- und Zahnschmerzen sind mörderisch</h3>
<p>Kopf- und Zahnschmerzen sind mörderisch. Oft empfinden wir sie als viel intensiver und bekommen auch schneller Angst, wenn wir sie empfinden. So können wir <strong>Migräneanfälle</strong> oder Ohrenweh nicht ignorieren, einen zwickende Ischiasnerv oder ein verstauchtes Sprunggelenk hingegen viel eher.</p>
<h3><strong>Mitten in die Amygdala</strong></h3>
<p><strong>Forscher</strong> aus den USA (Duke University in Durham, North Carolina) haben nun herausgefunden, dass offenbar die <strong>Nervenzellen</strong>, welche die Reize melden, direkt mit der <strong>Amygdala</strong> verknüpft sind. Diese wird oft als <strong>Angstzentrum</strong> (im Gehirn) bezeichnet und hilft uns, Situationen emotional zu bewerten und einzuordnen. Schmerzen, die aus anderen Körperteilen ans Gehirn gemeldet werden, gelangen hingegen nur indirekt zum parabrachialen Kern.</p>
<p>Was bedeutet diese Erkenntnis für meine Arbeit als <strong>Cranio-Therapeut</strong>? Zunächst einmal wenig, weil ich mich beim Behandeln von Menschen mit Kopfschmerzen oder Migräne nicht explizit um dieses Detail kümmere. Es dient mir vielmehr als <strong>Hintergrundinformation</strong>, die in das Cranio-Sacrale-<strong>Behandlungsfeld</strong> einfließen kann.</p>
<h3><strong>Migräne, die Frauen-Krankheit</strong></h3>
<p>So wie bei der Behandlung von Martina. Die Mutter von zwei Kindern leidet unter Migräne. Etwa neun Millionen Deutsche klagen über Migräneanfälle, <strong>70 Prozent</strong> davon sind laut Gesundheitsreport der Technikerkrankenkasse <strong>Frauen</strong>. Bei Martina kamen wir in der Therapie immer wieder an den Punkt, dass sie nervös wurde und anfing zu schwitzen, sobald wir uns ursächlich dem Thema Migräne näherten.</p>
<p>Ich habe sie also in den Cranio Sessions begleitet, diese Reaktion durchzustehen. Ihr Körper hat gespeichert, welches Muster unter der Migräne „abfährt“. Ziel der Behandlung war es, ihr in einem <strong>geschützten Raum</strong> und mit der Begleitung durch einen Therapeuten eine <strong>Alternative</strong> zu entwickeln bzw. sich des antrainierten <strong>Reaktionsmusters</strong> zu entledigen.</p>
<h3><strong>Neue Erfahrungen</strong></h3>
<p>Weil ich selbst meine <strong>Asthma-Anfälle</strong> durch Cranio-Arbeit behandle, weiß ich, wie diese Stunden laufen können. In der Essenz geht es darum, die während der <strong>Migräne</strong> erfahrenen Gefühle zu „überschreiben“. Den erlebten Erfahrungswert (Angst und Schmerz) durch <strong>neue Erfahrungen</strong> zu ersetzen. Das kann bewusst laufen, indem Umstände, mögliche Auslöser und andere Faktoren in der Session wie hochkommen, um <strong>transformiert</strong> zu werden. Oder einfach, indem der Körper in die <strong>Selbstregulierung</strong> geht und wir nur den Raum dafür schaffen und halten.</p>
<h3><strong>Spüren statt denken</strong></h3>
<p>Nach meiner Erfahrung ist der zweite, weniger kognitive Weg, der <strong>erfolgversprechendere</strong>. Denn hier regelt der Körper in <strong>Eigenregie</strong> seine Bedürfnisse. So wie bei Martina, die einfach erleben durfte, wie sich ihre Hirnhäute und Hirnregionen weiteten, reinigten und entspannten &#8211; der Cranio-Rhythmus kann wieder störungsfreier pulsieren.</p>
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		<title>Wut: Dampf ablassen befreit, oder?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Sudahl]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jul 2018 09:04:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Arbeiten mit der Wut Lars ist richtig sauer. „Ich könnte diesem Depp eine reinhauen“, schnaubt er in einer unserer Gruppenarbeiten. Sein Körper bebt, die Hände sind zu Fäusten geballt. Nur noch ein kleiner Funke und der 45-Jährige explodiert gleich. Bei der Prozessarbeit über einen ehemaligen Freund, ist Lars sehr in Rage gekommen. Jeder im Raum [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_1272" aria-describedby="caption-attachment-1272" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-1272 size-large" src="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/07/030-Wut-Ärger-Mann-pexels-1024x684.jpg" alt="Mann Wut Gesicht Zähne " width="750" height="501" srcset="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/07/030-Wut-Ärger-Mann-pexels-1024x684.jpg 1024w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/07/030-Wut-Ärger-Mann-pexels-300x200.jpg 300w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/07/030-Wut-Ärger-Mann-pexels-768x513.jpg 768w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/07/030-Wut-Ärger-Mann-pexels-272x182.jpg 272w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/07/030-Wut-Ärger-Mann-pexels.jpg 2000w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-1272" class="wp-caption-text">(Foto: Pexels)</figcaption></figure>
<h3><strong>Arbeiten mit der Wut</strong></h3>
<p>Lars ist richtig sauer. „Ich könnte diesem Depp eine reinhauen“, schnaubt er in einer unserer Gruppenarbeiten. Sein Körper bebt, die Hände sind zu Fäusten geballt. Nur noch ein kleiner Funke und der 45-Jährige explodiert gleich. Bei der <strong>Prozessarbeit</strong> über einen ehemaligen Freund, ist Lars sehr in Rage gekommen. Jeder im Raum spürt, diese <strong>Wut muss jetzt raus.</strong> Sofort. Sonst platzt der Mann noch. Oder verletzt womöglich Dritte.</p>
<h3>Kampf- oder Flucht-Modus</h3>
<p>Wenn wir wütend sind, schüttet unser <strong>Körper</strong> das Hormon <strong>Noradrenalin</strong> aus. Unser <strong>Herz</strong> schlägt schneller, der <strong>Blutdruck</strong> steigt, die <strong>Muskeln</strong> werden besser mit <strong>Sauerstoff</strong> versorgt und spannen sich an. Unser <strong>Organismus</strong> setzt <strong>Energien</strong> frei. Wir bereiten uns vor auf <strong>Kampf</strong> oder <strong>Flucht</strong>. Diese Reaktionen sind wichtig, haben sie uns doch <strong>tausende Jahre gedient</strong>, um im <strong>Notfall</strong> die eigene Haut zu retten – etwa, um einen<strong> tödlichen Angriff</strong> abzuwehren oder ihm zu entkommen. Unsere Wut treibt uns zu <strong>Höchstleistungen</strong> an. Wir <strong>konzentrieren</strong> uns ganz auf die Bedrohung. Unser <strong>Habitus</strong>, unsere <strong>Aura</strong> sendet das Signal: Vorsicht! <strong>Mit dem ist nicht zu spaßen!</strong> Ja auch unserer Stimme verändert sich: Wenn Ärger mitschwingt, können wir diesen deutlich besser erkennen als etwa Angst oder Freude. Und das losgelöst von der jeweiligen kulturellen Prägung.</p>
<h3>Flammen mit Benzin löschen</h3>
<p>Um nicht zu explodieren, soll nun auch Lars Dampf ablassen. <strong>Katharsis</strong> reinigt, so die Idee der <strong>„geläuterten Seele“,</strong> die auf die <strong>Psychoanalyse</strong> zurück geht. Wut muss <strong>raus aus dem Gewebe</strong>, sie braucht ein <strong>Ventil</strong>, damit sie sich nicht im Organismus staut. Doch diese Idee hat einen <strong>Haken</strong>: Dampf abzulassen, um Wut zu reduzieren, ist, als <strong>löscht man Feuer mit Benzin</strong>. Es heizt die <strong>Flamme</strong> nur noch <strong>stärker</strong> an. Hintergrund ist ein Effekt namens <strong>Verhaltensfeedback</strong>. Sehr oft <strong>folgen unsere Gefühle unseren Taten</strong> – und nicht umgekehrt. Auch wenn wir das gerne so hätten. Aber unsere <strong>Hormone</strong> sind schneller als unser Verstand. Wer also seine <strong>Wut auslebt</strong>, kommt allein dadurch schon <strong>mehr in Rage</strong> als im Ruhezustand.</p>
<blockquote><p>Die Wut verrauchen lassen</p></blockquote>
<p>Das hat <strong>Folgen</strong>: Wer seinem <strong>Zorn Ausdruck verleiht</strong>, erleichtert sich damit nur kurzzeitig. Auf lange Sicht <strong>provoziert</strong> schreien und schlagen oft Rache und <strong>Vergeltung</strong>, die dann erneute Wutausbrüche nach sich ziehen. Ein <strong>Teufelskreis</strong> entsteht. Zudem sind <strong>Wutwirbelstürme</strong> ein Risiko für unseren <strong>Bluthochdruck</strong> und verengen das <strong>Herz</strong>. Wenn unsere <strong>Herzkranzgefäße</strong> verhärten sprechen wir von <strong>koronaren Herzerkrankungen</strong>. Dazu kommen Folgen für die Umwelt: Studien rücken die <strong>Zornesneigung</strong> in die Nähe von <strong>Gewalt in der Partnerschaft</strong>, <strong>Kindesmisshandlung</strong> und sogar <strong>Mord</strong>. Ein hitziges Gemüt ist ein<strong> schlechter Ratgeber</strong>, wenn wir uns ungerecht behandelt fühlen.</p>
<h3>Gewebestau auflösen</h3>
<p>Also mache ich<strong> keinen klassischen Wut-Prozess</strong> mit Lars. Es gibt kein <strong>Schreien und keine Schläge</strong> auf eine Boxer-Pratze – so <strong>unbefriedigend</strong> sich das auch im ersten Moment <strong>anfühlt</strong>. Vielmehr lade ich ihn ein, mit seiner <strong>Wut in Kontakt</strong> zu kommen. Sie in seinem <strong>Körper zu spüren</strong>, zu atmen, sie sich vorzustellen, sie <strong>wahrzunehmen</strong> und ihr <strong>dankbar</strong> zu sein. Alles auf eine<strong> liebevolle und friedliche</strong> Weise. Ich biete Lars an, die Energie der Wut wie durch sich <strong>hindurchgleiten</strong> zu lassen. Damit sie sich nicht in seinem <strong>Gewebe staut</strong> und für <strong>Blockierungen</strong> und damit <strong>Krankheiten</strong> sorgt. „Die Wut verrauchen lassen“, ist eine Redensart, die für diesen Prozess gut passt.</p>
<h3>Der Trauer Raum geben</h3>
<p>Und Lars? Er spürt in sich hinein. Unter seiner Wut kommt <strong>Trauer</strong> zum Vorschein. Nachdem der <strong>Zorn verflogen</strong> ist, darf sie sich <strong>Raum nehmen.</strong> Lars spürt auch sie in seinem <strong>Körper</strong>. Ich lade ihn ein, dieses <strong>Gefühl zu erleben</strong>, es zu <strong>verstärken</strong>. Das spannende an dieser Arbeit ist, dass in diesem Moment Lars gar nicht mehr wichtig ist, auf wen er sauer und was der Grund für seine Wut ist. Er ist ganz bei sich und <strong>seinem Gefühl angekommen</strong>.</p>
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		<title>Männer und Körperarbeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Sudahl]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jun 2018 13:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Allergie]]></category>
		<category><![CDATA[Asthma]]></category>
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		<category><![CDATA[Zeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zeit, um sich wahrzunehmen Freddy kommt auf Empfehlung seiner Freundin. Als der 28-Jährige meine Cranio-Praxis betritt, ist er neugierig – und skeptisch. Wie mancher Mann ist er hier, weil ihm eine Frau geraten hat, einmal die Cranio-Sakral-Therapie auszuprobieren. Der Computerspezialist vertraut in seinem Leben auf Fakten und seinen Verstand. Seinem Körper schenkt er bisher vor [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_1247" aria-describedby="caption-attachment-1247" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-1247 size-large" src="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/06/028-Mann-Wiese-Blumen-1024x768.jpg" alt="" width="750" height="563" srcset="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/06/028-Mann-Wiese-Blumen-1024x768.jpg 1024w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/06/028-Mann-Wiese-Blumen-300x225.jpg 300w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/06/028-Mann-Wiese-Blumen-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-1247" class="wp-caption-text">Körperarbeit auf der blühenden Wiese (Foto: Pexels)</figcaption></figure>
<h3>Zeit, um sich wahrzunehmen</h3>
<p>Freddy kommt auf <strong>Empfehlung</strong> seiner Freundin. Als der 28-Jährige meine <strong>Cranio-Praxis</strong> betritt, ist er neugierig – und skeptisch. Wie mancher Mann ist er hier, weil ihm eine Frau geraten hat, einmal die Cranio-Sakral-Therapie auszuprobieren. Der Computerspezialist vertraut in seinem Leben auf Fakten und seinen Verstand. Seinem <strong>Körper</strong> schenkt er bisher vor allem <strong>Aufmerksamkeit</strong>, indem er per <strong>Smartwatch</strong> rund um die Uhr Puls, Blutdruck und Schlafrhythmus überprüft.</p>
<p>Freddy leidet wie ich unter <strong>Heuschnupfen</strong>. Seine Symptome sind permanente <strong>Nadelstiche</strong> im Hals. In der Zeit zwischen Frühling und Frühsommer brennt sein Rachen und raubt ihm dadurch <strong>Lebensqualität</strong>. Er erzählt mir, dass <strong>Medikamente</strong> wie Cetirizin nicht mehr wirklich helfen. Das zur Gruppe der H1-Antihistaminika gehörende Arzneimittel hebt die Wirkungen des körpereigenen Signalstoffes <strong>Histamin</strong> auf. Dabei gelangt es unter anderem über die Blut-Hirn-Schranke in das Gehirn.</p>
<h3><strong>Dem Keilbein lauschen</strong></h3>
<p>Als Freddy sich auf meine Liege bettet und wir eine Weile seinem <strong>Cranio-Sakralen-Rhythmus</strong> gelauscht haben, widme ich meine Aufmerksamkeit seinem <strong>Keilbein</strong>. Das Os sphenoidale, wie der tiefliegende, zentrale Knochen der <strong>Schädelbasis</strong> heißt, formt den hinteren Bereich der Augenhöhle. Mit etwas Fantasie sieht er aus wie eine <strong>Fledermaus</strong> oder ein Schmetterling, mit Körper, Flügeln und Fortsätzen.</p>
<p>Zusammen nehmen wir die unterschiedlichen <strong>Bewegungen</strong> des Knochens war, der über seine „Fortsätze“, die Processus pterygoidei, Kontakt zu <strong>Mund- und Rachenhöhle</strong> hat. Auch hier <strong>lauschen</strong> wir wie in Freddy hinein. Für ihn ist diese ruhige und gelassene Art der <strong>inneren Kontaktaufnahme</strong> mit dem eigenen Körper Neuland, wird er mir im Nachgespräch berichten.</p>
<p>Während der Behandlung frage ich meinen Klienten immer wieder, wie er seinen Rachen wahrnimmt. Und was sich über die <strong>Behandlungszeit</strong> verändert. Freddy liefert ein <strong>anschauliches Bild</strong>. Die brennende und juckende Stelle im <strong>Rachen</strong> ist <strong>feuerrot</strong>. Damit die Nadelstiche aufhören, lässt Freddy es wie <strong>schwarz</strong> werden. Langsam klingen seine Schmerzen ab.</p>
<h3><strong>Arznei reduzieren</strong></h3>
<p>Gegen Ende der Behandlung biete ich dem Cranio-Rhythmus noch <strong>Ruhe</strong> an, merke aber, dass dieses Angebot kaum angenommen wird. Freddy will jetzt am liebsten aufstehen und loslegen. Ich spüre seine Kraft und <strong>Intensität</strong> in jeder Craniowelle, die mir entgegenkommt. Und tatsächlich: Freddy ist auf dem Sprung:</p>
<blockquote><p>Das sollte ich wohl öfters machen, mir Zeit nehmen und meinen Körper spüren</p></blockquote>
<p>Ich treffe ihn am nächsten Tag wieder. Er und seine Freundin wollen noch am Abend an den Gardasee fahren. Seinem Hals geht es immer noch viel <strong>besser</strong>. Tabletten nimmt er nicht mehr. Viel Spaß im Urlaub, wünsche ich den beiden. Freddy meint noch: „Das sollte ich wohl öfters machen, mir Zeit nehmen und meinen Körper spüren“. Ja sage ich. Bei der <strong>Cranio</strong> geht es zuallererst um die eigene <strong>Körperwahrnehmung</strong>. Das gelingt, indem sich Therapeut und Klient <strong>Zeit nehmen und Ruhe gönnen</strong>.</p>
<h3>Einfach leben</h3>
<p>Ich hoffe, Freddy kommt in nächster Zeit besser mit seiner Allergie zurecht. Den Raum in sich hinein zu spüren, biete ich ihm gerne in meiner Praxis an. Mir persönlich hilft es, <strong>einmal im Monat eine Cranio-Behandlung</strong> zu nehmen. Für meinen Heuschnupfen, begleitet von Asthma, brennenden Augen und heftigen Niesattacken, haben sich diese Intervalle als ideal kristallisieret. Ich nehme nur in Notfällen Medikamente. Aktuell etwa alle drei Wochen eine Tablette. Asthma-Spray dieses Frühjahr noch seltener.</p>
<p>Stattdessen gönne ich mir <strong>heilsame Auszeiten</strong>. Komme runter und tanke mit Cranio auf. Statt mich elektronisch zu kontrollieren, wie es Freddy und viele andere Männer machen, höre ich mehrmals täglich in mich hinein und nehme die <strong>Signale meines Körpers</strong> wahr. Seither sind <strong>Spaziergänge</strong> über Blumenwiesen und durch den Wald hinter meinem Haus meine liebsten (Freizeit-)Beschäftigungen. Im Einklang mit mir und der Natur. Ohne Heuschnupfen. <strong>Friedlich und gelassen.</strong> Einfach leben.</p>
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		<title>Cranio und Migräne</title>
		<link>https://www.der-lebensberater.net/2018/05/29/cranio-und-migraene/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Sudahl]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 May 2018 06:50:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Behandlungsverlauf]]></category>
		<category><![CDATA[Cranio]]></category>
		<category><![CDATA[Cranio Sacral Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Dogs]]></category>
		<category><![CDATA[Kopfschmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Körperwahrnehmung]]></category>
		<category><![CDATA[Migräne]]></category>
		<category><![CDATA[Mobbing]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie die biodynamische Cranio-Sakral-Therapie hilft Als Frederike in meine Praxis kommt, erzählt sie mir von ihrem Trauma. Sie wurde als 13-Jährige in der Schule massiv gemobbt. Seither ist morgendlicher Kopfschmerz ihr täglicher Begleiter. „Ich ertrage keine Disharmonie“, sagt die inzwischen 23-Jährige Schauspielerin. Und sie hat Angst, wenn es um den Tod geht. „Als eine Großtante [&#8230;]</p>
<p>&lt;p&gt;The post <a rel="nofollow" href="https://www.der-lebensberater.net/2018/05/29/cranio-und-migraene/">Cranio und Migräne</a> first appeared on <a rel="nofollow" href="https://www.der-lebensberater.net">Der Lebensberater</a>.&lt;/p&gt;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_1231" aria-describedby="caption-attachment-1231" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1231 size-large" src="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/05/024-Stark-sein-pexels-1024x684.jpg" alt="Frau reckt Arme Rücken Abenssonne" width="750" height="501" srcset="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/05/024-Stark-sein-pexels-1024x684.jpg 1024w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/05/024-Stark-sein-pexels-300x200.jpg 300w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/05/024-Stark-sein-pexels-768x513.jpg 768w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/05/024-Stark-sein-pexels-272x182.jpg 272w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-1231" class="wp-caption-text">Stark sein, ist der Wunsch der Cranio-Klientin (Foto: pexels)</figcaption></figure>
<h3><strong>Wie die biodynamische Cranio-Sakral-Therapie hilft<br />
</strong></h3>
<p>Als Frederike in meine Praxis kommt, erzählt sie mir von ihrem Trauma. Sie wurde als 13-Jährige in der Schule massiv gemobbt. Seither ist morgendlicher <strong>Kopfschmerz</strong> ihr täglicher Begleiter. „Ich ertrage keine Disharmonie“, sagt die inzwischen 23-Jährige Schauspielerin. Und sie hat Angst, wenn es um den Tod geht. „Als eine Großtante gestorben ist, habe ich meine Fassung verloren. Es ging mir so zu Herzen“, berichtet Frederike und nimmt sich dabei kaum Zeit um zu atmen.</p>
<p>Zuerst kläre ich mit der jungen Frau, dass die Angst vor dem Tod normal ist. Fast jeder kennt dieses haltlose Gefühl beim Wahrnehmen der eigenen Sterblichkeit. Wir spalten dieses Gefühl oft ab, obwohl es uns nützlich ist, etwa wenn Gefahr droht. Ein Beispiel für diese Abspaltung beschreibt der Facharzt für Psychiatrie, Christian Dogs, in seinem Buch „<strong>Gefühle sind keine Krankheit</strong>“ sinngemäß: Es ist normal in ein Flugzeug zu steigen und Angst zu haben. Wer in einer Aluminiumröhre in 10.000 Metern Höhe sitzt, hat Angst. Umkehrschluss: Wer keine Flugangst hat, hat das Gefühl abgespalten.</p>
<h3><strong>Grundgefühle akzeptieren</strong></h3>
<p>Ich lade Frederike ein, ihre Angst zuzulassen und sie einfach als eines von fünf Grundgefühlen (Wut, Trauer, Angst, Freude und Scham) anzusehen. Mit Dr. Dogs Ausführung über Flugangst und der damit veränderten Perspektive auf die eigene Furcht, wird Frederike ruhiger. Auch ihr Atem beruhigt sich. So kann sie sich auf meine Liege legen und ihre erste <strong>biodynamische Cranio-Stunde</strong> erleben und genießen. Ich frage sie noch, was denn ihr größter Wunsch wäre, auf sie selbst bezogen. Wie sie sein möchte?</p>
<blockquote><p>„Ich möchte stark sein“</p></blockquote>
<p>Frederikes Antwort kommt spontan: „Ich möchte stark sein“. Ich frage nach, ob es „nur“ um Stärke geht oder ob ich sie dabei begleitend darf wie „erwachsener zu werden“. Das irritiert meine Klientin. Sie sei doch bereits erwachsen, sagt sie. Ich präzisiere mein Angebot: „Im Englischen gibt es das Wort <strong>Empowerment</strong>“, erkläre ich, „die deutsche Übersetzung ist nicht so gelungen: Bevollmächtigen“. Für mich ist eine Frau, die „Empowerment“ ist wie eine <strong>Königin</strong> im eigenen Leben. Die genau weiß, wann sie stark sein will und wann schwach. Wann es ihr nützt, objektiv zu bleiben und wann sie sich für eine Sache voll und ganz einbringen oder hingeben will.</p>
<p>So erklärt, stimmt Frederike zu. „Ja das ist ein schönes Bild, so möchte ich gerne sein“. Wir einigen uns und die Cranio-Session geht los. Was nicht exakt stimmt, denn auch das Vorgespräch ist Teil der therapeutischen Arbeit. Als Frederike auf der Liege liegt und ich über ihre Füße Kontakt zu ihrem <strong>Cranio-Rhythmus</strong> aufnehme, entspannt sie mehr und mehr. Wir beobachten nun, nach einer kleinen Einführung in die <strong>Cranio-Sakrale-Bewegung</strong>, wie ihre Füße, Beine und ihr Becken in Außen- und Innenrotation gehen.</p>
<h3><strong>Lauschen, was der Körper sagt</strong></h3>
<p>Sichtbar sind diese Bewegungen meist nicht, ich habe in meiner Ausbildung gelernt, sie zu fühlen. Meistens sind meine Augen beim Behandeln daher geschlossen. Ich bin bei mir und es ist wie ein Lauschen. Ich nehme wahr, was mir der Körper meiner Klienten sagen, zeigen möchte. Und folge dieser Beobachtung.</p>
<blockquote><p>„Dem lieben Gott bei der Arbeit zusehen“</p></blockquote>
<p>Bei Frederike ist rasch klar, dass ich meine Behandlung an ihrem Kopf weiterführe. Ich lege meine Hände zu einer Art Körbchen zusammen und bette dieses unter ihren Hinterkopf, der vor mir liegt. Gemeinsam lauschen wir auch hier dem Rhythmus. Weil ich meine Wahrnehmung im Kontakt mit Fredericke ständig abgleiche, kann sie mitgleiten und eine eigene Körperwahrnehmung entwickeln. Nach ein paar Minuten ist Frederike voll dabei und wir lauschen einfach dem, was ist. „Dem lieben Gott bei der Arbeit zusehen“, hat einmal eine von mir sehr geschätzte und erfahrene Cranio-Kollegin dazu gesagt. Also schauen auch Frederike und ich zu, wie sich ihre <strong>Hirnhäute und Schädelknochen entspannen</strong>. Wie die Wirbelsäule weicher wird und das Hirnwasser, der Liquor, störungsfrei zum Fließen kommt. Nach einer Weile lege ich meine Hände unter ihre Schulterblätter und wir verstärken mit unserer Vorstellungskraft diesen Prozess.</p>
<p>Frederike sagt mir, dass sie sich wie breiter und <strong>durchlässiger</strong> wahrnimmt. Wiederum nach etwas Zeit, in der ich sie bei ihrem Prozess mit zurückhaltender Aufmerksamkeit begleite, biete ich ihr den vorletzten Griff an. Die Hände wieder am Hinterhaupt geht es darum, alles zu <strong>verlangsamen</strong>. Als Einladung ausgesprochen initiiere ich schonend einen Stillpoint, wie Cranio-Therapeuten dazu sagen. Nach einer unbestimmten Dauer taucht Fredericke langsam wieder aus diesem Zustand auf, wir klären miteinander, dass die Behandlung für heute abgeschlossen ist.</p>
<h3><strong>Gelöst und entspannt</strong></h3>
<p>Lediglich auf der linken Seite liegend, mit meiner linken Hand am Os occipitale (<strong>Hinterhauptkochen</strong>) und meiner rechten Hand an ihrem <strong>Kreuzbein</strong> (Os sakrum), integrieren wir das Erlebte und Gefühlte. Nach der Behandlung liegt Frederike noch ein paar Minuten, während ich vor der Türe warte. Bereits im <strong>Nachgespräch</strong> sehe ich, wie gelöst meine Klientin vor mir sitzt und sie bestätigt, dass sie sich tief berührt fühlt und wie etwas berauscht.</p>
<blockquote><p>„So etwas habe ich noch nie erlebt“</p></blockquote>
<p>Drei Tage nach der Session ruft Frederike mich aufgeregt an. „Michael“, sagt sie, „so etwas habe ich noch nie erlebt“. Was denn sein, frage ich etwas besorgt. Es gehe ihr <strong>fantastisch</strong> gut, freut sie sich durchs Telefon bis an meinen Schreibtisch: Das morgendliche Kopfweh und auch die Migräne sind weg, bis auf ein leichtes Ziehen. Das wiederum kenne ich: Cranio ist ein bisschen wie Sport, wir trainieren und es bewegen sich Knochen und Körperteile, die wir im Alltag so in ihrer <strong>Artikulation</strong> nicht wahrnehmen.</p>
<p>Frederike berichtet noch weiter: Ihr Freund sagt ihr am Abend, dass sie ganz verändert wirke. So <strong>gelöst und viel entspannter</strong>. Und sie selbst merkt, wie ihre <strong>Leistungsfähigkeit</strong> langsam zurückkehrt und sie viel mehr Freude am Leben empfindet. Sie sagt, dass sie so dankbar für diese Session sei. Ihre Freude berührt mich. Sehr. Und erinnert mich an einen Satz meines Ausbilders Michael Schubert: <strong>„Give a session, have a session“</strong>. Cranio ist eine fantastische Arbeit.</p>
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		<title>Fantasie: Komm und spiel mit mir</title>
		<link>https://www.der-lebensberater.net/2018/05/24/fantasie-komm-und-spiel-mit-mir/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Sudahl]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 May 2018 12:28:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Cranio]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Glaubenssätze]]></category>
		<category><![CDATA[Labor]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensspender]]></category>
		<category><![CDATA[Offene Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Phantasie]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarze Pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Transformation]]></category>
		<category><![CDATA[Vorstellung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie uns eine starke Vorstellungskraft dient „Das ist ein Träumer, der hat eine blühende Fantasie.“ So einen Satz schon mal gehört? Vielleicht von den Eltern über einen Verwandten oder Freund? Oder in der Schule über einen Klassenkameraden? Im Beruf über einen Kollegen? Unser Bild über Menschen, die sich ihren Träumen hingeben – und das tagsüber [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_1216" aria-describedby="caption-attachment-1216" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1216 size-large" src="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/05/023-Fantasie-Kind-Träumer-pexels-1024x716.jpg" alt="Jung mit Hut vor Blumen, ein Träumer in Gedanken versunken" width="750" height="524" srcset="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/05/023-Fantasie-Kind-Träumer-pexels-1024x716.jpg 1024w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/05/023-Fantasie-Kind-Träumer-pexels-300x210.jpg 300w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/05/023-Fantasie-Kind-Träumer-pexels-768x537.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-1216" class="wp-caption-text">Lasst Kinder träumen &#8211; das ist gut so. (Foto: pexels)</figcaption></figure>
<h3><strong>Wie uns eine starke Vorstellungskraft dient</strong></h3>
<p>„Das ist ein Träumer, der hat eine <strong>blühende Fantasie</strong>.“ So einen Satz schon mal gehört? Vielleicht von den Eltern über einen Verwandten oder Freund? Oder in der Schule über einen Klassenkameraden? Im Beruf über einen Kollegen?</p>
<p>Unser Bild über Menschen, die sich ihren Träumen hingeben – und das tagsüber („So ein Tagträumer“) &#8211; ist schräg. Es ist geprägt von Geschichten wie der des träumenden <strong>Hanns Guck-in-die-Luft</strong> aus dem Struwwelpeter. Erst tritt der Träumer in Hundekacke und fällt, sehr zum Amüsement der Fische die ihn auslachen, mit samt seiner Schulmappe ins Wasser – Platsch. Psychologe und Lyriker Heinrich Hoffmann wollte Kinder wohl davor bewahren zu träumen, weil wir uns dann angeblich nicht mehr konzentrieren können. Eine Denke, die sich bis weit in die 1970-er verfestigt hat und als „<strong>Schwarze Pädagogik</strong>“, mit Rohrstock und Schlägen für träumende Schüler, noch Etlichen bekannt sein dürfte.</p>
<h3><strong>Träumen ist wichtig</strong></h3>
<p>Was für ein Graus. Und wie unnütz. Wir wissen heute: Träumen ist wichtig. <strong>So wichtig wie die Luft zum Atmen.</strong> Auf jede Konzentration muss eine Weitung des Verstandes, des Geistes folgen. Sonst drohen wir engstirnig zu werden und verkrampfen. Als Kind lag ich oft auf dem Rasen und guckte wie der Hoffmannsche Hans in die Luft. Träumte mich weg in ferne Länder, auf wilde Piratenschiffe oder wie ich, wenn ich groß bin, als Fußballerprofi oder Stuntman wohl leben würde.</p>
<blockquote><p>Ohne Fantasie kommen wir nicht voran.</p></blockquote>
<p>Und obwohl ich mit einer recht ordentlichen Rechtschreibschwäche ausgestattet bin, waren in der Schule Stimmungsbilder lange meine liebste Beschäftigung. Ich konnte mich träumerisch in Details verlieren und mit Worten feine Ansichten zeichnen. Die dann rot korrigiert vom Lehrer zurück kamen. Note 4 im Aufsatz. Weil 25 Schreibfehler auf einer Seite zu viel waren. Absurd. Mir wurde mit Macht das Träumen, die <strong>Fantasie, vergrätzt</strong>.</p>
<p>Dabei ist Fantasie elementar. Hätte Steve Jobs ohne Fantasie das iPhone erfinden können? Oder Gottlieb Daimler das Automobil? Wohl kaum. Wahlweise Albert Einstein bzw. James Robbins wird das Zitat zugeordnet: „Verrückt ist, wer immer wieder das Gleiche tut und ein anderes Ergebnis erwartet.“ Ohne Fantasie kommen wir nicht voran. Weder in der Technik, noch in der Liebe.</p>
<h3>Ein Energie- und Lebensspender</h3>
<p>Frisch Verliebte malen sich dank <strong>Oxytocin-Ausschüttung</strong> die Zukunft rosa, das ist Fantasie. Software-Entwickler stellen sich Programm-Codes vor, mit Hilfe ihrer Fantasie. Und in meiner Arbeit als <a href="https://www.der-lebensberater.net/portfolio/cranio-sakral-therapie/" target="_blank" rel="noopener">Cranio-Sakral-Therapeut </a>bekommen viele Klienten nur über ihr <strong>Vorstellungsvermögen</strong> Zugang zu ihrem Körper. Wenn sie Herz, Lunge und Becken nicht spüren können, dann bitte ich sie, sich die Organe und Knochen vorzustellen. Ihre Fantasie zu gebrauchen. Nach anfänglichem Widerstand gelingt das den Meisten. Ich merke aber, wie verdorrt die Fantasie Einzelner ist. Das macht mich traurig.</p>
<p>Dabei ist eine blühende Fantasie ein <strong>Energie- und Lebensspender</strong>. Heisa, wie wird mir warm ums Herz, wenn ich träumen kann. Im Wald spazieren gehen und meinem kindlichen Ich (was dann 12 Jahre alt ist) freien Lauf lasse. Renne, spiele und schwer atmend auf den Waldboden sinke. In meinem Kopf die Fantasiebilder von Drachen, Elfen und bösen Mächten, mit denen ich ringe und immer gewinne.</p>
<blockquote><p><em>Streifen Glaubenssätze ab und erfinden uns neue Sichtweisen auf Menschen und Dinge.</em></p></blockquote>
<p>Auch im Kontakt mit Klienten ist Phantasie (oh, eine alte Schreibweise?!) wichtig, dabei hilft uns die <strong>Vorstellungskraft</strong>. Wie in einem <strong>Labor</strong> üben wir mit einem imaginären Gegenüber neue <strong>Verhaltensweisen</strong>. Streifen Glaubenssätze ab und erfinden uns neue Sichtweisen auf Menschen und Dinge. Wie frei sich das anfühlt, Neues zu wagen, ohne ins volle Risiko gehen zu müssen. Die Amygdala, das Stresszentrum in Gehirn, dankt es uns, wenn wir mutig ausprobieren, was uns in Zukunft dienen kann um einfacher, gelassener und reifer zu leben. <strong>Grundstock</strong> für ganz viele Prozesse der <strong>Persönlichkeitsentwicklung</strong> ist unsere Fantasie oder Phantasie. Wir brauchen sie.</p>
<h3><strong>Offene Gruppe</strong></h3>
<p>Wer sich nun abgeholt, mitgenommen oder hingezogen fühlt, kann mich und unsere Arbeit als <strong>Lebensberater</strong> näher kennen lernen. Einmal im Monat, samstags, bieten wir hierfür eine <a href="https://www.der-lebensberater.net/portfolio/termine-offene-gruppe/" target="_blank" rel="noopener">offene Gruppe</a> an. Komme und entwickle deine Fantasie.</p>
<p>Gerne kannst du mich auch direkt anrufen und mir erzählen, von deinen Träumen und wie sie wahr werden sollen: 0170 9494220.</p>
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		<title>Raus aus dem Drama</title>
		<link>https://www.der-lebensberater.net/2018/05/23/raus-aus-dem-drama/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Sudahl]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 May 2018 11:38:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Cranio]]></category>
		<category><![CDATA[Gästekonflikt]]></category>
		<category><![CDATA[Gestaltarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Perspektivwechsel]]></category>
		<category><![CDATA[Rollentausch]]></category>
		<category><![CDATA[Stellvertreter]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie wir besser mit aufdringlichen Personen umgehen können Sandra ist ratlos. In ihrem Job als Rezeptionistin gerät sie oft in Stress. Wenn sie am Empfang mit Gästen deren Aufenthalt bespricht und Details erfährt, drängeln sich wieder und wieder andere Gäste vor. Sie stören das Gespräch und sind übergriffig. Etwa, indem sie Sandra vorwerfen langsam zu [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Wie wir besser mit aufdringlichen Personen umgehen können </strong></h3>
<p>Sandra ist ratlos. In ihrem Job als Rezeptionistin gerät sie oft in Stress. Wenn sie am Empfang mit Gästen deren Aufenthalt bespricht und Details erfährt, drängeln sich wieder und wieder andere Gäste vor. Sie stören das Gespräch und sind <strong>übergriffig</strong>. Etwa, indem sie Sandra vorwerfen langsam zu arbeiten.</p>
<p>In einem Seminar für Hotelmitarbeiter habe ich kürzlich mit Sandra gearbeitet. Ihren richtigen Namen schreibe ich hier nicht, denn die <strong>Coachings</strong> sind vertraulich und auch die Szene ist deshalb leicht verändert.</p>
<h3>So läuft der Prozess</h3>
<p>Ich lade Sandra ein, aus dem Stuhlkreis mit 16 Teilnehmern aufzustehen und sich aus den Anwesenden einen <strong>Stellvertreter</strong> zu suchen, der so einen aufdringlichen Kunden darstellen könnte. Sie tut es und als die Stellvertreterin vor ihr steht, bitte ich Sandra zu formulieren, welche Worte von dem Störer ausgehen.</p>
<p>Zuerst kommen die Sätze, die Sandra im Alltag tatsächlich hört: „Geht das nicht schneller?“, „Kann ich kurz stören?“, „Wie lange dauert das denn noch hier, ich muss noch zu einem Meeting?“</p>
<p>Ich bitte Sandra zu präzisieren, was für Botschaften sie hört. Nach kurzer Abstimmung und Vorschlägen von mir als Trainer, lauten diese: „Du kannst das nicht“ und <strong>„Du bist es nicht wert“</strong>. Als die Stellvertreterin diese beiden Sätze wiederholt und Sandra sie hört, wird sie wütend. „Ja genau, das ist es!“ ruft sie.</p>
<figure id="attachment_1202" aria-describedby="caption-attachment-1202" style="width: 500px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1202 size-full" src="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/05/Drama1.jpg" alt="" width="500" height="300" srcset="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/05/Drama1.jpg 500w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/05/Drama1-300x180.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption id="caption-attachment-1202" class="wp-caption-text"><em>Ausgangssituation: Sandra hört Botschaften – ihre Wut spürt sie als einen dicken, schwarzen Brocken im Bauch.</em></figcaption></figure>
<p>Ich bitte sie, diese Wut in ihrem Körper zu spüren und sie zu beschreiben. Sie erklärt uns, dass da ein dicker schwarzer Brocken im Magen liegt und sie wie blockiert. „Das tut weh und ist hässlich“, sagt sie. Ich bitte Sandra dieses als Botschaft in einem Satz zu sagen. <strong>„Wenn du so mit mir redest, fühle ich mich klein und das macht mich wütend. Sei Still!“</strong>, ruft Sandra.</p>
<h3>Kontakt mit dem Gefühl</h3>
<p>Ich bitte sie nun, sich eine Stellvertreterin für sich selbst zu suchen, diese hinter sich zu stellen und dann die Position der Kundin einzunehmen. Das tut sie, indem sie sich vor die Kundin stellt. Ich bitte beide Frauen, die nun hintereinanderstehen, Kontakt aufzunehmen. Dies geschieht, indem die Kundenstellvertreterin ihre Hände auf Sandras Schultern legt.</p>
<figure id="attachment_1203" aria-describedby="caption-attachment-1203" style="width: 500px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1203 size-full" src="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/05/Drama-2.jpg" alt="" width="500" height="300" srcset="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/05/Drama-2.jpg 500w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/05/Drama-2-300x180.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption id="caption-attachment-1203" class="wp-caption-text"><em>Perspektivwechsel: Eine Stellvertreterin wiederholt Sandras Worte. Sandra nimmt dabei die Position der Kundin ein und fühlt deren Trauer.</em></figcaption></figure>
<p>Der Sandra-Stellvertreterin zugewandt bitte ich diese, Sandras´ Worte zu wiederholen: „Wenn du so mit mir redest, fühle ich mich klein und das macht mich wütend. Sei Still!“. Sandra hört nun ihren eigenen Satz aus der <strong>Perspektive </strong>der drängelnden Kundin. Das berührt sie. Auf meine Frage, welches Gefühl Sandra wahrnimmt, sagt sie: „<strong>Trauer</strong>“. Nun darf Sandra in der Rolle der Kundin einen Satz sagen: „Wenn du so mit mir redest, macht mich das sehr traurig.“ Für die Teilnehmerinnen im Stuhlkreis ist das ersichtlich, weil Sandra glasige Augen bekommt. Später in der <strong>Sharing-Runde,</strong> werden sie bestätigen, dass auch sie Sandras <strong>Gefühle</strong>, die <strong>Wut</strong> und die Trauer, bei sich gespürt haben.</p>
<p>Ich bitte Sandra wieder auf ihre Position als Sandra zu gehen und Kontakt mit ihrer Stellvertreterin aufzunehmen. Danach wiederholt die Kundin Sandras Satz: „Wenn du so mit mir redest, macht mich das sehr traurig.“ Ich frage Sandra, ob sie die Trauer der Kundin spüren kann, sie bejaht das.</p>
<blockquote><p>Wenn die Wut geht &#8230; und die Freude kommt &#8230; geht es um Macht</p></blockquote>
<p>„Wie geht es dir damit?“, frage ich Sandra, „was ist mit deiner Wut?“. Die sei weg, stattdessen nimmt Sandra die Kundin in ihrem Gefühl war. „Was macht das mit dir, Sandra?“, frage ich. Sandra zögert etwas, beginnt verschämt zu lächeln. „Was ist das für ein <strong>Lächeln</strong>?“, frage ich sie. Sandra antwortet: „Es ist komisch, aber ein bisschen freue ich mich.“ „Deine Freude ist herzlich willkommen“, sage ich zu Sandra. Und ich möchte wissen, ob sie eine Vermutung hat, woher diese Freude kommt. „Ja“, sagt Sandra. Ein bisschen <strong>schäme</strong> sie sich dafür.</p>
<figure id="attachment_1205" aria-describedby="caption-attachment-1205" style="width: 500px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1205 size-full" src="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/05/Drama-3-1.jpg" alt="" width="500" height="300" srcset="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/05/Drama-3-1.jpg 500w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/05/Drama-3-1-300x180.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption id="caption-attachment-1205" class="wp-caption-text"><em>Erkenntnis: Sandra nimmt ihre alte Position ein. Die Kundin wiederholt Sandras Satz. Sandra erkennt ihre Rolle im Drama und dass es dabei auch um Macht geht.</em></figcaption></figure>
<p>Ich sage: „Ich mache dir mal ein Angebot: Kann es sein, dass ein Teil in dir das wie ‚genießt‘, dass du einerseits beschämt wirst und fast zur gleichen Zeit eine Grenze setzt?“. Sandra nickt. „Um was geht es hier wirklich?“ frage ich die Rezeptionistin. Sie zuckt mit den Schultern. Im Auditorium wird es unruhig. „Geht es um <strong>Macht</strong>?“, frage ich sie. Sandra nickt erneut und aus dem zarten Lächeln wird ein Grinsen, ein Lachen. „Ja irgendwie schon auch“, sagt sie.</p>
<h3><strong>Endlich raus aus dem Drama</strong></h3>
<p>Sandra kann durch ihre Prozessarbeit sehen, dass sie die <strong>Rolle des Opfers</strong> in ihrem Arbeitsalltag eigenständig wählt. Sie erkennt, dass sie Kundinnen Macht über sich gibt. Diese Sie überrumpeln dürfen. Und dass Sandra diese Position auch genießt. Zumindest ein Teil von ihr.</p>
<p>Wie kommen wir also aus dem Drama heraus? Indem wir anerkennen, dass ein Teil von uns die Position des Opfers wählt. Bei allem Widerstand gegenüber Übergriffen. Und ich rede hier NICHT von sexuellen Übergriffen, wie in der #Metoo-Debatte. Sondern um die verbalen Dinge des Alltags. Von Frau zu Mann, von Mann zu Frau, von Frau zu Frau und von Mann zu Mann. Und umgekehrt und alles dazwischen.</p>
<p>Wir können aus dem persönlichen <strong>Drama</strong> aussteigen, indem wir uns unserer Rolle <strong>bewusstwerden</strong> und anerkennen, dass wir freiwillig da sind – auch weil es uns gefällt da zu sein. In diesem Moment ist der <strong>Ausstieg</strong> möglich und ein Leichtes.</p>
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		<title>Mit Cranio Angst und Asthma lindern</title>
		<link>https://www.der-lebensberater.net/2018/05/04/mit-cranio-angst-und-asthma-lindern/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Sudahl]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 May 2018 09:14:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Allergie]]></category>
		<category><![CDATA[Asthma]]></category>
		<category><![CDATA[Chronisch]]></category>
		<category><![CDATA[Cranio]]></category>
		<category><![CDATA[Frühling]]></category>
		<category><![CDATA[Heuschnupfen]]></category>
		<category><![CDATA[Pollen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Biodynamische Cranio-Sakral-Therapie Dieser laue Sommerabend wird mir ewig im Gedächtnis haften bleiben. Ich war elf Jahre alt. Nach dem Spielen auf der Gasse, wir lebten in einem 1970-er Jahre Wohngebiet mit damals modernen Flachdächern, ging ich in die Wohnung meiner Eltern. 3. Stock mit großem Betonbalkon. Es gab kaum grün in der Neubaugegend. Das tagsüber [&#8230;]</p>
<p>&lt;p&gt;The post <a rel="nofollow" href="https://www.der-lebensberater.net/2018/05/04/mit-cranio-angst-und-asthma-lindern/">Mit Cranio Angst und Asthma lindern</a> first appeared on <a rel="nofollow" href="https://www.der-lebensberater.net">Der Lebensberater</a>.&lt;/p&gt;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_1148" aria-describedby="caption-attachment-1148" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1148 size-large" src="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/05/022-gefesselter-Junge-Asthma-1024x683.jpg" alt="" width="750" height="500" srcset="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/05/022-gefesselter-Junge-Asthma-1024x683.jpg 1024w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/05/022-gefesselter-Junge-Asthma-300x200.jpg 300w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/05/022-gefesselter-Junge-Asthma-768x512.jpg 768w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/05/022-gefesselter-Junge-Asthma-272x182.jpg 272w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-1148" class="wp-caption-text">Asthma ist wie eine Fessel (FOTO: Pexels)</figcaption></figure>
<h3><strong>Biodynamische Cranio-Sakral-Therapie </strong></h3>
<p>Dieser laue Sommerabend wird mir ewig im Gedächtnis haften bleiben. Ich war elf Jahre alt. Nach dem Spielen auf der Gasse, wir lebten in einem 1970-er Jahre Wohngebiet mit damals modernen Flachdächern, ging ich in die Wohnung meiner Eltern. 3. Stock mit großem Betonbalkon. Es gab kaum grün in der Neubaugegend. Das tagsüber dennoch meine Nase tropfte und meine Augen brannten, war für einen Junitag mit viel Sonne und böigem Wind, normal. Nasenspray und Augentropfen gehören für mich, seit ich fünf Jahre alt bin, zur Standardausrüstung. Kopf in den Nacken und sprayen. Drei bis vier Mal am Tag. Gewohnte Routine.</p>
<blockquote><p>Asthma ist, wie wenn eine Boa die Brust umschlingt</p></blockquote>
<p>Doch schon beim Treppensteigen in den dritten Stock bekam ich Angst. Mir wurde die Luft knapp. Dieses beklemmende Gefühl kannte ich nicht. Es war neu und bedrückend. Asthma ist, wie wenn eine Boa die Brust umschlingt und langsam ihr Opfer erstickt. Wenn sich die Muskulatur verhärtet und immer enger wird, raubt sie die Luft. Es fühlt sich an, wie langsam zu sterben. Horror für einen schmächtigen Elfjährigen.</p>
<h3><strong>Wenn die Etage wechselt</strong></h3>
<p>Mediziner nennen diesen Vorgang Etagenwechsel, wenn die allergischen Symptome sich vom Kopf in die Brust verlagern. Bei vielen Allergiker vollzieht sich dieser Wechsel mit zwanzig oder dreißig Jahren. Ich war noch nicht einmal in der Pubertät. Was folgte war eine jahrelange Tortur. Als geborener Zwilling verbrachte ich etliche Geburtstage meiner Kindheit im abgedunkelten Kinderzimmer. Fenster geschlossen. Damit die Pollen draußen bleiben. Funktioniert natürlich nicht. 80-er Jahre-Wissen über den damals noch seltenen Heuschnupfen unter dem ich litt wie keiner in meiner Familie.</p>
<p>Entsprechend kühl waren auch die Reaktionen meines Umfelds auf meine Anfälle. Die manchmal bei Regen sogar stärker waren, als bei Sonnenschein. „Gewitter-Asthma“ nennt das Dr. Karl-Christian Bergmann, Leiter der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst. Was die Gründe, Auslöser und Ursachen für mein massives, oft nur mit Cortison zu behandelndes, allergisches Asthma waren, kann ich bis heute nicht zu 100 Prozent sagen. Was ich aber weiß, und dabei hat mir die Cranioarbeit geholfen Klarheit zu erlangen, ist, dass Körper und Geist untrennbar sind. Für mich hat meine Allergie, die jedem Desensibilisierungsversuch widerstand, eine Wurzel im Umgang mit dem kleinen Jungen- mit meinen Bedürfnissen nach Wärme und Nähe, nach Fürsorge und gehalten werden. Nach Liebe und angenommen sein. Damals wie heute ist das so.</p>
<h3><strong>Medizinischer Irrlauf</strong></h3>
<p>Die Odyssey, die ich zwischen meinem fünften und 40. Lebensjahr durchlaufen habe, würde ein ganzes Buch füllen. Tests in Asthma-Kliniken, Nordseeurlaube, Akkupunktur, Eigenurin- und Blutbehandlungen habe ich mitgemacht; Antihistaminika-Tabletten und Bronchospasmolytikum habe ich mir reingepfiffen, gefühlt kilogrammweise. Mit jedem Umzug kam ein neuer Hausarzt, eine neue Therapieform. Was nach mehr als dreißig Jahren an nüchterner Erkenntnis übrigbleibt, ist, dass bei mir mit Medizin maximal punktuelle Linderung möglich ist. Mehr nicht.</p>
<p>Bis, ja, bis zu einem lauen Sommerabend vor etwa drei Jahren. Da lernte ich (m)eine Cranio-Therapeutin kennen. Sinnigerweise beim Salsa tanzen. Sie spürte meine Kurzatmigkeit und lud mich auf ihre Liege ein. Was ich in den folgenden Sessions im Schorndorfer Süden erleben durfte, ist kaum beschreibbar. Ich versuche es trotzdem:</p>
<h3><strong>So funktioniert Cranio</strong></h3>
<p>Michi, die Cranio-Therapeutin, lehrt mich, meinen Körper zu spüren und zu verstehen. Anfangs alle 14 Tage, später und bis heute alle vier Wochen, gehe ich zu ihr. Meine Allergie, mein Asthma sind fast immer Thema der Körperarbeit. In den gut einstündigen Behandlungen geht es für mich darum, gelassener zu werden. Das ist mein oberstes Ziel.</p>
<p>Als Therapeutin nimmt Michi mich und meinen Körper als Einheit wahr. Sie erkennt meine Lieblingsbewegungen und meine Blockaden. Die sich zwar auf physischer Ebene manifestiert haben, letztlich aber in meiner Psyche, in meinen Lebenserfahrungen wurzeln.</p>
<blockquote><p>„Wir wollen nicht Krankheit heilen, sondern Gesundheit finden“</p></blockquote>
<figure id="attachment_1105" aria-describedby="caption-attachment-1105" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1105 size-medium" src="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/05/cranio-300x200.jpg" alt="Cranio-Sakral-Therapie" width="300" height="200" srcset="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/05/cranio-300x200.jpg 300w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/05/cranio-768x512.jpg 768w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/05/cranio-1024x682.jpg 1024w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/05/cranio-272x182.jpg 272w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/05/cranio.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-1105" class="wp-caption-text">Cranio-Behandlung</figcaption></figure>
<p>Das Schöne an der Cranio-Sakral-Therapie ist, dass wir nicht in Altem und der Vergangenheit wühlen müssen, um Glaubenssätze oder Verhaltensmuster ausfindig zu machen. Cranio lässt vielmehr den Körper arbeiten. Der Therapeut begleitet diesen Prozess und bietet Raum, dass die Dingen sich zeigen und gehen dürfen, die uns schaden und krank machen. Cranio ist für mich wie Zähneputzen. Prophylaxe.</p>
<p>So sieht es übrigens auch A.T. Still: „Wir wollen nicht Krankheit heilen, sondern Gesundheit finden“, sagt einer der Begründer der Cranio-Sakral -Therapie. Darum geht es auch bei mir und meinen Themen. Die Allergie und das Asthma sind Teil meiner Geschichte, meines Lebens. Sie werden wohl nie ganz gehen. Doch etwas hat sich durch die Körpertherapie un</p>
<p>d meine Ausbildung zum Cranio-Therapeuten verändert: Ich nehme mich ganz anders wahr. Feinstofflicher. Merke schnell, was mir guttut und was nicht. Welches Essen mir schadet oder welche Menschen mir nicht guttun.</p>
<h3><strong>Neue Lebensqualität</strong></h3>
<p>Mancher sagt mir, ich sei weicher geworden. Offener und liebevoller. Es gelingt mir nicht immer – aber immer öfters. Auch kann ich heute um Hilfe bitten und Menschen näher an mich heranlassen. Bekomme ich nachts einen Asthmaanfall – die Schurken kommen gerne in der Dunkelheit – bitte ich meine Frau, mich zu halten, mich zu stabilisieren. Oft reicht es, wenn ihre Hand auf meiner Brust liegt. Der Krampf kann dann gehen.</p>
<p>Auch unser Kater Oskar darf inzwischen wieder bei uns in der Wohnung leben. Im Winter halte ich seine Haare manchmal nicht mehr aus. Dann muss der rote Norweger raus. Wenn ich regelmäßig meine Cranio-Sessions nehme, ist er mir willkommen. Auch mein Arzneimittelkonsum geht gegen Null. In diesem Frühjahr reichen wohl fünf bis zehn Tabletten und ein paar Salbutamol-Hübe. Zum Vergleich: Früher aß ich Cetirizin mehrmals täglich, sechs Monate lange. Cortison-Depotspritzen nehme ich seit Jahren nicht mehr. Für mich ist das neu erlangte Lebensqualität &#8211; ein Geschenk.</p>
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		<title>Trauer: Wieso sie keine Krankheit ist</title>
		<link>https://www.der-lebensberater.net/2018/04/23/trauer-wieso-sie-keine-krankheit-ist/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Sudahl]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Apr 2018 14:11:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Cranio]]></category>
		<category><![CDATA[Craniosakral]]></category>
		<category><![CDATA[ICD]]></category>
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		<category><![CDATA[Stigma]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>
		<category><![CDATA[Trauerarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Trauerprozess]]></category>
		<category><![CDATA[WHO]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit Körpertherapie Ressourcen aufbauen Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) will langanhaltende Trauer als psychische Krankheit erfassen. Wer länger trauert, etwa über den Tod seines Partners oder Kindes, würde dann laut Internationalem Statistischem Klassifikationssystem (ICD) als krank gelten. Die gute Nachricht: Bis die elfte Überarbeitung dieses Katalogs zur Anwendung kommt, werden noch Jahre vergehen. Das Urteil, das ich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_1072" aria-describedby="caption-attachment-1072" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1072 size-large" src="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/04/021-Trauer_einsame-Frau_Fotolia-1024x468.jpg" alt="Frau Trauer schaut nach links " width="750" height="343" srcset="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/04/021-Trauer_einsame-Frau_Fotolia-1024x468.jpg 1024w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/04/021-Trauer_einsame-Frau_Fotolia-300x137.jpg 300w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/04/021-Trauer_einsame-Frau_Fotolia-768x351.jpg 768w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/04/021-Trauer_einsame-Frau_Fotolia.jpg 1686w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-1072" class="wp-caption-text">Trauer ist keine Krankheit, vielmehr geht es um Ressourcen-Aufbau. (FOTO: Fotolia)</figcaption></figure>
<h3><strong>Mit Körpertherapie Ressourcen aufbauen</strong></h3>
<p>Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) will <strong>langanhaltende Trauer als psychische Krankheit</strong> erfassen. Wer länger trauert, etwa über den Tod seines Partners oder Kindes, würde dann laut Internationalem Statistischem Klassifikationssystem (ICD) als krank gelten. Die gute Nachricht: Bis die elfte Überarbeitung dieses Katalogs zur Anwendung kommt, werden noch Jahre vergehen.</p>
<p>Das Urteil, das ich habe, wenn ich diese Nachricht lese, ist: Hier werden <strong>normale Zustände pathologisiert. Gesunde zu Kranken gemacht</strong>. Das Tabuthema Trauer wird dadurch (noch mehr) stigmatisiert. Und es kommt noch schlimmer: Bereits 2013 sollte im Diagnostik-Handbuch für psychische Störungen (DSM) Trauer, die länger als zwei Wochen andauert, eine Krankheit sein. Dagegen gab es zu <strong>Recht heftige Kritik</strong>. Das sehen übrigens auch Experten wie Trauerbegleiter und Palliativexperten so.</p>
<h3><strong>Trauerjahr ist ausgestorben</strong></h3>
<p>Dabei ist in unserem <strong>Kulturkreis</strong> das Trauerjahr noch gar nicht so lange „<strong>ausgestorben</strong>“. Als mein <strong>Opa Friedrich</strong> Mitte der 1980-er Jahre mit 85 Jahren starb, trug seine <strong>Frau Maria</strong>, ein ganzes <strong>Jahr lang schwarz</strong>. Ich war damals knapp zehn Jahre alt. Habe aber früher wie heute den Eindruck, dass meine Oma diese Zeit für sich genutzt hat, um den Verlust „ihres Fritz“ zu betrauern. <strong>Lachen habe ich sie in diesen Monaten nicht gesehen</strong>. Erst gegen Ende taute sie wieder auf.</p>
<p>Selbst als mein Vater zehn Jahre später (1996) überraschend starb, kleidete sich meine Mutter zwei Monate in schwarz. <strong>Innerhalb einer Generation</strong> und einer Dekade hatte sich die Tradition, <strong>der Trauer sichtbar Raum und Zeit zu geben</strong>, in meinem Familiensystem und wahrscheinlich in der Gesellschaft <strong>drastisch reduziert</strong>. Meine Mutter kaschierte oder verdrängte ihren Schmerz mit Konsum und Reisen. Zumindest fühlte sich das so für mich an. Sie starb wiederum zehn Jahre später. Ich habe es nie mit ihr klären können.</p>
<h3><strong>Zugangsemotion zum Liebhaber</strong></h3>
<p><strong>Meine Trauer</strong> war trotz dieser Erfahrung mit dem Tod lange Zeit wie <strong>festgefroren</strong>. Weder am Grabe von Mutter noch bei meinem Vater hatte ich mir Raum genommen, um zu trauern. Dass der <strong>Tod der Eltern</strong> vor dem Erleben des eigenen 30. Geburtstags seelische Deformationen oder <strong>Wunden hinterlassen</strong> kann, darüber gibt es inzwischen <strong>wissenschaftliche Erkenntnisse</strong>.</p>
<p>Die <strong>Trauer</strong> mit Ende 30 als <strong>lebendiges Gefühl</strong> (wieder) zu entdecken, war für mich wie eine Offenbarung. Ich konnte das, was wie gefroren schien, schmelzen und endlich emotional Abschied von meinen Eltern nehmen. <strong>Ich habe in diesen Arbeiten sehr viel geweint</strong>. Heute dient mir der <strong>Zugang</strong> zu meiner Traurigkeit, um <strong>weicher zu werden</strong>. Im <strong>Archetypen-Modell</strong> ist die Trauer die Zugangsemotion zum Liebhaber. Ich finde das ein sehr passendes Bild. Wenn <strong>ich Zugang zu meiner Trauer</strong> finde, werde ich <strong>empathischer</strong> und kann mich in andere hineinfühlen – was mir im Alltag mitunter schwerfällt.</p>
<h3><strong>Mit Cranio Ressourcen schaffen<br />
</strong></h3>
<p>Laut Statistik durchlaufen 65 bis 99 Prozent der Menschen einen normalen Trauerprozess. Etwa ein Drittel benötigt Hilfe. Trauerstörungen können <strong>Kopfschmerzen</strong> verursachen oder <strong>schlechte Schulnoten</strong>. Und im Gegensatz zu einer Depression helfen bei der Trauer <strong>Psychopharmaka</strong> und psychologische Therapie nicht, hat die <strong>Universität Zürich</strong> in Forschungen belegt. Trotzdem hilft es, wenn die Trauer aus den Fugen gerät, sich Hilfe zu holen. Allerdings erleben (Langzeit-)Trauernde oft eine <strong>Stigmatisierung</strong>. Die Gesellschaft hat verlernt, dass es keine Schande ist, mit lange anhaltender Trauer zu leben. Denn das sagt nichts anderes aus, als dass die <strong>Ressourcen</strong>, die einem Menschen zu Verfügung stehen, nicht ausreichen, um diese <strong>enorme Herausforderung</strong> wirkungsvoll anzugehen.</p>
<p>Die gute Nachricht: Auch Ressourcen, um zu trauern, können über <strong>Körperarbeit</strong> aufgebaut werden. Die kann jeder für sich tun. Die <strong>Craniosakral-Therapie</strong> ist eine Möglichkeit.</p>
<p><em>Termine bei Michael <a href="mailto:sudahl@der-lebensberater.net">sudahl@der-lebensberater.net</a> oder 0170 9494220.</em></p>
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		<title>Trauma verändert Stoffwechsel</title>
		<link>https://www.der-lebensberater.net/2018/04/20/trauma-veraendert-stoffwechsel/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Sudahl]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Apr 2018 13:19:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Cranio]]></category>
		<category><![CDATA[Craniosakral]]></category>
		<category><![CDATA[Herzkreislauf]]></category>
		<category><![CDATA[Langzeitfolgen]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stress im Körper: Schlaf- und Appetitstörungen Ulmer Forscher können seit kurzem belegen, was Betroffene schon lange vermuten: Kindheitstrauma wie sexueller Missbrauch, Schläge oder andere Formen psychischer oder physischer Gewalt, hinterlassen Spuren &#8211; nachweisbar im Blut. Die Wissenschaftler haben acht Stoffwechselprodukte gefunden, die auf belastende Erlebnisse in der Kindheit hinweisen. So einzigartig wie ein bio-chemischer Fingerabdruck. [&#8230;]</p>
<p>&lt;p&gt;The post <a rel="nofollow" href="https://www.der-lebensberater.net/2018/04/20/trauma-veraendert-stoffwechsel/">Trauma verändert Stoffwechsel</a> first appeared on <a rel="nofollow" href="https://www.der-lebensberater.net">Der Lebensberater</a>.&lt;/p&gt;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_1066" aria-describedby="caption-attachment-1066" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1066 size-large" src="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/04/beautiful-blonde-hair-child-160477-1024x683.jpg" alt="Kind Trauer Sephia" width="750" height="500" srcset="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/04/beautiful-blonde-hair-child-160477-1024x683.jpg 1024w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/04/beautiful-blonde-hair-child-160477-300x200.jpg 300w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/04/beautiful-blonde-hair-child-160477-768x512.jpg 768w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2018/04/beautiful-blonde-hair-child-160477-272x182.jpg 272w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-1066" class="wp-caption-text">Kindheitstrauma sind im Blut nachweisbar. (FOTO: Pexels)</figcaption></figure>
<h3>Stress im Körper: Schlaf- und Appetitstörungen</h3>
<p>Ulmer Forscher können seit kurzem belegen, was Betroffene schon lange vermuten: Kindheitstrauma wie <strong>sexueller Missbrauch, Schläge oder andere Formen psychischer oder physischer Gewalt, hinterlassen Spuren</strong> &#8211; nachweisbar im Blut. Die Wissenschaftler haben acht Stoffwechselprodukte gefunden, die auf belastende Erlebnisse in der Kindheit hinweisen. So <strong>einzigartig wie ein bio-chemischer Fingerabdruck.</strong></p>
<blockquote><p>Kindheitstrauma bestimmen den Stoffwechsel</p></blockquote>
<p>Damit wird deutlich: traumatische psychische und physische Erlebnisse<strong> manifestieren sich zu somatischen und körperlichen Erkrankungen,</strong> wie Schlaf- und Appetitstörungen. Selbst wenn sich Betroffene als Erwachsene wohl fühlen, bleiben Spuren zurück. In <strong>neun von zehn Fällen sind bei Traumatisierten bestimmte Stoffwechselprodukte</strong> (Metabolite) höher konzentriert. Darunter Phospholipide, Substanzen aus der Endocannabinoid-Familie oder Abbauprodukte des Hämoglobins, einem körpereigenen Antioxidanz. Für ihre Studie haben die Ulmer Forscher 105 junge Mütter untersucht, davon hatten 59 traumatische Kindheitserlebnisse.</p>
<h3>Stress-Signale haben Folgen:</h3>
<p>Durch sie bilden sich im Körper<strong> freie Radikale</strong>. Diese schädigen <strong>Zellen und verändern den Stoffwechsel</strong>. <strong>Chronische Entzündungen</strong> treten häufiger auf. In der Zeitschrift Laborpraxis erklärt Dr. Alexander Karabatsiakis, Abteilung klinische und biologische Psychologie an der Uni Ulm: Wenn Kinder sexuell missbraucht, wenn sie geschlagen oder vernachlässigt werden, führt dies zu chronischem Stress. Dieser kann für den Körper belastend sein. Denn er erhöht das <strong>Risiko für Herzkreislauferkrankungen und Diabetes</strong>. Vor allem, wenn Betroffene nicht auf einen gesunden Lebensstil achten.</p>
<h3>Für die Frauen bedeutet dies:</h3>
<p>Sie haben ein <strong>erhöhtes Risiko, psychisch zu erkranken</strong> – auch wenn sie augenblicklich gesund sind. Umso wichtiger ist es, rechtzeitig gegenzusteuern. <a href="https://www.der-lebensberater.net/portfolio/termine-offene-gruppe/">Therapien können helfen</a>, die Spätfolgen zu mindern. Ebenso helfen <strong>viel Bewegung, ausgewogenes, mediterranes Essen, regelmäßige Entspannungen und ein intakter Freundeskreis</strong>.</p>
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		<title>Resilienz und wie ich sie bekomme</title>
		<link>https://www.der-lebensberater.net/2017/10/16/resilienz-und-wie-ich-sie-bekomme/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Sudahl]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Oct 2017 07:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[1955]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Cranio]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Kunst des Stehaufmännchens Tibetische Meditationsmeister sollen bereits vor rund 1000 Jahren gesagt haben: „Wenn man alles, was einem begegnet, als Möglichkeit zu innerem Wachstum ansieht, gewinnt man innere Stärke.“ Resilienz, oder die Toleranz eines Systems gegenüber Störungen, ist die moderne Übersetzung der fernöstlichen Weisheit. Heute begegnen wir dieser Wachstumschance auf mehreren Ebnen: körperlich, emotional [&#8230;]</p>
<p>&lt;p&gt;The post <a rel="nofollow" href="https://www.der-lebensberater.net/2017/10/16/resilienz-und-wie-ich-sie-bekomme/">Resilienz und wie ich sie bekomme</a> first appeared on <a rel="nofollow" href="https://www.der-lebensberater.net">Der Lebensberater</a>.&lt;/p&gt;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Die Kunst des Stehaufmännchens</h3>
<p>Tibetische Meditationsmeister sollen bereits vor rund 1000 Jahren gesagt haben: „Wenn man alles, was einem begegnet, als Möglichkeit zu innerem Wachstum ansieht, gewinnt man innere Stärke.“ <strong>Resilienz</strong>, oder die <strong>Toleranz eines Systems gegenüber Störungen</strong>, ist die moderne Übersetzung der fernöstlichen Weisheit.</p>
<p>Heute begegnen wir dieser Wachstumschance auf mehreren Ebnen: körperlich, emotional und spirituell. Dabei stammt der Begriff „Resilienz“ aus der Physik. Er bezeichnet die Fähigkeit eines Werkstoffes, sich verformen zu lassen und dennoch in die ursprüngliche Form zurückzukehren.</p>
<blockquote><p><em>„Und wie bekommen wir sie: die Resilienz?“</em></p></blockquote>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-661 alignleft" src="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2017/10/resilienz-300x233.png" alt="" width="300" height="233" srcset="https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2017/10/resilienz-300x233.png 300w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2017/10/resilienz-768x596.png 768w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2017/10/resilienz-360x280.png 360w, https://www.der-lebensberater.net/wp-content/uploads/2017/10/resilienz.png 858w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Die Resilienz-Studie (1955-1999) von Emmy Werner liefert Antworten. Die Professorin für Psychologie (University of California) untersuchte den Einfluss von biologischen und psychosozialen Risiken auf die Entwicklung von <strong>698 Kindern, die 1955 auf der Insel Kauai (Hawaii)</strong> geboren wurden. Unterstützt von Kinderärzten und Mitarbeitern des Gesundheits- und Sozialdienstes fand sie heraus:</p>
<p>Ein Drittel der Kinder hatte ein hohes Entwicklungsrisiko, weil sie arm geboren wurden, während der Geburt Komplikationen ausgesetzt waren und in Familien aufwuchsen, die durch elterliche Psychopathologie und dauerhafte Disharmonie belastet waren.</p>
<h3><strong>Die Starken</strong></h3>
<p>Ein Drittel der Kinder, die diesen Risiken ausgesetzt waren, entwickelten sich zu leistungsfähigen, zuversichtlichen und fürsorglichen Erwachsenen. Im Alter von 40 Jahren gab es in dieser Gruppe die niedrigste Rate an Todesfällen, chronischen Krankheiten und Scheidungen. Keiner hatte Konflikte mit dem Gesetz oder bezog Sozialhilfe. Alle hatten Arbeit. Die Ehen waren stabil. Sie schauten positiv in die Zukunft und hatten viel Mitgefühl für Menschen in Not. <strong>Diese Kinder waren und sind resilient.</strong></p>
<p>Die starken Kinder von Kauai hatten etwas, das die anderen nicht hatten: Es gab eine liebevolle Bezugsperson in ihrem Leben. Eine solche Bindung macht so stark, dass negative Einflüsse dadurch wettgemacht werden.</p>
<h3><strong>Hilfe in der Not suchen</strong></h3>
<p>Auf diese Weise erlangen die Starken eine wichtige Fähigkeit. Weil sie gelernt haben, dass sie sich auf andere verlassen können, suchen sie sich in der Not die Hilfe, die sie brauchen. <strong>Denn auch wer stark ist, ist keineswegs immer gut drauf.</strong> Zum Starksein gehört es, nach einer Kündigung oder Scheidung nicht in ein tiefes Loch zu fallen. Wissenschaftler dachten zunächst, die starken Kinder von Kauai seien unverwundbar. Doch das sind sie nicht, weiß Emmy Werner:</p>
<blockquote><p><em>„Sie sind verwundbar, aber unbesiegbar.“</em></p></blockquote>
<p>Auch wer als Kind nicht derart gut ausgestattet wurde – und dazu gehören viele – kann im erwachsenen Leben Resilienz aufbauen. <strong>Ein therapeutisches Werkzeug ist der Perspektivwechsel</strong>. Statt in der Rolle des Opfers haften zu bleiben, hilft zu fragen:</p>
<ul>
<li>Wie kann ich aus einer Krise gestärkt hervorgehen?</li>
<li>Wie lerne ich, Probleme als Herausforderung anzunehmen?</li>
<li>Was muss ich tun, um fit und gesund zu bleiben?</li>
</ul>
<p>Die <strong>Resilienz-Forschung</strong> wiederum unterscheidet innere und äußere Schutzfaktoren.</p>
<p>Zum <strong>inneren Schutz</strong> gehören Eigenschaften und Verhaltensweisen, die in der Person selbst liegen (Freundlichkeit, Ängstlichkeit, Gelassenheit). Hinzu kommen Haltungen, Glaubenssätze, Überzeugungen, Verhaltensstrategien und ganz wichtig: Positive Erfahrungen der Selbstwirksamkeit.</p>
<p><strong>Äußere Schutzfaktoren</strong> umfassen das unterstützende Umfeld: Familie, Schule, Sportverein, Vorbilder, enge Bezugsperson, Freundschaften, Schulbildung sowie eine Resilienz fördernde Umgebung, sprich Lebens- und Arbeitskultur.</p>
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